Reaktivierung Deggendorf-Hengersberg

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Beschreibung des Vorschlags

Auf der Strecke Gotteszell-Viechtach herrscht ja momentan bekanntlich der Probebetrieb der Waldbahn. Ich schlage vor dies auch auf der Strecke Deggendorf-Hengerberg zu versuchen. Auf dieser Trasse verlaufen zum einen noch vom Güterverkehr benutzte Gleise und zum anderen ist dort warscheinlich die Nachfrge größer als die WBA Linien nach Bodenmais und Grafenau, da auf der Strecke große Gemeinden liegen (z.B. Deggendorf, Hengersberg, Deggenau, Hochschule in Deggendorf, Seebach,…).

Der Zug hätte in Deggendorf Anschluss an die Züge in Richtung Plattling. Um dies in einem Stundentakt zu ermöglichen, muss ein Begegnungsgleis errichtet werden (in Seebach). Außerdem ist in den Deggendorfer Hbf eine zweigleisige Einfahrt vorteilhaft, um den Betrieb zu stabilisieren. Evtl. kann man die HVZ Verstärker (fahren fast schon ganztags) nach Hengersberg von Plattling aus durchbinden (Mit Kopfmachen in DEG). Für die gesamte Strecke sehe ich einen 1 Stundentakt von 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr vor. Die Fahrzeit soll 12 Minuten betragen. In Seebach haben die Züge zusätzlich 1-2 Minuten Aufenthalt.

 

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10 Kommentare zu “Reaktivierung Deggendorf-Hengersberg

  1. Verstehe nicht, wieso man eine Begegnungsgleis braucht für einen Stundentakt bei einer Fahrzeit von 12 min. Man könnte sogar mit einem einzigen Triebwagen einen Halbstundentakt anbieten. Oder bezieht sich das nicht auf die komplette Linie? Aber selbst wenn die Fahrten bis Plattling gehen, wäre eine Begegnung in Deggendorf doch ausreichend?

    1. An sich hast du recht. Jedoch ist mit einem Triebwagen die Betriebsstabilität bei einem Stundentakt nicht relativ gut. Wenn man nur einen Triebwagen einsetzt fährt dieser in Deggendorf ca. 3 Minuten nach den Anschluss aus Plattling ab. (Ich gehe jetzt von einem Stundentakt oben HVZ Verstärker aus.) Nach 12 Minuten Fahrzeit, hätte der Zug in Hengerberg maximal 4 Minuten Zeit, um umzudrehen. Dies hat relativ knappe Anschlüsse in Deggendorf und kurze Wendezeiten in Hengerberg, dafür sehr lange (über 30 Minuten) in Deggendorf zur Folge. (Außer man fährt im 30 Minuten Takt oder man bindet die Züge nach Plattling durch.)

      1. Die Idee finde ich gut.

        Für einen 30-min-Takt wäre ein einziger Tw tatsächlich zu knapp. Für einen Stundentakt halte ich den aber für ausreichend. Eine 4-min-Wende sollte nach lächerlichen 12 min Fahrzeit wohl pünktlich genug möglich sein. Wie viel Verspätung könnte der Zug denn auf dieser Strecke einfahren? Es würden auch zwei Minuten Umsteigezeit ausreichen, wenn der Anschlusszug einfach nur auf der anderen Seite des Mittelbahnsteigs in Deggendorf stünde. Okay, er hätte dann eine halbe Stunde Wartezeit in Deggendorf, aber damit wäre ja gerade die Betriebsstabilität herzustellen. Zwei Züge einzusetzen, um sie in jeder Stunde 48 min herum stehen zu lassen, halte ich jedenfalls für sehr unwirtschaftrlich.

        1. Anhalten, Türen auf, Bremsen anlegen, Funk abmelden, Pult deaktivieren, Signalleuchten umschalten, aussteigen, Signalleuchten kontrollieren, rüber laufen, Signalleuchten auf der anderen Seite kontrollieren, einsteigen, Zugdaten eingeben, Pult aktivieren, Funk anmelden, vereinfachte Bremsprobe, Federspeicher lösen, Fertigmeldung, Türen zu, abfahren: Bei 4 Minuten Wendezeit musst du dich als Tf ganz schön strecken.
          Nicht dass es nicht ginge, man weiß ja was man tut, aber ruhiges entspanntes Arbeiten geht klar anders und auch das kleinste Minütchen Verpätung wird mitgeschliffen – Abbau völlig chancenlos. Im Zugleitbetrieb (der hier wohl zum Einsatz kommen würde) kommen dann noch die ganzen Zuglaufmeldungen dazu, dann isses definitiv Essig. Übrigens dauern im ZLB auch die Kreuzungsaufenthalte länger, vor allem für den „Ersten Zug“, der teilweise oder komplett Zuglaufmeldungen für den „Zweiten Zug“ mit übernimmt.

          Die 12 Minuten find ich für 15 km mit Zwischenhalten ohnehin sportlich. 15 seh ich da als realistischer an: 60er Schnitt, da brauchste aus der hohlen Hand geschätzt auch 100 vmax für, um den hinzukriegen.

          Zu guter Letzt sollte noch gewährleistet sein, dass der Sägewerker auch in Zukunft regelmäßig seine Güterwagen bekommt. Halbstundentakt von früh bis spät fällt damit ohnehin flach.

  2. Ich würde Deggendorf-Süd zur Maximiliansbrücke verlegen, da dort eine bessere Bus-Bahn-Verknüpfung gerade Richtung Plattling und Deggendorf-Mitte möglich ist. Die nicht gerade weite Strecke zwischen TH und Maximiliansbrücke kann man zur Not auch laufen.

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