Beschreibung des Vorschlags
Dreigleisiger Ausbau Augsburg – Dinkelscherben 230 km/h (mit Bahnsteigsicherung, siehe Berlin-Hamburg)
Neubaustrecke Dinkelscherben – Günzburg 250 km/h
Dreigleisiger Ausbau Günzburg – Neu-Ulm 200 km/h
Damit sollten mit dem ICE 30 Minuten Ulm-Augsburg drin sein und man hat trotzdem Günzburg nicht umgangen.
Zugangebot:
Fernverkehr ohne Zwischenhalt oder mit Halt in Günzburg
Bestehende RE Verbindung (Stündlich) wird in RB umgewandelt (hält immer in Mindelaltheim)
Neue RE-Verbindung über NBS: Augsburg Hbf – Augsburg-Oberhausen – Gessertshausen – Dinkelscherben – Burgau – Günzburg – Neu-Ulm – Ulm Hbf

Das ist eine gute Idee, welche dann die Sparversion zu meiner Idee entlang der Autobahn darstellt.
Vielleicht könnte man noch versuchen die Kurve zwischen Günzburg und Burgau noch etwas flacher zu bekommen.
Bei Kutzenhausen würde ich so fahren, dass die östliche Kurve nicht mehr nötig ist.
Bei dem schnellen RE würde ich noch über einen Halt in Neusäß nachdenken.
Mein Vorschlag, den du so schön als „Sparversion“ betitelt hast, reicht für 30 Minuten Fahrzeit (ITF). Außerdem haben von dem alle was, sowohl die Günzburger als auch alle Orte, wo der schnelle RE vorbeikommt. Und er ist viel eher realisierbar weil er nur einen Bruchteil kostet.
Die Kurve bei Offingen reicht vom Radius her für 250 km/h und mehr ist nicht sinnvoll da ab Günzburg ja wieder 200 ist. Genauso verhält es sich mit Kutzenhausen und Tempo 230.
Neusäß ist nur ein wenig frequentierter Halt, ähnlich wie Gersthofen, weil die, die nach Augsburg wollen, andere Verkehrsmittel nutzen.
Das ist mir klar, dass dein Vorschlag schneller realisierbar ist. Dieser berücksichtigt auch den 200 kmh Ausbau bis Dinkelscherben, welcher bei meiner Idee für die Katz ist.
Du bist übrigens auch nicht der erste mit dieser Idee:
Dieser Vorschlag ist deutlich nützlicher als das Vorhaben, das im BVWP steht.
Eine NBS Unterfahlheim-Jettingen beschleunigt lediglich den FV, der Günzburg auslässt. Tatsächlich ist es aber so, dass laut Zielfahrplan weiterhin die L62 in Günzburg halten soll und zukünftig auch die L60, d.h. zwei Linien!
Und diese beiden Linien profitieren von dem ganzen Projekt ABS/NBS Ulm-Augsburg genau Null. Die Bestandstrecke über Günzburg gammelt vor sich hin. In Günzburg zu halten kostet gegenüber einer Vorbeifahrt dann 15min. mehr Fahrzeit. Das ist bei dem Umfang an Zügen, die in Günzburg halten sollen (zwei Linien plus Züge zu Tagesrandzeiten, d.h. etwa 1/3) eine Katastrophe. Gerade der internationale Langläufer von Frankfurt nach Zagreb, bzw. Graz sollte ebenso mitbeschleunigt werden.
Das BMVI präferiert aber offenbar dennoch eine NBS in Bündelung mit der A8. Leider und völlig ohne Not! Augsburg-Dinkelscherben baut man easy viergleisig und für 250km/h aus, dann reicht es zwischen Jettingen und Dinkelscherben eine NBS für 250km/h zu bauen, Ulm-Günzburg viergleisig für 250km/h auszubauen und gerade die Offinger Kurve durch eine weiträumigere (vmax 200-230) zu ergänzen, so wie dargestellt. Manchmal frage ich mich echt, was diese Sesselfurzer im BMVI eigentlich beruflich machen. 🙁
Also mit „reichen“ meine ich, dass das genügt, um Ulm-Augsburg in weniger als 28min. zu schaffen.
Elegant und sinnvoll.