Beschreibung des Vorschlags
Vorschlag zu einem Regionalexpress von Düsseldorf-Dortmund
Hat der RE eine Nachfrage?
Ja hat er, im Großen und Ganzen besteht er aus 3 Nachfragegebiete:
Düsseldorf-Solingen-Remscheid
Remscheid-Wuppertal
Wuppertal-Bochum
sowie kleinere Streckenabschnitte jenseits der 1000> Pendler
Welche technischen Maßnahmen sind erforderlich?
Technische Maßnahmen und Fahrzeuge:
-Reaktivierung der Strecke Essen-Kupferdreh – Essen-Steele Ost
-Fahrzeuge auf Akkubasis wie der Stadler Flirt Akku
-Doppeltransaktion (mit Überprüfung der Bahnsteiglängen in RS-Lennep und RS-Hbf)
Gibt es Problembereiche im Bereich des Regionalzuges?
Die Problembereich dieses Regionalexpresses finden sich in zwei Streckenabschnitten, das ist zum einen der Streckenabschnitt des RE in der Einfädelung in die Ruhrgebietsstrecke der BME. Der zweite Streckenabschnitt ist Düsseldorf, der Düsseldorfer HBF eignet sich als Endpunkt eher schlecht, das dies ein Durchgangsbahnhof ist, würde ich eher den Kopfbahnhof Düsseldorf-Flughafen-Terminal empfehlen.
Fazit:
Im Großen und Ganzen lohnt sich der RE, da er einige Nachfragegebiete zusammenknüpft und mehr Pendler auf die Schiene bringt, insbesondere für den Abschnitt Bochum-Wuppertal und Remscheid-Düsseldorf könnte das auch eine schnellere Anbindung bedeuten als bisher, als über S-Bahn und Schnellbus. Insbesondere sind die Kosten für diese Verbindung relativ günstig und man schafft eine Verbindung die vorher noch nicht da war.

Wir dürften uns alle einig sein, dass niemand so eine mäandrierende Linie nutzen wird, um von Düsseldorf nach Wuppertal oder von Remscheid nach Dortmund zu fahren.
Wie Du ausgeführt hast besteht der Bedarf nur auf Teilstrecken. Trotzdem kann man diese zu einer gemeinsamen Linie durchbinden, wenn es sich betrieblich anbietet und nichts dagegen spricht.
Hier spricht aber etwas dagegen:
Es gibt auf der Strecke eine Problemstelle, die du nicht erwähnt hast – die Müngstener Brücke mit Denkmalschutz, keiner Oberleitung und nur begrenzter Tragkraft.
Wahrscheinlich kann man die Brücke mit den von Dir vorgeschlagenen Akkutriebwagen befahren. Aber warum sollte man dann die teuren Akkutriebwagen auch auf dem Abschnitt Wuppertal-Dortmund einsetzen, wo sie nur Nachteile haben? Da ist es dann doch besser die Linie in Wuppertal zu brechen.
Wahrscheinlich kann man die Brücke mit den von Dir vorgeschlagenen Akkutriebwagen befahren. Aber warum sollte man dann die teuren Akkutriebwagen auch auf dem Abschnitt Wuppertal-Dortmund einsetzen, wo sie nur Nachteile haben? Da ist es dann doch besser die Linie in Wuppertal zu brechen.
Du brauchst auch auf dem Abschnitt Esse-Steele Ost und Essen-Holthausen auch Akkutriebwagen, da dieser Abschnitt nicht elektrifiziert ist und dementsprechend wird dort auch der Akkuantrieb benötigt(insbesondere bei der Einfädelung in die Ruhrgebietshauptstrecke). Aber es muss ja nur eine Strecke von 50 km(+20 km Reserve) schaffen. Du kannst die Linie in Wuppertal nicht sehr gut brechen, da soweit ich weiß, da die Gleise 5 Stück sind im Wuppertal Hbf. Zum anderen sorgt es für Wirtschaftlichkeit der Linie als wenn du 2 Teillinien hast.
Wenn ich OpenStreeMap trauen darf, müsste die Verbindungskurve in Essen-Steele ohnehin erst wieder aufgebaut werden. Dann wird man da auch gleich die fehlenden 300m Oberleitung spannen. Alles andere macht keinen Sinn.
Das Wuppertal Hbf für beginnende und endende Züge etwas eng ist, wurde hier ja kürzlich schon mehrfach diskutiert. Aber auch die Lösung wurde schon präsentiert: Die Züge aus Osten bis W-Vohwinkel fahren lassen, die Züge aus Westen bis W-Oberbarmen. In Wuppertal sollte das Fahrgastaufkommen hoch genug sein, um den dichteren Takt zu rechtfertigen.
Man könnte stündlich die ganze Strecke fahren und dafür den Abschnitt WUppertal-Bochum-Dortmund halbstündlich befahren wird. Aber hier möchte ich noch bedenken anmelden bezgl. der Trasse, denn die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn ist nur zweigleisig ausgebaut und es müssten sich ab Essen-Überruhr 5 Züge ein gleis teilen. Ich kann mir vorstellen das der Abzweig bzw. das Gleisdreieck ausgebaut werden müsste, daher ist leider nur eine stündliche Anbindung für das erste nur möglich.
Wenn ich OpenStreeMap trauen darf, müsste die Verbindungskurve in Essen-Steele ohnehin erst wieder aufgebaut werden. Dann wird man da auch gleich die fehlenden 300m Oberleitung spannen. Alles andere macht keinen Sinn.
Nach Google Maps liegen da noch Gleise allerdings kann es sein, das die Gleise neugebaut werden müssen. Die nötige Schieneninfrastruktur wie die Brücke über die Ruhrau ist allerdings noch verhanden. Allerdings gibt die DB Netz im Brückenradar keine Auskunft darüber.
Nein, da liegen keine Gleise mehr. Das ist auch auf Google Maps erkennbar.
Außerdem hast du noch nicht erläutert, woher die Nachfrage für eine solche Verbindung kommen soll.
Düsseldorf-Solingen-Remscheid ist eh schon geplant und Bochum-Wuppertal dauert mit Umstieg in Steele 49 Minuten und mit Umstieg in Hagen 61 Minuten. Viel schneller wird diese Verbindung auch nicht.
Außerdem hast du noch nicht erläutert, woher die Nachfrage für eine solche Verbindung kommen soll.
Erster Kommentar hier, mehrere kleinere Nachfragegebiete werden mit einer Linie ver- bzw. durchgebunden, das steht auch in der Beschreibung. Es gibt hier keine Gesamtnachfrage, das ist aber absolut nicht tragisch, schließlich überlappen sich mehrere Gebiete.
Viel schneller wird diese Verbindung auch nicht.
Das stimmt nicht, den folgenden Halte entfallen:
-Essen Steele Ost
-Essen Eilberg
-Bochum Ehrenfeld
-Velbert Neviges
-Theoretisch könnte man um Wattenscheid keine Konkurrenz zu machen auch Höntrop streichen.
Dann würdest du 10 Minuten + Beschleunigungszeit und Bremszeit an Haltezeit sparen. Es würde an Fahrtzeit ungefähr bei 35-40 Minuten legen an Fahrzeit zwischen Bochum Hbf und Wuppertal hbf, zudem hat es noch den Vorteil, das nicht umgestiegen werden muss, das spart Mühe für Menschen, die nicht sehr gut zu Fuß sind. Insbesondere wird eine umstiegsfreie Verbindung viel mehr angenommen, als eine Verbindung mit Umstieg (Stichwort Bequemlichkeit).