Straßenbahn Recklinghausen – Oer-Erkenschwick – Datteln – Waltrop

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Beschreibung des Vorschlags

Es wird im Kreis Recklinghausen gerade wieder das Thema Straßenbahn angedacht. Dazu habe ich einmal diesen Entwurf entworfen. Der umfasst eine Straßenbahn von Recklinghausen über Oer-Erkenschwick und Datteln bis nach Waltrop. Dabei liegt der Hauptast zwischen dem Westen von Recklinghausen und dem Osten von Oer-Erkenschwick.

Auf dem Abschnitt von Datteln bis Recklinghausen gab es bereits einmal eine Straßenbahnstrecke, die aber leider schon vor meiner Zeit im Kreis abgebaut wurde. Gerade in der HVZ ist leider oft genug ein Anschluß nicht zu halten, so dass man meist eine halbe oder eine Stunde früher fährt. Beim üblichen 30-Minutentakt ist somit eben so manche Stunde an der Haltestelle verschwendet. Das könnte sich mit der Straßenbahn zwischen den vier Städten ändern.

Mit einer zweispurigen Wendeanlage am Knappschaftskrankenhaus sowie in der Nähe des DHL-Depots in Rapen wird eine zweispurige Strecke gebaut, die heute auf gesamter Länge die Linie 232 ersetzen würde. Zur Entlastung des Hauptbahnhofs in Recklinghausen würde dessen Station unter die Erde verlegt, so dass sie auch noch unter dem Parkhaus unter dem Europaplatz liegen könnte. 

Der Hauptentwurf würde fast alle Haltestellen anfahren, die auch heute schon vorhanden sind. Dabei würde am Lohtor eine Rampe beginnen, die dann ein drittes Gleis in der Mitte als mögliches Abstellgleis bieten würde. Nachdem dann der in Kurvenlage errichtete Bahnhof RE Hbf./ZOB verlassen wird, würde ein Abzweig in Richtung Rathaus erfolgen, der zwischen den beiden Gleisen eine Rampe in Richtung der Dortmunder Straße bieten würde. Der Abzweig zum Rathaus könnte später dazu dienen eine Anbindung von der Stadtbahn aus Bochum und Herne anzubinden.

Dann würde entlang der Dortmunder Straße der Stadtteil Recklinghausen Ost durchfahren. Eine Wendeschleife mit einer Endstation würde eine rein innerstädtische Strecke anbieten können. Eine Alternative zwischen Lohtor und Lohweg würde eine Verlängerung der Tunnelstrecke unter der Trasse der Straße und des Fußwegs Kunibert an den Hauptbahnhof bieten. Auch wäre es möglich, die Kurve im Bahnhof geringer auszubauen, und schon südlich des Kreisverkehrs in der Rampe nach unten zu fahren. 

Zwischen den Bebauungen in Recklinghausen würde die Trasse über die Felder geführt, dabei eine Anbindung von Essel anbieten und dann auf die Horneburger Straße zurückgeführt. Über die Stimbergstraße und die Marktstraße würde die Innenstadt mit der Station Berliner Platz erreicht, wo weiterhin der zentrale Knotenpunkt der Stadt bestehen bleiben würde. 

Die Strecke würde weiter geführt über die Ludwigstraße bis zum Depot von DHL, wo eine Wendeanlage und eine dreispurige Wendeanlage für die dortigen Buslinien gebaut würde. Dabei dient eine Spur für die Busse, die dort durchgehend entlangfahren würden. Die zweite Spur würde entsprechend für die Gegenrichtungen der Linien genutzt, so dass die Leute halt beim Einfahren der Fahrzeuge nicht verwirrt werden. Die dritte Spur unterhalb der Bahn-Haltestelle würde dazu dienen, dass dort Busse, die dort starten Pause machen können oder entsprechend Busse anfahren, die vielleicht dort für Freizeitfahrten auf das Publikum warten.

Die Straßenbahn würde nach der Wendeanlage nach Norden zur Ewaldstraße geführt, wo eine letzte Haltestelle liegen könnte, die dann aber nur zur Durchfahrt in/aus Richtung Datteln dienen würde. Das Gleisfeld würde auf ein Gleis reduziert, um von Rapen durch zum In Winkel geführt zu werden. Dort würde ein Ausweichgleis durch die Ortsfahrbahn südlich der Friedrich-Ebert-Straße geführt. Die Haltestelle wäre somit zweigleisig, mit jeweils nördlich liegendem Bahnsteig. (Hat einen kleinen Nutzen für den Stadtsäckel 😉 )

Zwischen dem Geh- und Radweg und Fahrbahn würde das einspurige Gleis weiter geführt bis zu Konrad-Adenauer-Straße. Dort wird die Durchfahrt durch Datteln wieder zweigleisig. Auf direktem Weg geht es bis zum Dattelner Neumarkt und weiter am Krankenhaus vorbei in Richtung Tigg. Aus Platzgründen würde der Abschnitt entlang des Tigg eingleisig zum Postamt geführt.

Bis zum Ortsausgang wird die Strecke wieder zweigleisig geführt, die Abschnitt bis zur Waltroper Bahnbrücke wieder eingleisig mit Ausweichstelle. Ab dort geht es durchgängig am Rathaus vorbei zum Moselbachpark. Bis auf den Abschnitt zwischen Postamt und Neumarkt würde die Linie bis Oer-Erkenschwick komplett den SB 24 ersetzen können.

So könnte z.B. zwischen RE-Ost bis Knappschaftskrankenhaus ein 5-Minuten-Takt gefahren werden, bis Rapen ein 15-Minuten-Takt, und ab dort evtl. weiter ein 15-Minuten oder 30-Minuten-Takt gefahren werden.

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Als Ergänzungen sind in der Karte zwei weitere Strecken angedeutet, die als Anbindung an die S-Bahn dienen würde. Im Bereich Recklinghausen wäre es eine Weiterführung der U35, wie sie hier mehrfacch angedacht wurde. Beispiele dafür sind:

Die andere Linie, die zwischen Dortmund-Mengede und Waltrop verläuft, wäre eine Hochbahn, die das Waltroper Rataus mit dem S-Bahnhof. Er würde die Linie SB 24 im südlichen Abschnitt ersetzen können, oder die gesamte Linie 289, auch wenn deren Anbindung durch die Klöckner-Siedlung entfallen würde. Durch die Form der Hochbahn würde es auch eine vom Verkehr unabhängige und damit schnellere Verbindung zwischen den Städten sein. 

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Ein Kommentar zu “Straßenbahn Recklinghausen – Oer-Erkenschwick – Datteln – Waltrop

  1. Hi,

    Warum braucht es den Tunnel?

    Es wird:

    • Keine stark frequentierten Fußgängerzonen unterquert
    • Keine Denkmalgeschützte Bausubstanz unterquert
    • Kein Berg unterquert
    • Keine Großen Gleisanlagen (3 Bahnsteiggleise ist eher ein kleiner Bahnhof) unterquert
    • Keinen guten Platz für die Westrampe geben (Mitten in kleiner Straße)

    Wenn du eine gute Umstiegsgelegenheit schaffen willst, dann bau doch eine Brücke (Bsp: Stadtbahnbrücke Freiburg).

    Von Ost nach West

    Von der Hunsrückstraße aus brauchst du keine Auffahrt, das Gefälle ist natürlich gegeben. Die Brücke überquert im Norden der P+R Plätze Hbf. Süd die Gleise. Für Gleis 1 gibt es eine lange Rampe. Damit ist nur ein Aufzug zu den Gleisen notwendig. Um nun ein paar Meter Gefälle gut zu überwinden fährt die Tram in einer nach Süden geschwungenen Kurve zur Ringstraße (Grafenwall/Kurfürtenwall). Diese sind besser geeignet als deine Einbahnstraßen.

    VG Geomaus007

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