Ringbahn Leipzig

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Beschreibung des Vorschlags

S100/S200 Ostkreuz – Anger-Crottendorf – Stötteritz – VölkerschlachtdenkmalMarienbrunn – Connewitzer Kreuz – Dieskaustraße – AntonienstraßePlagwitz – Lindenau – Merseburger Straße – Leutzsch – Möckern – Coppiplatz – Gohlis – Mosenthinstraße – Eutritzsch (Essener Straße) – Mockau – Thekla – Hohentichelnstraße – Permoserstraße – Ostkreuz

Umsteigebahnhof

Das ist mein Vorschlag für eine Ringbahn. Sie verbindet dicht besiedelte Gebiete wie Reudnitz, Connewitz oder Plagwitz. Ich habe mich für die Linienführung über Gohlis entschieden, da man an dieser Stelle eine Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn Richtung Schkeuditz hat. Natürlich könnte man die Linie auch über den Güterring führen, allerdings müsste man dort einen Umsteigebahnhof an der Strecke nach Schkeuditz errichten und der Zug würde durch Wiederitzsch, einem eher kleinen Stadtteil, fahren. Da lohnt es sich doch eher eine bessere Verbindung in Gohlis zu schaffen. Dafür habe ich über eine Tunnelstrecke geplant. Der Bahnhof Essener Straße wird zu „Eutritzsch“ erweitert, wodurch eine Umsteigemöglichkeit zur S2, S5, (S5x) und S6 geschaffen wird. Über den Güterring geht es bis zum neuen Bahnhof „Ostkreuz“ der als Ergänzung oder Ersatz zum Bahnhof Engelsdorf auch Regionalbahnhof sein kann. Man könnte die S1 und S2 bis zum „Ostkreuz“ verlängern und schafft so mit der S4 eine Verbindung zum City-Tunnel. Mit dem RE nach Dresden, dem RB nach Grimma und der neuen Verbindung nach Chemnitz hätte dieser Bahnhof echtes Potenzial.
Vom neuen Umsteigebahnhof „Marienbrunn“ führt eine Tunnelstrecke zum Connewitzer Kreuz, wo man einen guten Straßenbahnanschluss zur Innenstadt und zur Südvorstadt hat. Im Auwald führt die Strecke wieder oberirdisch zum Güterring und zur Dieskaustraße. Alternativ dazu könnte man die Linie auch über „Connewitz“ führen.
Der neugeschaffene Bahnhof „Antonienstraße“ würde zukünftig eine Umsteigemöglichkeit zum Zug nach Zeitz (Vielleicht ja irgendwann eine S-Bahn-Linie) schaffen.

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7 Kommentare zu “Ringbahn Leipzig

  1. 1. Wenn dann bitte zweistellige S-Bahn-Nummern. Dreistellige sind bahntechnisch nicht möglich bei der mitteldeutschen S-Bahn. zum Beispiel S10/S11

    2. Die Idee gefällt mir gut

    3. Ich würde die Trasse eher über Connewitz S-Bahnhof trassieren. Von dort aus wäre eine oberirdische Streckenführung möglich, die Kosten dürfen sich erheblich verringern. Die Erschließungsqualität würde auch nicht schlechter. Zudem wäre ein Bahnsteiggleicher Umstieg am S-Bhf. Connewitz möglich, auf den S-Bahnhof Marienbrunn könnte verzichtet werden.

    1. Nur kurz zu den Liniennummern: Ist das nicht egal und hat mit internen Reglements gar nichts zu tun? Die einzelnen Kurse haben ja eh Zugnummern und ich weiss jetzt nicht, wieso man sich in entsprechenden Stellen gegen solche Liniennummern sträuben würde. Ich sehe allerdings auch keine Argumente für solch eine Liniennummer.

      Soll jetzt aber keine Diskussion werden sondern nur die Frage sein, wieso das bahntechnisch nicht funktioniert.

      1. Die Digitalen Anzeigen an den S-Bahnen sind dafür schlicht und einfach zu klein. Und eine Umrüstung für 2 Liniennummern erscheint mir wenig sinnvoll. Zumal niemand eingeplant hat, dass in Leipzig irgendwann mal 3-stellige S-Bahn-Linien gebraucht werden, weil man wohl kaum 100 verschiedene Linien einführt… ^^

  2. Die Idee einer Ringbahn für Leipzig ist nicht neu, über kurz oder lang wird etwas in der Art sicher konkret geplant werden.

    Der nördliche Abschnitt passt auch soweit, Wiederitzsch ist mit einer Straßenbahnverlängerung mehr geholfen. Allerdings ist der Haltepunkt Essener Straße erst vor kurzem in Betrieb gegangen, der wird also (schon wegen der Sperrfristen für die Fördermittel) nicht verlegt werden können. Auch liegt er verkehrstechnisch günstiger als bei dir gedacht, da hier Übergangsmöglichkeiten zu Bus (und evt. Straßenbahn) bestehen, was bei dir nicht der Fall wäre. Eher könnte ich mir da eine leichte Nordverschwenkung des Tunnels direkt unter die Essener Straße vorstellen, sodass der Haltepunkt dort durch eine -1-Ebene ergänzt werden könnte. +1 wären dann die S-Bahnen nach Norden, 0 Bus und Straba, -1 die Ringbahn.

    Problematischer wird aber definitv der südliche Abschnitt: Eine oberirdische Querung des Auwalds wird, so wie du sie hier denkst, auf keinen Fall umsetzbar sein, da es sich um hochrangige Natur- und Landschaftsschutzgebiete handelt und jeglicher Eingriff dort auf massivsten Protest aus der Bevölkerung stoßen würde. Auch wenn die Strecke unterirdisch verlaufen würde, wäre ein Tunnelportal in dem Bereich nicht realisierbar, da es sich um Überschwemmungsgebiet handelt, das perspektivisch eher wieder häufiger als seltener zur Retention bei Hochwassern genutzt werden soll. Die Kurve über Markkleeberg, wie von anderen Nutzern schon vorgeschlagen, ist da sinnvoller – auch weil dadurch der Einzugsbereich der Linie um das zentrale M’Berg wächst. Zusätzlich hättest du dann auch eine Anbindung des Cospudener Sees , was gerade im Sommer ein erhebliches Fahrgastpotential birgt.

    Marienbrunn darf sehr gerne reaktiviert werden, damit wäre die Gartenstadt dann auch wieder an die S-Bahn angeschlossen.

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