RB Wäldbröl – Lüdenscheid

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Beschreibung des Vorschlags

Nach dem Erreichen des Zielnetzes 2030+ der S-Bahn Köln soll die Linie S-15 von Kall bis Gummersbach verkehren und dabei die Linien RB 24 und 25 ersetzen. Allerdings würde dann die Strecke Gummersbach – Lüdenscheid stillgelegt werden, weshalb dort eine neue RB – Linie angelegt werden soll, die dann zwischen Gummersbach und Lüdenscheid Pendelt. Eine weitere Änderung im Oberbergischen ist die Reaktivierung der Wiehltalbahn von Osberghausen auf der Oberbergischen Bahn bis Waldbröl. Diese steht im Moment auf dem dritten Platz der Prioritätsliste für zu reaktivierende Bahnstrecken in Deutschland. Mein Vorschlag ist es nun, diese beiden Strecken zu verbinden, somit würde die RB (25?) von Waldbröl nach Lüdenscheid verkehren. Durch diese Linie würde eine der Linien wegfallen und der Bahnhof Gummersbach müsste weniger Züge aushalten, ohne dabei ein schlechteres Angebot für die Fahrgäste anbieten zu müssen. Das Angebot von – und nach Köln würde sich nicht verändern; das Angebot von Waldbröl in Richtung Lüdenscheid und umgekehrt würde um einen Umstieg verringert werden, ohne dass dabei zusätzliche Kosten anfallen würden.

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10 Kommentare zu “RB Wäldbröl – Lüdenscheid

  1. Ja, ebenfalls volle Zustimmung. Allerdings erfordert dieses Konzept hier noch zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur:

    Wiederaufbau des Bahnhofs Osberghausen zum Umsteigebahnhof aus Waldbröl Richtung Köln und umgekehrt.
    Zweigleisiger Ausbau Osberghausen-Dieringhausen und Dieringhausen-Gummersbach. Nötig, da die zusätzlichen Züge ja den S-Bahnen folgen bzw. vorausfahren müssten und daher nicht mehr in Dieringhausen gekreuzt werden kann. Die Trasse war zwar ehemals zweigleisig, ist aber zu schmal. Statt der seinerzeit vorhandenen 3,80 m Gleismittenabstand sind heutzutage 4,00 m vorgeschrieben.
    Bau eines weiteren Bahnsteigs und eines Wendegleises in Gummersbach. Alle drei Maßnahmen sind meines Wissens nach im S-Bahn-Ausbaukonzept bereits enthalten.
    GGf. Neubau eines zweigleisigen Begegnungsabschnitts zwischen Meinerzhagen und Oberbrügge, abhängig davon ob einer der beiden Bahnhöfe Meinerzhagen oder Kierspe später noch als Kreuzungsbahnhof benutzt werden kann.

    1. Der Vorschlag ist auf jeden Fall sinnvoll, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und über ein Flügelkonzept mit einem zweiten Wagen Dortmund-Waldbröl nachdenken, damit Städte wie Meinerzhagen direkt an das Ruhrgebiet angebunden werden.

      Zwar dürften die Waldbröler eher Richtung Köln orientiert sein, die Möglichkeit einer umsteigefreien Verbindung zu einem Fernverkehrsbahnhof dürfte aber auch für Waldbröl interessant sein.

      Zudem hilft die Verdichtung auf einen 30 Minuten Takt zwischen Dortmund und Lüdenscheid Brügge, diese Strecke attraktiver zu machen, gerade in Dortmund wo diese einen Stadtteil bedient, der nicht an die Stadtbahn angeschlossen ist.

      Natürlich muss man diese Komplettlösung nicht sofort umsetzen, das wichtigste ist erst einmal, dass Waldbröl überhaupt wieder Personenverkehr bekommt, dann kann man schauen ob man diese Linie evtl auch zur Verdichtung zwischen Dortmund und Lüdenscheid Brügge einsetzen kann.

      1. Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht, allerdings gibt es 2 Probleme: Man käme von Dortmund aus ohne Umstieg nicht mehr nach Lüdenscheid. Also würde ich den Zug immer über Lüdenscheid fahren lassen, auch wenn das ein Umweg wäre. Das Zweite ist, dass die LINTs der RB 52 nach und nach durch neue Pesa Links ersetz werden. Ich kenne da nicht so gut aus, aber ich denke, dass man die LINTs mit denen nicht ohne Weiteres zusammen koppeln kann, was ein Problem darstellen würde. Doch wie gesagt kenne ich mich mit sowas nicht so gut aus, also sagt gerne bescheid, wenn ich mich da irre.

        1. Der RB52 soll bestehen bleiben, die neuen Linie soll den RB52 auf dem Abschnitt Dortmund Hbf – Lüdenscheid Brügge zum Halbstundentakt verdichten.

          Dafür müsste 2 weitere Ausweichen eingerichtet werden, einmal zwischen Dortmund und Herdecke und einmal zwischen Hagen und Lüdenscheid Brügge, hier würden sich Dortmund Löttringhausen und Hagen Dahl anbieten.

          In Dortmund bedient der RB52 Stadtteile ohne Stadtbahnanschluss und parallel fährt alle 10 Minuten ein Bus, Hagen hat nicht einmal mehr eine Straßenbahn, daher halte ich den Stundentakt für zu wenig.

          Alternativ kann man natürlich gerne nochmal die Regiotram Planungen zwischen Dortmund und Lüdenscheid wieder aufgreifen.

  2. Da dieser Vorschlag hier ja eng mit dem Ausbau der Oberbergischen Bahn verbunden ist – auch was das Betriebskonzept anbelangt – habe ich hier noch einen Link zum Ergebnis der Machbarkeitsstudie, die vor kurzem veröffentlicht wurde.

    Interessant ist vor allem, dass man bezüglich des sanierungsbedürftigen Honrather Tunnels klotzen und nicht kleckern will – Bau einer zweiten Tunnelröhre mit anschließender Sanierung des bestehenden Tunnels. Eine mehrjährige Sperrung des Abschnitts wäre den Fahrgästen wohl auch nicht zu vermitteln.

  3. Der Vorschlag ist auf jeden Fall sinnvoll, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und über ein Flügelkonzept mit einem zweiten Wagen Dortmund-Waldbröl nachdenken, damit Städte wie Meinerzhagen direkt an das Ruhrgebiet angebunden werden. Zwar dürften die Waldbröler eher Richtung Köln orientiert sein, die Möglichkeit einer umsteigefreien Verbindung zu einem Fernverkehrsbahnhof dürfte aber auch für Waldbröl interessant sein. Zudem hilft die Verdichtung auf einen 30 Minuten Takt zwischen Dortmund und Lüdenscheid Brügge, diese Strecke attraktiver zu machen, gerade in Dortmund wo diese einen Stadtteil bedient, der nicht an die Stadtbahn angeschlossen ist. Natürlich muss man diese Komplettlösung nicht sofort umsetzen, das wichtigste ist erst einmal, dass Waldbröl überhaupt wieder Personenverkehr bekommt, dann kann man schauen ob man diese Linie evtl auch zur Verdichtung zwischen Dortmund und Lüdenscheid Brügge einsetzen kann.

  4. Wäre es nicht praktisch gleich die Strecke von Waldbröhl an die Siegstrecke Köln-Siegen anzubinden? Zumindest wäre so ein Lückenschluss gegeben und Köln/Siegen und der Westerwald besser angebunden.

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