Rennsteig Shuttle 2.0

 

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Beschreibung des Vorschlags

Hintergrund

2014 wurde zwischen Erfurt HBF und dem Bahnhof Rennsteig das Rennsteig-Shuttle eingeführt. Es ist eine Marke der Süd-Thüringen-Bahn, welches am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen als Verlängerung der RB46 Erfurt-Ilmenau verkehrt. Dieses Angebot wurde insbesondere von Wanderern hervorragend angenommen, sodass es 2018 auf 10 Jahre verlängert wurde. Am Südhang der Rennsteigbahn zwischen dem Bahnhof Rennsteig und Themar findet zurzeit kein Regelbetireb statt, jedoch betreibt die Rennsteigbahn GMBH gelegentlich Dampflokfahrten auf diesen Streckenabschnitt oder transportiert Güter per Bahn.

 

Mein Vorschlag

Linie Streckenverlauf Takt
RB 55 Meiningen – Grimmenthal – Themar – Schleusingen – Bahnhof Rennsteig 120min, nur Sa & So

Die Linie soll erstmal nur an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen fahren. Das hat zum einen den Vorteil, dass kein zusätzlicher Triebwagen benötigt wird, da die Süd-Thüringen-Bahn am Wochenende keine Verstärkerzüge zwischen Meiningen und Erfurt sowie zwischen Ilmenau und Erfurt fahren muss. Des weiteren ist davon auszugehen, dass der Bedarf unter der Woche deutlich geringer ist und Schleusingen vor allem Bedarf nach Suhl hätte.

Fahrzeuge: z.B. Regio Shuttle (diese besitzen die Steilstreckenzulassung)

 

Verlauf

Der Zug startet in Meiningen, einem touristischen Ausgangspunkt für die Rhön und den Thüringer Wald. Weiter geht es an Untermaßfeld vorbei nach Grimmenthal. Dies ist ein wichtiger Umsteigeknotenpunkt zum RE7 Würzburg-Erfurt. An diesen soll nach Möglichkeit Anschluss bestehen. Über Vachdorf geht es nach Themar, wo Wanderer aus Hildburghausen/Eisfeld oder Sonneberg zusteigen können. Nächster Halt ist das Kloster Veßra, eine wichtige Sehenswürdigkeit der Region. Über Rappelsdorf geht es nach Schleusingen, ebenfalls ein touristischer Ausganspunkt für Touristen. Nun folgen ein paar Haltepunkte, die zum Startpunkt einer Wanderroute dienen: Hinternah, Schleusinger Neundorf und Thomasmühle. Dann folgt der wichtige Touristenort „Schmiedefeld am Rennsteig“. Hier gibt es auch eine größere Skipiste. Nicht weit entfernt liegt dann auch schon der Endpunkt der Linie: Der Bahnhof Rennsteig. Hier wird der bekannte, gleichnamige Wanderweg gekreuzt. Eine Verknüpfung mit der RB 46 Richtung Erfurt wäre durchaus möglich, ich sehe sie aber nicht als zwingend notwendig, da es wahrscheinlich wenig Durchreiseverkehr gibt.

 

Vorteile

  • Wanderer können klimafreundlich zum Wanderausgangspunkt gelangen (z.B. zum Rennsteig, aber auch zu vielen anderen Wanderwegen), im Winter profitieren Skifahrer von der Linie
  • Schleusingen (11.000 Einwohner) bekommt wieder einen Bahnanschluss
  • Rennsteigbahn erhält mehr Einnahmen und kann Strecke in besseren Zustand bringen
  • Linie soll Teil des bestehenden „Rennsteig-Tickets werden und Touristen eine kostenlose Mitfahrt ermöglichen

 

Wie viel Potential seht ihr in der Linie? Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Metadaten zu diesem Vorschlag

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3 Kommentare zu “Rennsteig Shuttle 2.0

    1. Hallo, danke dir für dein Lob. 🙂 Ja in der Tat habe ich dabei auch an die Harzer Schmalspurbahn gedacht, welche bei Wanderern und Touristen sehr erfolgreich ist. Teilweise bietet die Rennsteigbahn Gmbh auch schon Dampflokfahren auf der Strecken an, die sehr gut angenommen werden.

  1. Bedingt guter Vorschlag, um den Bedarf zu vergrößern, hast du bereits daran gedacht das alte Shuttel aus Ilmenau zu verlängern also bis nach Ilmenau zu fahren und dies auch unter der Woche an zu bieten, da nicht wenige Studierende an der TU-Ilmenau via Arnstadt oder Erfurt nach Bayern in ihre Heimat pendeln ist der Bedarf dann wesentlich größer, ebenso befinden sich entlang der Strecke ein paar Orte die Wohnheime/ Apartements für Studierende aufweisen, diese Studierendenpendeln täglich zur Uni in Ilmenau, allerdings beklagen sich eben diese, dass dort lediglich am Wochenende ein Zug fährt wo er ihnen nicht viel nützt, gleichzeitig gillt auf dieser Strecke das studierendenticket nicht. Als Verbindung ab Ilmenau wäre dein Vorschlag ideal und würde nicht nur Wanderern und Urlaubern nutzen, gleichzeitig würde Ilmenau aus dem Süden erschlossen werden und die südlichen Gemeinteteile würden einen besseren ÖPNV Anschluss nach Ilmenau bekommen und bedürfte keiner zusätzlichen Infrastruktur. Vermutlich müsste man für diese Strecke mindestens einen neuen Zug beschaffen, der dann eben auch unter der Woche fahren würde, da es sich beim Thüringer Wald um ein Biosphärenreservat handelt und man die Anwohner nicht belasten möchte, könnte man hier einen er schicken neuen Wasserstoffzüge anschaffen, anstatt mit inem lauten, schmutzigen Diesel zu fahren.

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