Beschreibung des Vorschlags
Da solche rieesigen Ideen wie ein Transrapidnetz oder Ideen zu einem Taktfahrplan für Wien doch ziemlich ambitioniert sind und deswegen erstmal auf die Ferien verschoben werden, widme ich mich einer kleineren Geschichte, nämlich einer Tangentiallinie von Leobersdorf nach St. Pölten. Die größten Teile der hier gezeichneten Strecke sind sogar im Betrieb. Es geht lediglich um den Lückenschluss Weißenbach-Neuhaus – Heinfeld.
Mittels Openrailwaymap.org konnte ich dort eine stillgelegte Eisenbahnlinie verorten, somit hat diese Linie schonmal eine Grundlage, wenn man sie denn trassieren will. Die Intention, die dahinter steckt ist die, dass nach den massiven Streichungen von Strecken des Regionalverkehrs es Zeit wäre für eine Reviatlisierung. Konkret geht es darum, ab Weißenbach-Neuhaus entlang der Hainfelder Straße die Strecke für den Personenverkehr zu reaktivieren. Die meisten der zahlreichen Haltestellen ließen sich als Bedarfshalte realisieren, so einige sind vor allem dazu da, die bisherige Buslinie zu substitutieren.
Die Strecke könnte komplett elektrifiziert werden, um von vornherein eine umweltfreundliche Bahn auf die Schiene stellen zu können und, damit man beispielsweise auch einen REX von St. Pölten nach Wiener Neustadt hinstellen kann. Schließlich hat man eine durchaus längere Strecke, auf der ein REX sich sicherlich einsetzen ließe.

Ich kenne mich zwar in dieser Region überhaupt nicht aus, aber das sieht mir nach einer recht sinnvollen Strecke aus, auch weil um die Region Hainfeld herum ja so wie es aussieht fast gar keine anderen Busse / Züge fahren.
Trotzdem finde ich viele Haltepunkte überflüssig. Natürlich machen Bedarfshalte Sinn, aber lohnt es sich beispielsweise für eine Siedlung mit 6 Häusern die komplette Infrastruktur eines Bahnsteigs bereit zu stellen? Ich würde noch ein paar Halte herausnehmen 😉
Vielleicht braucht man auch einfach nur einen Minibahnsteig mit Schild und Fahrplan draufklatschen, der Zug muss noch nichtmal komplett draufpassen.
Alternativ wie in der Schweiz schon gesehen: Sand draufklatschen und fertig.
Achso meinst du das. Ja dass kenn ich auch, da hält der Zug einfach neben so einem geschotterten Bereich und für den Höhenunterschied wird eine Trittstufe ausgefahren. Ist dann echt nur ein Bedarfshalt, der auch keine laufenden Kosten verursacht.
Gefällt mir. Auch mich überzeugen die sehr vielen Bedarfshaltestellen zwar nicht (auch ein Taktfahrplan wird ja so erschwert), aber sonst wirkt das wie eine sinnvolle Verbindung. Ich bin mir leider nur nicht über die Realisierungschancen sicher – die vom Charakter ähnliche Ybbstalbahn wurde ja erst vor wenigen Jahren eingestellt.
Man kann ja als erstes eine Maximalidee reinwerfen und wenn es nicht klappt, kann man hier und da etwas kürzen. Aber ich persönlich würde sagen, dass die Hoffnung besteht, dass nach dem Streichkonzert bei Österreichs Bahnen langsam wieder die Reaktivierungen kommen.