Beschreibung des Vorschlags
Ich präsentiere euch einen möglichen Verlauf der Voralbbahn für eine Reaktivierung und eine Verlängerung nach Kirchheim(Teck).
Allgemeine Information
Die neue Voralbbahn soll aus 3 Abschnitten bestehen:
Abschnitt 1: Göppingen – Dürnau (alte Voralbbahn)
Abschnitt 2: Dürnau – Holzmaden (neue Voralbbahn)
Abschnitt 3: Holzmaden – Kirchheim(Teck) (Teckbahn/Stichbahn Kirchheim-Süd – Weilheim(Teck))
Der Abschnitt 1 ist die heute noch zum Teil bestehende Voralbbahn. Diese soll im Rahmen einer Reaktivierung wieder komplett hergestellt werden und elektrifiziert werden, sowie mit modernen Signalanlagen ausgerüstet werden. Alle alte Haltestellen werden nach heutigen Standards wieder aufgebaut (Barrierefreiheit). Außerdem sollen die neuen Haltepunkte Göppingen-Leonhard Weiss, Göppingen-Bodenfeld errichtet werden. Dadurch sollen die Arbeiter von Leonhard Weiss und die Bewohner des Wohngebiets Bodenfeld eine einfache Möglichkeit besitzen mit öffentliche Verkehrsmittel unterwegs zu sein. Da die Strecke bis Dürnau die alte Trasse folgt, müssen keine neue Brückenbauwerke gebaut werden. Es müssten nur die 3 Brücken über die Fils, die Ulmerstraße sowie über die B10 und der L1218 erneuert werden.
Der Abschnitt 2 ist die neue Voralbbahn mit veränderter Trassenführung. Kurz nach dem Haltepunkt Dürnau verlässt die Strecke die alte Streckenführung und umfährt Bad Boll. Während der Umfahrung von Bad Boll durchfährt man dann die 2 neue Haltpunkte Bad Boll-Ost und Bad Boll-West. Nach der Umfahrung nimmt die Strecke Kurs in Richtung Zell unter Aichelberg. Kurz vor dem Haltpunkt taucht die Strecke in einen 535 Meter langen Tunnel um die Tennisplätze und das Autohaus und die Verbindungsstraße zu L1214 zu unterqueren und direkt nach dem Tunnel liegt der Haltepunkt Zell u. Aichelberg. Danach verläuft die Strecke parallel zu der L1214 bis nach Aichelberg. Nach dem Haltepunkt Aichelberg verlässt die Strecke die L1214 und verläuft nach einer Kurve dann entlang der Holzmadener Straße, die nach ungefähr einen Kilometer wird diese überquert und die Strecke verläuft dann bis kurz vor Holzmaden entlang der A8 und dann macht die Strecke eine Kurve in den Holzmadener Bahnhof rein und überquert gleichzeitig die L1200.
In diesen Abschnitt wird bis auf die ersten Metern nach Dürnau komplett neu trassiert und somit werden einige neue Haltepunkte gebaut. Die Gemeinden Zell unter Aichelberg und Aichelberg bekommen erstmalig einen Bahnanschluss. Der Bahnanschluss von Bad Boll wird reaktiviert und die Bahnhof wird verlegt. Der Bahnhof von Dürnau wird an der alten Stelle wieder reaktiviert und den heutigen Standards angepasst. Durch die neue Trassenführung müssen neue Bahnübergänge und Brücken gebaut werden, sowie bei Zell ein 535m langer Tunnel.
Der Abschnitt 3 ist die Teckbahn und die alte Stichbahn von Kirchheim-Süd nach Weilheim(Teck), die heute noch zum Teil besteht. In diesen Abschnitt sollen ähnliche Maßnahmen durchgeführt werden, wie im Abschnitt 1, da die Strecke sich in einem ähnlichen Zustand befinde. Alle ehemaligen Stationen auf der Stichbahn sollen wieder reaktiviert werden und unter den gleichen Namen, wie sie früher hießen, betrieben werden. Nur der Haltpunkt Kirchheim-Bohnau soll als Kirchheim(Teck)-Ost reaktiviert werden, da dieser die geamte östliche Gegend von Kirchheim abdeckt.
Die gesamte Strecke soll dann unter den Namen „neue Voralbbahn“ betrieben werden.
Verlauf
Göppingen – GP-Leonhard Weiss – GP-Bodenfeld – GP-Holzheim – GP-St. Gotthardt – GP-Ursenwang – Eschenbach – Heiningen – Dürnau – Bad Boll-Ost – Bad Boll-West – Zell u. Aichelberg – Aichelberg – Holzmaden – Kirchheim(Teck)-Jesingen – Kirchheim(Teck)-Ost – Kirchheim(Teck)-Süd – Kirchheim(Teck)
Möglicher Betrieb
Variante 1: Verlängerung der S1 nach Göppingen
Die S1 soll in Kirchheim(Teck) getrennt werden und dann halbstündlich nach Dürnau und Oberlenningen (Teckbahn) verkehren und jeder 2. Zug soll über Dürnau hinaus nach Göppingen fahren. Es werden dann alle Halte bedient. Der Nachtverkehr soll stündlich nach Dürnau verkehren und zweistündlich nach Göppingen, wo dann Anschluss zu den Nachtzügen der RB16 nach Plochingen oder Geislingen(Steige) besteht. Somit hat man die Möglichkeit mit dem Zug noch spät in der Nach nach Hause zu kommen.
Variante 2: Einführung eines RB Kirchheim(Teck) – Göppingen
Der RB soll stündlich zwischen Kirchheim(Teck) und Göppingen verkehren und an den meisten Stationen halten. Paar Stationen werden als Bedarfshalte bedient, dies soll unnötige Halte verhindern. Jede Gemeinde soll aber mindestens ein Bahnhof haben, der kein Bedarfshalt ist. Bei dieser Variante ist kein Nachtverkehr vorgesehen.
Variante 3: Kombilösung
Die Kombilösung wäre die Verlängerung der S1 nach Dürnau und die Einführung eines RB Göppingen – Dürnau (-Kircheim(Teck)). Die S1 soll im 30-Minuten-Takt nach Dürnau verkehren wo dann Anschluss besteht zum RB nach Göppingen. Dadurch würde die S1 nicht zu lang für eine S-Bahn-Linie werden und zwischen Dürnau und Göppingen können manche Stationen als Bedarfshalte bedient werden.
Das ist mein Vorschlag zur Reaktivierung der Voralbbahn. Bin offen für paar Verbesserungen 🙂
Nachtrag nach 1. Nachbesserung:
Die neue Voralbbahn umfährt Bad Boll jetzt nördlich und folgt bis Dürnau der alten Streckenführung. Außerdem ist jetzt ist Dürnau als Endstation der S1-Verlängerung angegeben, statt Bad Boll, da beide Haltepunkte in Bad Boll nicht Zentral gelegen sind und Dürnau die Möglichkeit bietet weitere Gleisanlagen hinzuzufügen z.B. Abstellanlage für S-Bahn-Triebwagen. Die Stationen Eckwälden und Gammelshausen/Dürnau wurden entfernt bzw. als Dürnau verlegt. Außerdem hat Bad Boll jetzt 2 statt eine Station. Diese 2 Station werden als Bad Boll-West und Bad Boll-Ost gekennzeichnet, sollen aber als normale Halte bedient werden und nicht als Bedarfshalt.

Die Idee finde ich gut. Einzig deine Südumfahrung von Bad Boll wird im Bereich des Riedbachs zu steil. (ca. 40 m Höhenunterschied auf 300 m) Einfacher wäre es nördlich um Bad Boll zu fahren, dann könnte man der alten Bahntrasse auch bis Dürnau folgen.
Danke für die Information. Meine Vermutung war, dass der Hang nur eine leichte Steigung hat und somit recht leicht befahrbar war für die Trassierung. Habe es wohl verschätzt. Werde die Streckenführung zwischen Zell und Heiningen nachbessern. Kann bisschen dauern.
Um nicht auf bloße Vermutungen vertrauen zu müssen, gibt es OpenTopoMap. 😉
So, wie es jetzt ist, meinte ich es.
Danke für den Tipp für die OpenTopoMap. Habe noch nie von der Seite gehört. Werde sie jetzt auch immer benutzen.
Habe das jetzt nachgebessert. Kannst oben die Veränderungen anschauen.