Überlandtram Konstanz

 

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Beschreibung des Vorschlags

Die beiden Städte Konstanz und Kreuzlingen haben zusammen etwa 105.000 Einwohner, was einen Straßenbahnbetrieb rechtfertigen sollte. Ich habe bezüglich des Bereichs um den Bodensee schon seit einiger Zeit den Gedanken ein Überlandnetz einzurichten, da einige große Städte und touristische Ziele dort liegen.

Diese Linie würde also am Bahnhof Kreuzlingen-Bernrain beginnen und auf dem weiteren Weg, die Altstadt von Kreuzlingen, den Hauptbahnhof von Kreuzlingen, sowie den Hauptbahnhof und die Altstadt von Konstanz anbinden. Anschließend geht es weiter nach Norden, wo dann am Fähranleger in Staad eine Zwischenendstelle entsteht. Danach wird die Ortschaft Egg und die Uni von Konstanz erschlossen und am Parkplatz, wo es nach Mainau geht, wird eine weitere Zwischenendstelle entstehen. Nach einer kurzen Fahrt durch den Wald werden noch Litzelstetten, Oberdorf, Dingelsdorf und Wallhausen angebunden, bevor die Linie in Dettingen endet.

Diese Linie würde bis zum Fähranleger Staad alle 10 Minuten fahren und alle 20 Minuten weiter bis Litzelstetten.

Nach einien Kommentaren habe ich mich entschlossen die Linie bereits in Litzelstetten enden zu lassen und am anderen Ende nach Bottighofen zu führen. Zwischenzeitlich hatte ich einen Abzweig zur Uni eingezeichnet, aber der wurde wieder gestrichen.

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5 Kommentare zu “Überlandtram Konstanz

  1. Konstanz und Kreuzlingen könnten durchaus auch eine Straßenbahn gebrauchen, und die Linienführung halte ich in großen Teilen auch für ideal. Allerdings würde ich am Bahnhof Kreuzlingen nach einer weniger geschwungenen Linienführung suchen. Eine neue Brücke oder Unterführung müsste ja ohnehin geschaffen werden, da die vorhandene Straßenbrücke wohl kaum für Straßenbahngleise geeignet sein dürfte. Auch den Anschluss des Bahnhofs Kreuzlinge-Bernrain halte ich nicht für nötig, da die dort fahrernden Züge ja schon am Bahnhof Kreuzlingen erreicht werden. Sinnvoller fände ich da das Siedlungsband in Richtung Bottighofen zu bedienen.

    Auf deutscher Seite gefällt mir die Verzweigung in Allmansdorf nicht. Ich würde die Linie dort teilen und einige Züge zu nach Staad, Fähre führen und die anderen weiter nach Nordwesten. Der Takt kann dort ja durchaus ausgedünnt werden.

    Mit dem nördlichen Endpunkt fühle ich mich auch nicht wohl. Dettingen scheint mir zu klein für einen so langen Straßenbahnanschluss. Dann führt deine Linienführung von dort erstmal zur falschen Richtung, wenn man nach Konstanz will. Die Fahrgäste müssten einen großen Umweg fahren, währenmd der Bus den direkten Weg nehmen könnte. Das wäre nicht attraktiv. Der äußerste für mich denkbare Endpunkt wäre daher Wallhausen, allerdings an der Fähre nach Überlingen!

    Von einer zeitraubenden Schleife zur Mainau würde ich auch Abstand nehmen. Wer die Insel besichtigen will, kann diese 300 m auch noch laufen, zumal man auf der Insel ja ohnehin zu Fuß unterwegs sein wird.

    Reizvoll wäre noch ein Abzweig zur Universität. Das wäre durchaus möglich, aber man muss dabei auf die Höhenlinien achten.

    1. Vollkommene Zustimmung in allen Punkten.

      Heute baut keiner mehr eine Straßenbahn für einen 30 min-Takt, das lohnt sich einfach nicht. Staad wäre auf jeden Fall ein guter Endpunkt, in einer zweiten Phase könnte man evt. bis Mainau verlängern und auf dem Weg auch die Uni anbinden, ggf. mit kleinem Schlenker.

      Auch so viele Schlenker in der Stadt sind ungünstig, insbesondere, da du sie teilweise wohl nur vorsiehst, um alle Bahnhöfe anzubinden, die aber ja untereinander auch schon im Bahnverkehr verknüpft sind.

    2. P.S.: Inzwischen hat der Autor offensichtlich meine Kritik berücksichtigt und zahlreiche Änderungen an seinem Vorschlag durchgeführt. Das ist schonmal sehr schön. Es wäre natürlich fair gewesen darauf im Kommentar hinzuweisen, damit meine Äußerungen nicht sinnlos im Raum stehen bleiben, aber solcherlei Höflichkeiten sind leider nicht jedermans Sache.

      Ich bedaure aber, dass der Bahnhof Kreuzlingen nun nicht mehr erreicht wird. Ich fände eine Führung über die Bahnhofstraße und die Konstanzerstraße sinnvoller, natürlich mit einer neuen Unterführung unter der Bahn für die Straßenbahn im Zuge der Konstanzerstraße. In Konstanz sollte es dann über Emmishofer Straße, Kreuzlinger Straße und Bodanstraße zum Bahnhof Konstanz gehen.

      Der Abzweig zur Uni ist so, wie NGT12DD es dargestellt hat, natürlich nicht möglich, weil er nicht auf die Höhenlinien achtet. Schade! Dann lieber keinen Abzweig zur Uni vorschlagen, den Parkplatz dort zu bedienen ist auch nicht nötig und das Hauptgebäude ist von der Hst. Egg/Universität auch erreichbar, sonst würde sie wohl nicht so heißen.

  2. Ich möchte auch nochmal meinen Senf dazu geben.

    Grundsätzlich braucht Konstanz/Kreuzlingen (KN/KR) perspektivisch ein überarbeitetes ÖPNV netz, zumal die Städte nur durch die halbstündliche S14 und den Alibi-Bus 908 verbunden sind und der grenzüberschreitende Modal-Split sehr zu wünschen übrig lässt.

    Aktuell ist eine Straßenbahn (finanziell) eher nicht möglich, weshalb ich für KN Fan eines O-Bus-Netzes wäre. Trotzdem lohnt es sich natürlich überlegungen zu einem Tramnetz zu erstellen.

    Dein Linienvorschlag ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber ich zweifle eine Wirtschaftlichkeit einer Strecke bis Wallhausen stark an, wenn auch wünschenswert.
    Eine bessere Hafenanbindung in Wallhausen ist sowieso wünschenswert.
    Problematisch ist die Kurve der Thingoltstraße in Dettingen, in der heute schon Busse Schwierigkeiten haben. Dafür bräuchte es Fahrzeuge mit sehr kleinen Radien falls das überhaupt reicht und wenn schon ginge es nur eingleisig. Zu prüfen wäre, ob ein eingleisiger Abschnitt durch die Brotgasse möglich wäre, würde auch einen kürzeren Fußweg des Klausenhorns bringen.

    Ich denke eine Straßenbahn bis Litzelstetten würde ausreichen. Da würde ein 20 oder 15 min Takt sogar gerechtfertigt sein, was für eine Straßenbahn gerade so ausreicht. Außerdem ist die Führung auf der Landstraße laut BOStrab nur bis 70 km/h zugelassen. Ein besonderer Bahnkörper wäre vielleicht doch geeigneter.

    Andere Kommentare haben schon aufgezeit, dass die Linienführung in KR nicht optimal ist. Der Emmishofer Zoll ist eine Staufalle für Trams und die Bahnunterführung mit zu steilen Rampen und zu kleinen Radien bemessen.

    Für ein Tramnetz KN/KR könnte von mir auch bald ein Vorschlag kommen, falls überhaupt noch erwünscht, es gab ja jetzt schon diesen Entwurf und diesen von NGTD12DD und den Entwurf von fabi.

    Aber seitdem gab es neue Entwicklungen in Sachen ÖPNV und Stadtentwicklung in Konstanz, daher wäre ein neuer Betrag vielleicht doch rechtfertigt, zumal dieser Beitrag und der von fabi nicht überarbeitet wurde.

  3. Ein eigentlich guter Vorschlag, allerdings halte ich den abzweig zur Universität nicht für nötig da es wohl für alle Fahrgäste möglich ist die zweihundert Meter zur Universität zu laufen. Ausserdem ist eine Abzweigung mit Wendeschleife Kostenintensiv und bei den Höhenmetern ist die strecke vielleicht gar nicht möglich zu bebauen. Ich würde stattdessen einen Neubau des Fußweges empfehlen so das der kurze Anstieg leichter zu bewältigen ist.

    Außerdem halte ich es nicht für Sinnvoll die Straßenbahn bis nach Wallhausen fahren zu lassen. Für das 1000 Einwohner Dorf würde eine gute Busverbindung mit direktem Anschluss an die von mir bevorzugte Endhaltestelle Litzelstetten völlig ausreichen. Litzelstetten mit 3000 Einwwohnern hat eine 20 Minuten Anbindung zu den HVZ völlig verdient. Die Halbstünduge Busanbindung besteht ja heute schon. Und einmal Stündlich gibt es einen weiteren  Bus über Wollmatingen in die Innenstadt. Die Linienführung innerhalb von Konstanz ist meiner meinung nach gut gewählt. maximal würde sich noch ein Schlenker über den Döbeleplatz anbieten.

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