6 Kommentare zu “Stralsund: Stichstrecke nach Knieper

  1. Ansich finde ich den Vorschlag sehr sinnvoll, aber ich kann mir vorstellen das nur die Menschen auf den Zug zugreifen die in Knieper West leben. Für die restlichen Anwohner ist der Bus warscheinlich einfach praktischer: Er hält in der Nähe und macht eigendlich das gleiche, die Menschen schnell zum Hauptbahnhof und zur Innenstadt bringen. Ich fänd es schlauer die Strecke entweder zu Verlängern oder den Bahnhof zentraler zu positionieren (oder einfach eine Straßenbahn?)

    1. Für die restlichen Anwohner ist der Bus warscheinlich einfach praktischer: Er hält in der Nähe und macht eigendlich das gleiche, die Menschen schnell zum Hauptbahnhof und zur Innenstadt bringen.

      Ich würde zwischen 2 Startpunkten und 3 Zielen differenzieren:

      1. Innenstadt: Von Knieper West geht es mit dem Zug in einige Teile der Innenstadt schneller. Vom Rest Kniepers ist der Bus schneller.

      2. Regionalverkehr: Von ganz Knieper wird es schneller. Aus Knieper West geht es zu Fuß, für alle anderen ist die Busfahrt (oder Fahrradfahrt, da es ja nun kürzer ist) zum Bf. kürzer.

      3. Hauptbahnhof: Von Knieper West deutlich schneller (4 statt 13 Minuten), für Knieper Ost ist der Bus auch gut.

      Viele Grüße Geomaus007

  2. Ich sehe es ähnlich wie feedevo. Würden alle 25.000 Einwohner den Bahnhof gut erreichen, wäre dieser Vorschlag sicherlich umsetzungswert. Allerdings kommen nur die 12.000 Einwohner von Knieper-West gut zum Bahnhof. Für alle anderen ist es über den Hauptbahnhof nicht bedeutend länger. Ein Pluspunkt des Vorschlags, finde ich, ist die Anbindung des Zoos. Dieser hat 160.000 jährliche Besucher und davon würde wahrscheinlich ein großer Teil auf diese Verbindung zurückgreifen. Trotzdem glaube ich, dass die Fahrgastzahlen insgesamt zu gering wären.

    1. Ein Pluspunkt des Vorschlags, finde ich, ist die Anbindung des Zoos. Dieser hat 160.000 jährliche Besucher und davon würde wahrscheinlich ein großer Teil auf diese Verbindung zurückgreifen.

      Das kann ich gerne in die Beschreibung aufnehmen. Danke !

  3. Während wir hier uns alle einig sind, dass der Norden von Stralsund einen Schienenanschluss verdienen würde, ist sowohl kaum machbar eine NBS so durch den Wald zu schlagen ohne das unzählige Umweltschutzgruppen zurecht sich wehren, als auch ziemlich unorthodox einen Stummel so zu betreiben, vor allem wenn er neu ist.

    Ich denke mit der grösse von Stralsund wäre wohl eine Strassenbahn bzw. eine Tram (getrennter Gleiskörper, Signalpriorität und und und) gerechtfertigt und könnte zugleich die Erreichbarkeit nicht nur in Knieper West, sondern auch in Knieper und der Kniepervorstadt massiv erhöhen

    1. Ich denke mit der grösse von Stralsund wäre wohl eine Strassenbahn bzw. eine Tram (getrennter Gleiskörper, Signalpriorität und und und) gerechtfertigt.

      Stralsund hat aktuell 54.000 Einwohner.

      Was spricht dagegen?

      1. Einwohnerzahl schrumpft. 1988 waren es noch 74.500

      2. Schwach besiedeltes Umland

      3. Eine Tram durch die Altstadt wird wohl kaum möglich sein wegen Denkmalschutz. Wenn die Tram also am Knieperwall verläuft ist es bis zur Altstadt nahe des Hafens so weit, dass Busse dorthin deutlich schneller sind.

      4. Alle Stadtteile bis auf Knieper liegen bereits an Bahnstrecken (Tram-Train?)

      Was spricht dafür?

      1. Mit einer pro Kopf Verschuldung von 1.500 Euro (2022) liegt Stralsund deutlich unter dem Durchschnitt von MV mit knapp 4.000 Euro

      2. Umweltschonender als Bahnstrecke

      VG Geomaus007

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