Beschreibung des Vorschlags
Duch die Überfüllung der Buslinien 3 und 31 in der HVZ und dem zukünftigen Ausfall der Linie 1 nach Orschel-Hagen soll diese Linie die Überfüllung der Linie 4 vermeiden.
Die S1 beginnt in der Nähe des Tübinger Tors unterirdisch und fährt unter dem Busbahnhof „Stadtmitte/ZOB“ hindurch. Dahinter fahren die Bahnen auf die KBS 760 (Neckar-Alb-Bahn) herauf um in den Reutlinger Hauptbahnhof einzufahren.
Der Hauptbahnhof wird über die neuen Gleise 5 und 6 abgefertigt.
Im Anschluss kommt nicht arg spezielles außer an der Tannenberger Straße, wo die Gleise nach Pliezhausen/WH sich von der Stracke nach Orschel-Hagen trennen weil diese der Rommelsbacher Straße folgen. Am Ende endet die S1 in einer Wendescheife am Leutkircher Weg, wo mann die Busse der Linien 1, 4 und 41 erreichen kann.

Sehe ich das richtig, dass bis auf den Abschnitt im Bahnhof alles unterirdisch sein soll? Eine solche U-Bahn wäre für eine Stadt wie Reutlingen völlig unrealistisch. Eine oberridische Führung, im Stil einer Straßenbahn, wäre dagegen sinnvoll. Meinetwegen könnte diese auch einen Tunnel unter dem Bahnhof oder einer Kreuzung hindurch bekommen, aber mehr nicht.
Nein, ist nicht so. In Orschel-Hagen sollen die Bahnen die RSV-Bushaltestelle Heilbronner Straße mitnutzen und verlassen danach über die Ulmer Straße auf eigene Anlagen mit Bahnübergängen wo dann eine Schleife realisiert wird.
Das wäre immernoch ein viel zu großer Tunnelanteil. Die Linienführung ist zudem nicht nachvollziehbar. Was sollen diese seltsamen Umwege? Warum führst du deine Linie so un nicht anders? Das wird nicht deutlich. Die Führung durch die Ulmer Straße erscheit völlig unmotiviert, sie könnte auch geradeaus durch die Nürnberger Straße führen. Auch der Umweg über die Mittnachtstraße ist nicht nachvollziehbar, noch dazu in einem unmöglich finanzierbaren Tunnel.
Am Bahnhof hast du auch ignoriert, dass Rampen eine gewisse Länge und Kurven gewisse Radien haben. Dein ganzer Vorschlag wäre so weder finanzierbar, noch überhaupt technisch umsetzbar.
So, wo fange ich an…
Ich bin sehr im Thema drin, also generell im Thema Reutlingen und Stadtbahn und könnte zu allem etwas sagen. Ich bin wahrscheinlich einfach der größte Fan der Stadtbahn in Reutlingen, das muss ich trotz aller gebotenen Bescheidenheit sagen.
Gerade jetzt in 2026 werden die Stimmen bezüglich einer Stadtbahnlinie in den Reutlinger Nordraum laut, ja sogar noch weiter bis zum Flughafen. Dass diese Stimmen sogar aus der Reutlinger Parteienszene kommen, entfacht bei mir eine Euphorie, das kann ich gar nicht anders sagen! Denn ich habe mit so einem Vorpreschen nicht vor 10-15 Jahren gerechnet. Ich habe Bauklötze gestaunt, als im Gemeinderat dieses Thema sogar in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung von einem der Gemeinderatsmitglieder aufs Tapet geworfen wurde.
Nun lebst Du, Unterland322 vermutlich auch nicht im Wald und bist über sämtliche Einzelheiten informiert. Daher wirst Du viele Dinge genauso gut wie ich kennen. Dinge, die man Juni 2018 noch nicht wissen konnte.
Man konnte damals zum Beispiel nicht ermessen, dass das Nadelöhr zwischen dem Friedhof Unter den Linden und dem Haus mit der Tafel darin als zu eng betrachtet wird, um den Auto/Bus-Verkehr zusammen mit der Stadtbahn realisieren zu können. Du wirst auch um die beiden Varianten wissen, wie die Stadtbahn um diese Engstelle herum, nach Orschel-Hagen und weiter nach Rommelsbach geführt werden könnte. Ich bin mir aber jetzt doch nicht sicher, ob ich diese Varianten nicht doch mal grob skizzieren soll?
Die Ostvariante würde am Betriebshof vorbei Nähe Storlach bei Aldi nach Norden über die Roanner Straße ausschleifen und irgendwo südlich von Orschel-Hagen in die Rommelsbacher Straße führen. Schwierig hierbei, zwischen Storlach und O-H wird aktuell ein Wohngebiet geplant und ich habe absolut keine Ahnung ob sich die Pläne verbinden lassen.
Die Westvariante würde durch die bereits sichere Trasse durch die Tübinger Straße dieser Straße bis zum Bösmannsäcker folgen und dann auf den Ring Richtung Edeka-Center, sukzessive mit der Rommelsbacher Straße beim Burger King/Eishalle verbinden und so nach Rommelsbach geführt.
Der kleine Abstecher zum Schönrainweg ist nicht realistisch. Durch die fortschreitenden Planungen wissen wir nun, dass vor dem Tübinger Tor oder im Bereich der Haltestelle keine Straßenbahn verkehren wird, sondern nach Süden über die Gartenstraße gefahren wird.
Wie gesagt, ich bin im Thema sehr drin und würde hier stoppen. Ich könnte ganze Seiten schreiben, aber ich denke mehr braucht es nicht.
Grüße!