Beschreibung des Vorschlags
Update: Von mir verworfen, da in Konflikt mit Goslar-Halberstadt und wegen der Neueinrichtung vieler Haltepunkte zu hypothetisch
Moin, nachdem ich den Post von Ulrich Conrad über eine potentielle Straßenbahn zwischen Goslar und Bad Harzburg gelesen habe, bin ich mit dem Einwand gekommen, dass es schon die Schiene zwischen den beiden Orten gibt, und zwar in Form der Eisenbahn. Dieses existiert hier nur für den reinen Regionalverkehr, in dem die Haltepunkte an kleineren Orten aufgegeben wurde. Durch Anregung von Thorben habe ich die RB nachträglich von Langelsheim nach Seesen verlängert, um eine zu kurze Umsteigedistanz für die von/nach Westen kommenden Fahrenden zu vermeiden und direkte Gelegenheiten in Seesen nach Göttingen und Kreiensen/Paderborn zu bieten. Als Spitznamen habe ich mir den Namen „Hexenbahn“ ausgedacht; man ‚reitet‘ direkt den Harz entlang gen Brocken. Hiermit möchte ich also einen Vorschlag für eine kleine RB-Linie im Ballungsraum Goslar mit Seesen, Langelsheim, Goslar-Stadt, Oker und Bad Harzburg machen:
Bahnhöfe und Haltepunkte
Bahnhof Seesen [HSSN, Klasse 4] Der westliche Endpunkt der Linie. Von hier aus sind Umsteigemöglichkeiten nach Kreiensen[-Paderborn/Göttingen], Osterode/Herzberg[-Nordhausen] und Braunschweig gegeben. Eine denkbare „Südharz-Regionallinie“ könnte als engmaschigere Alternative zur bisherigen RB Braunschweig-Herzberg hier andocken und zusammen mit der RB Seesen-Bad Harzburg eine getaktete Westharzlinie bilden. Haltepunkt Seesen Nord [HSSO*, Klasse 7*] Ergänzung, um einen Haltepunkt im etwa zwei Kilometer nördlich gelegenen Teil Seesens zu bieten. Besonders für Berufspendler/-innen interessant. Haltepunkt Hahausen [HHAN*, Klasse 6*] Nicht deckungsgleich mit dem alten Bahnhof Neuekrug-Hahausen, von daher ist hier auch ein anderes Kürzel vorhanden. Der Haltepunkt liegt zentraler in Hahausen/Neuekrug und erspart somit den meisten Bewohnern einen relativ langen Fußmarsch zur Südspitze, der ansonsten bei einer reinen Reaktivierung des alten Bahnhofs nötig gewesen wäre. Interessant ist, dass es sich hier um einen Trennungsbahnhof handelt: Es bestehen aus Richtung Osten Umsteigemöglichkeite Richtung Salzgitter und Braunschweig. Darum ist ein überdachter Wartebereich notwendig. Haltepunkt Langelsheim Mitte [HLNM*, Klasse 6*] Der aktuelle Bahnhof Langelsheim befindet sich sehr weit östlich und hat somit nur ein schwaches, eigenes Einzugsgebiet. Somit ist mit „Haltepunkt Langelsheim“ ein Neubau nordwestlich der Harzstraße gemeint, der nur für den Passagierverkehr für den S-Bahn-Verkehr und die RB Kreiensen-Bad Harzburg relevant sein soll. Hier sind zwei Bahnsteige bei zwei oder drei Schienen angemessen, damit ein Warteraum für Züge in diesem eingleisigen Abschnitt geboten werden kann. Ansonsten bietet sich ein sehr kleines Empfangsgebäude mit Toilette und evtl. einem Bahnshop an, um das Nötigste abzudecken. Bahnhof Langelsheim Ost [HLNG, Klasse 7*] Ich denke, aus rechtlichen und baulichen Gründen ist es angemessen, dass der Bahnhof seinen Titel als solchen behält. Er bietet sich hier vor allem für den Güterverkehr durch die örtliche Chemieindustrie an, sowie für die hierhin pendelnden Arbeiter/-innen. Hier würde eine Toilette ausreichend sein, zusammen mit der üblichen Haltestellenausrüstung (überdachte Bänke, Fahrkartenautomat etc.) Haltepunkt Astfeld-Herzog Juliushütte [HAST*, Klasse 6*] Existierte früher als Bahnhof Herzog Juliushütte. Hier reichen zwei Bahnsteige an der schon zweispurigen Trasse mit minimaler Ausrüstung, um die Wartungskosten so gering wie nötig zu halten. Einzugsgebiet liegt bei etwa 2.500 Einwohnern. Bahnhof Goslar [HGS, Klasse 3] Der Haupthaltepunkt der S-Bahn-Linie. Hier sind umfangreiche Umsteigemöglichkeiten nach Hannover, Braunschweig, Magdeburg und Halle (Saale) gegeben. Bedarfshaltepunkt Breites Tor [HGSB, Klasse 7*] Der Haltepunkt läge im Osten Goslars. Vor allem aus touristischer Sicht wäre er sinnvoll, sodass ein schneller Zugang auf das jährliche Schützenfest möglich ist. Wenn man die aus Vienenburg/Ohlhof kommenden Buslinien an den Haltepunkt koppelt, könnte man ihn auch als dauerhaften Haltepunkt einrichten. Haltepunkt Sudmerberg [HSUM*, Klasse 6*] Insbesondere für Berufspendler/-innen zum Metallurgiepark und dem Gewerbegebiet Gutenbergstr. interessant, aber auch für die Anwohnerschaft aus Sudmerberg. Bahnhof Oker [HOK, Klasse 5] Der Bahnhof Oker schließt die S-Bahn neben dem Ort Oker (6.000 EW) auch per Bus an Altenau und Clausthal-Zellerfeld an, er besteht bereits. Haltepunkt Harlingerode [HHLG, Klasse 6*] Der Haltepunkt Harlingerode würde Harlingerode (3.000 EW) und etwas fußläufiger auch Göttingerode (1.000 EW) erschließen. Es existierte bis in die 1980er-Jahre ein Bahnhof an der Stelle, der aber an Privatleute verkauft wurde und nun bewohnt wird. Hier bietet sich der Bau eines neuen Südgleises mit einem Bahnsteig an, der über den großen Parkplatz aus schnell erreicht werden kann und nach Westen bis kurz vor Gewerbegelände reicht. Ein kleines Empfangsgebäude mit Toilette kann erwogen werden. Der bisherige Parkplatz im Gewerbegebiet Klagesstraße kann teilweise zum Halteplatz für Omnibusse umgebaut werden. Mit einem Kleinbus könnte die Tangente Göttingerode-Harlingerode bedient werden, außerhalb der Hauptverkehrszeiten ist eine Verlängerung der Linie 821 aus Bettingerode/Westerode zu einem solchen Klein-ZOB Harlingerode Bahnhof denkbar. Haltepunkt Schlewecke-Westerode [HSCW*, Klasse 7*] Aktuell nicht existent, es existierte hier aber früher bis in die 70er-Jahre ein Haltepunkt Schlewecke (Harz). Hier reicht eine Minimalausstattung aus, mit einem Bahnsteig auf der Südwestseite, wo dann eine Zuwegung von der Straße Schlewecker Trift aus entstünde. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten kann dieser Haltepunkt übersprungen werden, da unabhängig davon Busverbindungen nach Harlingerode (Bushaltestelle Schlewecke Bahnhof, Linie 821/871) vorhanden sind und von dort der weitere Bedarf abgewickelt werden kann. Bahnhof Bad Harzburg [HBHA, Klasse 3] Der Endbahnhof der S-Bahn, bereits existent. Von hier aus sind einstündige Busverbindungen nach Braunlage und Wernigerode vorhanden, zudem führt eine Linie durch das Stadtgebiet. Anmerkung * – Vorschlag; es wurde darauf geachtet, dass die Abkürzungen nicht schon vergeben sind. Belege für Abkürzungen für Bahnhöfe: http://www.bahnseite.de/DS100/DS100_main.html
Weitere Vorschläge
Für die Regionaltrasse sollten Züge benutzt werden, die ein schnelles Beschleunigen ermöglichen und so durch die engen Stationenabstände nicht zu sehr abgebremst werden. In dem Zuge kann sowohl eine Elektrifizierung der gesamten Trasse als auch der Aufbau als zweigleisige Strecke zwischen Oker und Bad Harzburg erwogen werden.

Vielleicht könnte man auch noch eine Station bei Sudmerberg, in Höhe Ginsterbusch einfügen.
Prinzipiell finde ich die Linie gar nicht schlecht, allerdings stört mich die Darstellung als S-Bahn. Eine Regionalbahn würde dafür völlig genügen, da mehr als ein 30-min-Takt kaum in Frage käme. Immerhin wäre die Attraktivität auf Grund der großen Entfernungen zu den Stadtzentren deutlich geringer, als die einer Straßenbahn, wie ich sie dargestellt habe, und wie du sie hättest verlinken sollen, wenn du sie schon erwähnst. 😉
Ob ich deinen Beitrag verlinke oder nicht, liegt allein in meinem Ermessen. Davon abgesehen wohne ich in der Gegend und habe mich schon vorher mit der Thematik beschäftigt. Um genau zu sein, sollte mein Beitrag nicht als Konter gegen deinen rüberkommen, sondern eine eigene Idee darstellen.
Zu deinem Vorschlag:
Prinzipiell ist es möglich, man kann die schon bestehende Zuwegung bei H. C. Starck vorbei nutzen. Die Frage ist eher, ob der Halt im bisherigen Netz Sinn macht. Damit meine ich nicht, dass die Sudmerberger keinen Bahnhalt haben sollten: Auf der Trasse sind die Linien Kreiensen-Bad Harzburg, Goslar-Braunschweig und Goslar-Magdeburg/Halle gebündelt. Am besten ist hier von daher, an dem Halt ein drittes Bahngleis anzulegen, um nicht den schon bestehenden Regionalverkehr zu blockieren. Dafür kann man den Bereich südwestlich der Brücke nutzen, hier ist die Straße auch recht breit ausgebaut. Ich bringe den Vorschlag mal ein.
Was die Regionalbahn angeht: Ja, das ist eigentlich richtiger. Dann müsste man das auch als Regionalbahn festlegen, wo man aber dafür eine engere Taktung einplanen kann (die Strecke ist mit 40 km Hin-Zurück überschaubar). Die Züge müssten relativ schnell beschleunigen, um nicht durch die engen Halte zu sehr durchzuhängen. Ideal wäre auch eine Elektrifizierung, aber das ist schon seit Jahrzehnten ein Problem um Goslar gewesen.
Nein, ob du meinen Vorschlag verlinkst liegt nicht in deinem Ermessen. Wir haben Regeln, und an die sollte man sich halten. Bitte beachte Regel 1, Absatz 2.
Wir Admins haben Regelverstöße übrigens nicht besonders gern, und auch wenn ich freundlich darauf hinweise, ist das durchaus ernst gemeint. 🙂
Zudem ist es auch rücksichtslos gegenüber anderen Nutzern fremde Vorschläge zu erwähnen, aber dann jedem selbst die Suche zu überlassen, wo sich der nun befindet.
Meinetwegen, wobei sich mein Vorschlag ansonsten nicht auf deinen bezieht und rein auf die Eisenbahn fokussiert ist (einzig die Idee einer generellen Anbindung von Goslar zu den Nachbarstädten bezieht sich darauf). Ich setze den Link rein.
Sorry übrigens, wenn ich etwas zu harsch rüberkam. Ich bin nicht auf Streit aus, auch wenn es manchmal so wirkt 😀
Prinzipiell eine hübsche Idee, die Bahn in diesem Bereich besser zu nutzen, da bin ich dafür.
Ich frage mich allerdings, ob ich die Linie so alleinstehend so positiv finde. Ich schiele dabei insbesondere auf die Anbindung Richtung Göttingen und Südharz, wo man recht kurz hintereinander noch einmal umsteigen müsste.
Als Teil eines größeren Konzeptes, welches mir schon länger im Kopf rumschwirrt, ließe sich aber vielleicht auch was draus machen.
*Anmerkung zu deinen Kürzeln: Wenn man die schon nutzt, dann aber richtig. Das Kürzel HLNG hat der bisherige Bahnhof Langelheim, und auch wenn man diesen in Langelsheim Ostbf umbenennt, bleibt das Kürzel dasselbe (vergleiche Berlin: BHF=Berlin Ostbf (ex Berlin Hbf); BL=Berlin Hbf tief (ex Berlin Lehrter Bf); BLS=Berlin Hbf (ex Berlin Lehrter Stadtbf)). Ein einleuchtendes Kürzel für das neue Langelsheim (was ich im übrigen gleich Langelsheim Mitte nennen würde) wäre z. B. HLNM oder HLNH (für Langelsheim Hp, vergleiche die Situation in Wolfenbüttel).
Ursprünglich dachte ich an eine reine „S-Bahn Goslar“ (wie man auch noch im Link sieht), sodass ich den Streckenverlauf kurz hielt. Ich erwog im Hinterkopf auch noch eine zweite Linie, die von Salzgitter-Bad über SZ-Ringelheim und die anliegenden Dörfer plus Baßgeige ebenfalls in Goslar ankommen und dann über Oker nach Norden nach Vienenburg abknickt. Da ist es aber wahrscheinlich sinnvoller, das in ein S-Bahn-Konzept aus Braunschweig zu integrieren.
Ich übernehme erstmal eine Verlängerung bis nach Seesen, mit der dann auch Hahausen/Neuekrug als Haltepunkt wieder reaktiviert werden kann. Außerdem habe ich das Kürzel für den Bahnhof Langelsheim zu HLNG und für den Haltepunkt Langelsheim Mitte zu HLNM geändert.