Beschreibung des Vorschlags
Hiermit schlage ich die Schaffung einer neuen Regionalbahnlinie 84 zwischen Vlotho und Lemgo, die durch das Kalletal führt und den Namen „Kalletablbahn“ trägt. Die Strecke würde Vlotho und Lemgo direkt ans Kalletal anbinden. Dies würde eine bedeutende Verbesserung der Mobilität in der Region bedeuten, insbesondere für Pendler und Reisende zwischen den genannten Orten.
1. Streckenverlauf
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Haltestelle |
Einwohner | Bemerkungen |
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Vlotho |
19.000 | |
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Bentorf |
1.000 | Bedarfshalt |
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Hohenhausen |
3.000 | |
| Talle | 1.000 | Bedarfshalt |
| Kirchheide | 1.500 | |
| Entrup | 1.000 | Bedarfshalt |
| Lemgo | 40.000 |
Insgesamt schließt diese Regionalbahn 14.000 Menschen neu an und insgesamt 73.000 Menschen. Also es lohnt sich diese Regionalbahn fahren zu lassen. Auch wenn diese Regionalbahn keine Großstadt anfährt, kann sie ein gemäßigtes Fahrgastpotential aufweisen.
2. Infrastruktur
Aufgrund der kleineren Städten und Gemeinden entlang der Strecke wäre ein Regionalbahnkonzept angemessen. Eine Nutzung durch den Fernverkehr ist nicht geplant.
2.1 Technische Spezifikationen
- Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
- Elektrifizierung auf 15kV
- Nur Kontakt mit RB 77 bei Vlotho, RB 73 Lemgo – Lüttfeld
2.2 Erforderliche Maßnahmen
- Eingleisiger Neubau des Streckenabschnitts Vlotho-Kirchheide (14,8 km)
- Eingleisiger Neubau des Streckenabschnitts Kirchheide – Lemgo (7,59 km)
- Elektrifizierung der gesamten Strecke
- Bau von 7 neuen Haltepunkten und Verbesserung der bestehenden Haltepunkte
2.2 Streckenausbau
Ausweichmöglichkeiten gibt es in: Kirchheide und Vlotho. Ein T60 sollte auch bei Eingleisigkeit kein Problem darstellen mit geplanten Aufenthalten.
3. Taktung und Betriebskonzept
Die Taktung der Regionalbahnlinie 84 soll im Rahmen der Neuschaffung bei einem Sechzig-Minuten Takt (T60) liegen. Ich habe einen etwas sehr enges Konzept für den Fahrplan mit einer Länge von 27 Minuten pro Fahrt entwickelt, wobei 3 Minuten Wendezeit in Vlotho und Lemgo liegen. Vlotho ist sehr vorteilhaft für Umstiege nach Hameln und Löhne, da dort um „00 beide Züge abfahren. Dieser Fahrplan ist mit Vorsicht zu genießen, da dieser nur ein Entwurf ist und realistisch länger dauern könnte. Wenn man großzügig sein will, kann man die Wendezeit etwas erhöhen, braucht man aber einen zweiten Kurs.
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Haltestelle |
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Vlotho |
6:02 | 6:59 |
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Bentorf |
6:08 | 6:53 |
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Hohenhausen |
6:10 | 6:51 |
| Talle | 6:13 | 6:48 |
| Kirchheide | 6:17 | 6:44 |
| Entrup | 6:23 | 6:38 |
| Lemgo | 6:29 | 6:32 |

Da fallen mir mal wieder so einige Dinge auf:
1. Auf den Relationen von Lemgo nach Norden gibt es kein nennenswertes Personal, die entscheidenden Pendelrelationen gehen nach Westen oder Süden, weil dort einfach mit kürzeren Wegen größere Städte erreicht werden. Das gilt so auch für das Kalletal, das Potential von dort nach Norden ist nahe null.
2. Deine Fahrzeitberechnung ist nicht wirklich seriös. Die Abfahrtzeiten des RE liegen 5 Minuten auseinander bei Minden und Porta Westfalica. Durch den zusätzlichen Halt sind es dann eher 7. Das zieht sich auch so durch, 43km in 33 Minuten sind bei einer Nebenbahn-RB auf einer kurvigen Strecke nicht machbar.
3. Du argumentierst für deinen Vorschlag mit der Anbindung des Kalletals, blöd nur, dass da quasi niemand wohnt. Größter Ort an der Strecke ist Hohenhausen mit 3.000 EW und wohl auch der einzige Halt, der sich an einer existenten Strecke überhaupt lohnen würde. Insgesamt pendeln aus dem und in das Kalletal ca. 2.000 Personen, was sogar noch recht viel ist, in Richtung Lemgo oder Vlotho, das könnte sogar für eine Bahnanbindung reichen. Wenn ich mir anschaue, wie zerstreut die Besiedlungsstruktur im Kalletal ist, habe ich allerdings erhebliche Zweifel, wie viele Leute tasächlich die Bahn nutzen würden, wenn sie erst mit dem Auto ein gutes Stück zum Bahnhof fahren müssen, um dann 10 Minuten Zug zu fahren und am Zielort wieder zu laufen, da werden die meisten dann eher beim Auto bleiben, fürchte ich. Das grenzwertig geringe Potential im Kalletal wird durch deinen Vorschlag aufgrund der Siedlungsstruktur nur sehr eingeschränkt abgedeckt. Da von 13.000 Menschen in der Gemeinde Kalletal nur etwa 5.000 bis 6.000 durch die Strecke erreicht werden, werden wohl auch nur etwa 1.000 der relevanten Pendler erreicht, von denen sicherlich nicht mehr 30% die Bahn nutzen werden, eher deutlich weniger, und das wären dann 300 Fahrgäste am Tag pro Richtung für eine lange Neubaustrecke, nicht gerade viel.
4. Warum sollen die Kurven immer wieder so extrem eng sein? Bspw. in Hohnhausen, bei Kirchheide und bei Entorf?
5. Wie bei all deinen Vorschlägen gilt natürlich auch hier, dass eine Bahnstrecke im Einschnitt sehr viel teurer ist als eine auf einem Bahndamm. Ich frage mich, warum du das trotzdem immer wieder so vorschlägst?
6. Eine passende Trasse auf der Strecke Minden – Vlotho zu finden ist deine Aufgabe. Passt es oder passt es nicht?
7. Der Infrastrukturvorschlag führt ins Leere.
8. Der Name Kalletalbahn kommt von einer historischen Planung für die Relation Rinteln – Lemgo.
9. PWC ist als Abkürzung für Porta Westfalica unpassend, da es ein großes Unternehmen ist.
Das ist meine Schuld, der Vorschlag existiert eigentlich und kann in einem neuen Tab auch geöffnet werden.
Das Problem ist jetzt gelöst, der Link sollte also wieder funktionieren.
1. Prinzipiell sehe ich das ein dass eine Linienführung nur bis Vlotho am Sinnvollsten wäre, da dies mit der Wendezeit etc besser klappt und weniger Trassenkapzitäten auf Hamm-Minden verbraucht werden. Wenn man unbedingt einen Anschluß an die Hamm-Mindener Strecke haben will, kann man die RB 84 nach PWC verlängern, muss aber nicht sein.
2. Gucks mir nochmal an.
3. Mag sein dass das Kalletal sehr dünn besiedelt ist und der Vorschlag obsolet erscheint. Allerdings kann man außer Hohenhausen und den paar Milchkannen nicht mehr aus der Strecke rausholen ohne sie unnötig zu verlängern. Allerdings wenn man eine Bahn für das Kalletal wäre dies die beste Option. Nach Rinteln würde man paar mehr Milchkannen mitnehmen und insgesamt paar Menschen mehr, die Linienführung wäre aber länger und in Vlotho kann man nach Rinteln umsteigen.
4. Kann da nochmal reingucken und die Strecke bspw bei Kirchheide anpassen. In Hohenhausen wüßte ich nicht wie man außer einer langen Kurve Richtung Talle kommt.
5. Damit sind Bahnunter/überführungen gemeint? Wenn ja dann nehme ich öfters Unterführungen da die Steigung nicht zu hoch sein soll und ich ehrlicherweise keine Ahnung habe wie lang wie hoch etwas geht.
6. Jetzt wo ich nachdenke ist der Endpunkt in Vlotho mehr geeigneter.
7. Dafür kann ich nichts, da hab ich den Link ganz normal reingefügt.
8. Und? Das ändert nichts daran dass diese vorgeschlagene Bahn durch das Kalletal verkehrt und dieses Anbindet.
9. Das ist absolut Trivial.
1. Ja und warum schlägst du dann eine weniger sinnvolle Variante vor?
2. Bin gespannt, bislang hat sich ja noch nichts verändert.
3. Ja die Frage ist dann halt, ob die Bahn das geeignete Verkehrsmittel für das Kalletal ist. Ein vernünftiges Busnetz bietet da eine bessere Anbindung bei geringeren Kosten.
4. Bin gespannt.
5. Du zeichnest immer ein, dass die Bahn unter der Straße durchgeführt wird, laut deiner Darstellung soll es sogar ein Tunnel sein. Günstiger ist es meistens andersrum, Bahn über Straße, weil dann weniger Höhenunterschiede überwunden werden müssen.
6. Na dann.
7. Ja wurde jetzt ja durch Jan Lukas gefixt.
8. Nein, wollte dich nur darauf hinweisen, dass der Name sich in der Vergangenheit auf eine andere Planung bezogen hat.
9. Na ja, üblicherweise werden hier als Kurzformen nur aktuelle oder ehemalige Kfz-Kennzeichen verwendet, so kenne ich es zumindest. War auch nur ein Hinweis, ich finde es so, wie es jetzt ist, schlecht verständlich und irreführend, da ich bei PWC eben tatsächlich zuerst an PwC denke und nicht an Porta Westfalica. Aber ist sicherlich individuell und am Ende musst du wissen, ob dein Vorschlag verständlich sein soll.
2. Dies habe ich geändert, nur der Betriebsplan muss ich nochmal drüber denken, denn 3 Minuten wendezeit sind arg kurz…
3. Ich kann deinen Punkt verstehen, es ist eine relativ lange Strecke für relativ wenige Personen.
9. Ja, das erschließt sich aus dem Kontext, aber mit Auschluß von Porta Westfalica ist diese Problem gelöst😉