Beschreibung des Vorschlags
Wo sich die L+-Gemeinde gerade so schön über Niederbayern hermacht, hätt ich da auch noch was:
Zwischen Passau und Plattling fährt nur der RE, oder? Ich finde das etwas verwunderlich, gibt es doch auch abseits dessen Halten Osterhofen und Vilshofen eine Handvoll Ortschaften, die an und für sich groß genug für nen Bahnanschluss sind.
Dieser sei hier mal dargestellt. Stündliche RB, ausgerichtet auf den Knoten Plattling. Und dort kann man sich noch überlegen, ob man sie Richtung Regensburg durchbindet oder, Flügeln ist ja in Mode, als Zugteil des Donau-Isar-Expresses nach München weiterfahren lässt.
Die Halte im einzelnen:
Passau Hbf, Passau Auerbach, Heining, Schlading r.d.D., Seestetten, Sandbach, Vilshofen, Pleinting, Girching, Osterhofen, Langenisarhofen, Plattling.

Dass es zwischen Vilshofen und Passau keine einzige Möglichkeit gibt einen Zug zu besteigen, ist tatsächlich eine sehr unbefriedigende Situation – wäre eigentlich mal was für den örtlichen Politischen Aschermittwoch.
Ich hatte mich auch schon einmal, wenn auch in anderem Rahmen, mit diesem Thema beschäftigt. So eine Linie wie bei dir könnte ich mir aber ebenfalls sehr gut vorstellen. Eine Durchbindung nach München aber bitte nicht – das wird als Zugteil des Donau-Isar-Express dann doch etwas verwirrend.
Meine Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Platting. Bitte beachten Sie: dieser Zug wird in Plattling geteilt. Der vordere Zugteil fährt weiter nach Passau Hbf mit Zwischenhalt in Vilshofen. Der mittlere Zugteil fährt ebenfalls weiter nach Passau Hbf mit allen Zwischenhalten. Der hintere Zugteil fährt weiter nach Deggendorf Hbf.
Ach bei der Bahn sind doch solche Konstrukte heut schon Realitär :).
Nach dem Motto: Ob ihr schnell nach Landshut kommt, seht ihr wenn ihr nach Freising Gas gebt.
Vergleiche: RB und: RE
Ab München dann am besten mit 5 Zugteilen: 1. RE nach Passau, 2. RB ab Plattling nach Passau, 3. RE nach Deggendorf, 4. RE nach Regensburg und der 5. als RB ab Freising. Das wird dann ein Geflügel 🙂 Und noch der Clou daran ist die natürliche Selektion. Nur wenn man den richtigen Zug findet, verhungert man auf dem Heimweg nicht.
So eine ähnliche Flügelung gibts gelegentlich hier beim RE98/99 in Gießen. Aus Frankfurt kommend: Vorderer Zugteil nach Kassel, mittlerer mit Halt an allen Stationen bis Marburg und hinterer Zugteil nach Siegen.
Also ich finde die Orte schon etwas klein, um da extra eine RB aus der Taufe zu heben und Haltepunkte in die Landschaft zu setzen.
> die Orte schon etwas klein
Ich hab einfach überall ein „R“ hingepflanzt, wo es lt. Wikipedia schon mal einen Bahnhof oder Haltepunkt gab oder wo es heute noch einen Betriebsbahnhof gibt. Sicher, die wurden für den Personenverkehr mal irgendwann aufgegeben. Aber die Vorzeichen haben sich glücklicherweise mittlerweile ein wenig geändert..
Über die Einwohnerzahlen schweigt sich Wikipedia in vielen Fällen leider aus, da kann man sicher nochmal genauer hinschauen.
Bei einer solchen Stationsoffensive und der daraus resultierenden Einführung der RB auf der Strecke würde ich unter Umständen auch prüfen, ob den im Stadtgebiet Plattling und Vilshofen nicht auch noch ein weiterer Halt möglich wäre.
Langenisarhofen mit Moos als eigene Gemeinde hat sicherlich einen eigenen Bahnhof verdient und ist eine Schande, dass es diesen Halt nicht mehr gibt.
Girching würde heute wohl zu Künzing zählen und dementsprechend so würde ich den Bahnhof auch nennen mit immerhin gut 3.000 Ew.
Pleinting geht der Daumen rauf. (Hatte zumindest 1987 gut 1.500)
Seestetten und Sandbach sind hingegen winzige Orte, man könnte nachschauen von wo die Fähre abfährt beim Wahl des Haltes (das weiß ich leider nicht mehr genau, aber es gibt da eine). Ansonsten würde ich da nur einen gemeinsamen Halt wählen.
Schalding und Heining sind jetzt auch nicht die größten Orte.
Bei Heining würde ich wie auch bei Auerbach einen neuen Halt mittiger Wählen und diesen Passau-Vorstadt zum Beispiel benennen. Eine genau Untersuchung wo dieser entstehen könnte, müsste man noch machen: Ware aber in meinen Augen potentieller Bedarf, eig. komisch, dass das noch kein Politiker gefordert hat.
Gut bei den Passauer wundere ich mich nicht, so wie die sich im Falle der Reaktivierung der Ilztalbahn in den Regelverkehr quer stellen.