Beschreibung des Vorschlags
Die Stadt San Francisco hat zwar ein in Vergleich zu anderen US-amerikanischen Städten gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, allerdings sind die nördlichen Vororte nur mit Bussen an die Stadt angebunden. Um die Situation zu verbessern, möchte ich eine Bahnstrecke von San Francisco nach Larkspur vorschlagen.
Die Strecke würde vom Transbay Transit Center, wohin zurzeit die Strecke des Caltrain verlängert wird, aus zuerst unterirdisch bis zur Haltestelle „Lombard Street“, wo ein Umstieg zu mehreren Buslinien und der Straßenbahn möglich wäre, weiter entlang der Lombard Street verlaufen, die später der Highway 101 wird, und die Golden Gate Bridge in der unteren Ebene, die beim Bau bereits für eine Bahnstrecke vorbereitet wurde, befahren. Kurz vor der ersten Abfahrt nördlich der Brücke würde die Strecke oberirdisch im Mittelstreifen bis Larkspur verlaufen, wo die Strecke an die Bestandstrecke des SMART (Sonoma–Marin Area Rail Transit), welche wie die Neubaustrecke mit 25 kV 60 Hz Oberleitung, womit die Elektrifizierung des Caltrain bereits geplant ist, elektrifiziert werden würde. Daneben würde man im Bahnhof „San Rafael Downtown“ ein zusätzliches Gleis errichten, damit in der HVZ Verstärkerzüge dort wenden können.
Als Fahrzeuge würden einerseits Züge vom Typ Stadler KISS, die mit Beginn des elektrischen Betriebes in Betrieb genommen werden sollen, und andererseits die Dieseltriebwagen des SMART, welche dann in Elektrotriebwagen umgebaut werden würden, wofür die Fahrzeuge bereits vorbereitet sind, wobei die Züge dann auf eine Länge von vier Wagen verlängert werden und in der HVZ in Doppeltraktion fahren würden, eingesetzt werden.
Problematisch wären einerseits die hohen Baukosten aufgrund des Tunnelabschnittes, der wegen der Erdbebengefahr erdbebensicher gebaut werden muss, und andererseits ein Verkehrschaos, dass durch die Bauarbeiten wusgelöst werden würde, da der Highway die schnellste Verbindung in den Norden darstellt und dementsprechend stark befahren ist, als auch eine massive Kürzung der Bundesfinanzierung von Bauprojekten im öffentlichen Verkehr, was dafür sorgt, dass der Bundesstaat, die Ortschaften entlang der Strecke sowie die beteiligen Countries einen höheren Kostenanteil übernehmen müssten.
Allerdings steht den Problemen der Vorteil einer attraktiven Schienenverbindung gegenüber, die die wirtschaftliche Situation in den Orten entlang der Strecke verbessern würde, da sich neue Bewohner, die in Unternehmen, die in und südlich von San Francisco angesiedelt sind, arbeiten, niederlassen und sich Unternehmen in den Städten entlang der Neubaustrecke und der SMART-Strecke ansiedeln würden, was für eine Positive Entwicklung der im Vergleich mit den umliegenden Städten unterentwickelten Gegend sorgen würde.
