Ortlerbasistunnel Vinschgau – Val Di Sole mit Autoverlad

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Beschreibung des Vorschlags

Der Vorschlag ist als Ergänzung zur immer wieder diskutierten Verbindung der Rhätischen Bahn (RHB) vom Engadin in den Vinschgau gedacht. Verschiedene Varianten, um den oberen Vinschgau an das Meterspur-Netz der RHB im schweizerischen Kanton Graubünden herzustellen, sind bereits Bestandteil politischer Diskussionen.

Auf der Südseite der Ortler-Alpen befindet sich das Val Di Sole, das ebenfalls durch eine Bahnstrecke in Meterspur erschlossen ist, die von Trient über das Nonstal und das Val Di Sole führt und derzeit dort in Mezzana endet.  Diese Strecke wird in den öffentlichen Publikationen als FTM abgekürzt.

Von der FTM könnte man ab Male eine Zweigstrecke durch das Rabbital bauen, wobei vom oberen, aber noch besiedelten Rabbital ein Tunnel von ca. 20km Länge erforderlich wäre, um in den oberen Vinschgau zu gelangen.

Unter der Voraussetzung, dass auch die RHB-Verbindung realisiert wird, ließen sich somit über den Vinschgau beide Meterspur-Netze miteinander verknüpfen. Mit zwei Zugwechseln wäre zu dem ein Fahrzeugtransport vom schweizerischen Klosters bis in das Val Di Sole möglich, wodurch sich ein Teil des Individualverkehrs, der aktuell große Umwege zurücklegen muss, auf die Schiene verlagern lassen würde und die Reschenpassstraße erheblich entlastet werden könnte.

Kernstück des Vorschlages ist ein Basistunnel unter den Ortleralpen zwischen Prad Am Stilfserjoch im Vinschgau und Piazzola im Rabbital. Zwischen beiden Tunnelenden sollen dabei Autoverladezüge nach dem selben Prinzip verkehren, wie das z.B. bereits am Vereinatunnel der Fall ist.

Richtung Norden würde die Strecke über Lichtenberg und Glurns nach Mals führen, wo ein Umstieg zur Vinschgau-Bahn stattfindet und die Strecke nach einem Stromsystemwechsel in die Infrastruktur der RHB über geht. 

Richtung Süden würde die Strecke im Rabbital Haltepunkte in San Bernardo und Pracorno bedienen und in Male auf der bestehenden FTM-Strecke einmünden. 

Sofern es geologisch und technologisch machbar ist, könnte ferner im oberen Martelltal ein Touristenhalt entstehen.

Einige tägliche Zugverbindungen sollen im Endzustand von Trient bis in die Schweiz fahren. Alle weiteren Zugverbindungen, die nicht die gesamte FTM-Strecke bis nach Mezzana bedienen, sondern bereits in Male enden, sollen stattdessen durch das Rabbital und den neuen Tunnel rollen, um in Mals im Vinschgau zu enden.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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