Beschreibung des Vorschlags
Des sind jetzt zwei Tramlinien die beide am Rathaus Steglitz beginnen würden und bis Lankwitz Kirche den gleichen Linienverlauf haben. Es werden die beiden Buslinien M82 und X83 ersetzt. In der Albrechtstraße sollte Platz sein für ein Richtungsgleis auf eigener Spur, des andere müsste sich es bis zur Neuen Fildandstraße mit den Autos teilen. Danach haben beide eine eigene Trasse. In Richtung Lankwitz wird es dann etwas kurvig und man landet in Lankwitz. In der verlängerten Albrechtstraße und der Siemensstraße wird die Tram auf der Straße fahren müssen. In der Leonorenstraße gibt es in beiden Richtungen eine Busspur die zur Tramspur umgebaut werden kann. An der Kirche in Lankwitz trennen sich die Strecken. Die eine biegt ab und fährt in der Galwitzallee, wo rechts bzw. links der Straße ein breiter Grünstreifen den die Tram nutzen könnte bis zur Bellingstraße. Von da an wird die Tram bis zur Endstation auf der Straße fahren. Der andere Abzweig fährt weiter greadeaus und biegt erst in die Malteserstraße. Dort ist durch den Grünstreifen eine eigene Führung möglich bis zur Friedrichrodaerstraße. Dannach wird es enger und man muss den Autos eine Spur streichen, dann kann die stadteinwärtsfahrende Tram auf eigener Trasse fahren. In der Marienfelder Allee wird die Tram bis auf wenige Ausnahmen im Autoverkehr mitfließen.
In der NVZ sollte auf den beiden Ästen ein 10 Minuten Takt ausreichen. Des würde für den Abschnitt Lankwitz Kirche – Rathaus Steglitz einen 5 Minuten Takt bedeuten. In der Albrechtstraße fährt dann noch die Tram aus Mariendorf kommend auch im 10(NVZ)/5(HVZ) Minuten Takt. In der HVZ wird man den Takt auf den Ästen womöglich noch verdichten müssen. Die Albrechtstraße bekommt dadurch natürlich einen sehr dichten Tramverkehr.

Die Führung entlang des M82ers finde ich gut.
Entlang des X83ers übersiehst du anscheinend, dass dieser eine Verbindung von Dahlem nach Lichtenrade bietet, du ihn also an beiden Enden kappen würdest. Schön ist das nicht gerade. Insbesondere da du aber in deinem anderen Vorschlag auch eine Straßenbahn nach Dahlem vorsiehst, frage ich mich aber, warum du dafür nicht diese Linie wählst. Im übrigen halte ich die Erschließung der Stadtrandsiedlung nicht für straßenbahnwürdig. Denkbar wäre es aber diese Linie, die den X83er ersetzen soll, über die ohnehin als Straßenbahn geplante M11-Achse zum Lichtenrader Damm zu führen und von dort entlang des M76ers weiter nach Lichtenrade, etwa zur Naharijastraße.
Den M82er finde ich aber wichtiger, und zwei Straßenbahnstrecken so relativ dicht nebeneinander, halte ich auch für bedenklich. Das wäre erst für die spätere Zukunft etwas.
Ich weiß jetzt leider keine Fahrgastzahlen wie viele mit dem Bus von Lankwitz nach Lichtenrade fahren, ich schätze diese aber eher gering ein. Die Fahrgäste von Steglitz nach Lichtenrade würden bei mir mit der anderen Tramlinie über Alt-Mariendorf fahren. Das Gewerbegebiet in Marienfelde und die Barnetstraße müssten mit einer neuen Buslinie erschlossen werden. Da würde eine Verbindung über die M11-Achse auch nichts dran ändern.
Mit dem M76er kommen die Leute aus Lichtenrade auch heute nach Steglitz (zum Walther-Schreiber-Platz) und dennoch wird auch der X83er alle 10 min bedient. Die Fahrgastzahlen habe ich auch nicht, aber den Takt kann man ja herausfinden. Entscheidend ist, dass Steglitz auch für die Bewohner von Lichtenrade das zuständige Oberzentrum darstellt, das man für größere Besorgungen ansteuert. Der M76er bedient jedoch auch nur einen Teil von Lichtenrade.
In Lankwitz dürften wohl eher wenige ihr Ziel haben, die meisten werden bis Steglitz durchfahren.
Wichtig ist für den X83er aber auch die Verbindung vom FU Campus an der Malteserstraße nach Dahlem. Deshalb wird dort ja sogar alle 5 min gefahren.
Schöne Idee