8 Kommentare zu “Zweigleisiger Ausbau Lindau-Bregenz (zwischen Lochau und Bregenz Hafen)

  1. Wenn man eine durchgehende Doppelspur zwischen Lindau und Bregenz nicht anders hinbekommt, dann gerne. Lochau-Hörbranz sollte aber dreigleisig gebaut werden – liegt ungefähr in der Mitte bis Reutin, eine Überholmöglichkeit kann nicht schaden. Zudem wären in Lindau-Zech und Lindau-Terme zusätzliche  Haltepunkte erstrebenswert, die noch mehr Stop-Go-Verkehr hätten.

    Wie sieht es mit Steigungen aus? Die Strecke muss unbedingt GV-konform sein.

    An Zugverkehr:

    Durchbindung der Railljets über Lindau-Reutin nach Lindau Hbf

    Durchgehender Halbstundentakt S1 nach Lindau Hbf

    RE/REX Bludenz/St.Gallen-St.Margarethen – Bregenz – Lindau Reutin – Friedrichshafen Hbf

    einzelne Zugpaare des geplanten IC62 (Saarbrücken – Stuttgart – Lindau) Durchbindung weiter nach Innsbruck Hbf via Arlberg, analog zum bestehenden Zugpaar IC 118/119

    sowie die bestehenden Züge des EC88 München – Zürich

  2. Die Idee des zweigleisigen Ausbaus finde ich gut. Ich denke aber, dass es auch ohne Tunnel gehen müsste. Von Norden her könnte das zweite Gleis bis zum Klausberg östlich neben dem vorhandenen Gleis angelegt werden. Die Bregenzer Straße, die dort verläuft, könnte nach Osten verschoben werden, da dort so gut wie nicht im Weg ist. Ein paar Parkplätze und eine Tankstelle müssten entfallen, die Tankstelle kann man aber anderswo neu errichten. An ein einziges altes Haus müsste man näher heran, dort müsste man für Lärmschutz sorgen.

    Weiter südlich könnte zunächst auf einem kurzen Stück das ohnehin künstliche Bodenseeufer etwas weiter im See neu angelegt werden, dort wo der Strand beginnt, hat man jedoch genügend Platz, um durch Einengung der Promenade ausreichend Platz für ein zweites Gleis zu erhalten. Das vorhandene Gleis müsste am Bahnhof Bregenz Hafen natürlich an das andere Bahnsteiggleis angeschlossen werden.

  3. Das wäre ganz schön kompliziert, da einen Tunnel zu bauen, wenn man keine Flutung durch den See haben möchte. Der Boden dürfte so nah am Wasser auch kaum tragfähig sein. Durch kleine künstliche Aufschüttung am Seeufer könnte man wohl Platz für ein weiteres Planum schaffen, was deutlich günstiger wäre. Die Straße stört genauso als Barriere, Über- oder Unterführungen sollten da helfen.

  4. Man könnte ja auch im Strandbereich ein oder zwei Landschaftsbrücken über Bahn und Straße errichten, würde  sowohl für Mensch und Natur als auch für die Optik die Barrierefunktion mindern.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.