Optimierung M3 Düsseldorf

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Beschreibung des Vorschlags

Der Abschnitt, um den es geht: Universität Südost – Bilk S-Bahnhof, Linie M3

Das Problem (1): Nutzung von Stadtstraßen, teilweise Zone 30, und vielen Kreuzungen sorgt für lange Fahrzeit trotz weniger Haltestellern. Häufig wird eine vorhandene Verspätung durch den vorausfahrenden 836er oder Störungen der Schrankenanlage auf der Himmelgeister Straße Verstärkt. Besonders der Moorenplatz sorgt für regelmäßige Verzögerungen.

Das Problem (2): eine Verlegung auf die parallel zum Linienweg laufende Münchener Straße würde alle Probleme (1) lösen, allerdings gäbe es keine Halte mehr an der Universität und stadteinwärts gibt es täglich lange Staus, die zu neuen Verspätungen führen würden.

Die Lösung: Neubau einer Busspur stadteinwärts auf der Münchener Straße (ab Kreuzung mit BAB 46) stadteinwärts. Baulich getrennt wäre diese in der Mitte der Kraftfahrstraße realisierbar und könnte (wie auf der Karte zu erkennen) einige Meter westlich der bestehenden Kreuzung auf den Südring geführt werden. Alternativ ist auch eine Lösung auf dem rechten Fahrstreifen denkbar, diese ist allerdings stauanfälliger und aus dem Süden kommend komplizierter  anzufahren. Der Halt „Universität Mitte“ wird auf Höhe des Wasserwerks Flehe am rechten Fahrbahnrand realisiert. Eine Fußgängerbrücke auf das Gelände der Universität ist bereits vorhanden, ebenso der Platz, um die Haltestelle baulich sicher von der Kraftfahrstraße zu trennen. Im Haltestellenbereich nutzt der Bus den Standstreifen um abzubremsen, bzw. zu beschleunigen.

Die negativen Folgen: Ja, die Halte „Universität Südost“ und „Moorenstraße“ entfallen. Anstelle der Haltestelle „Universität Südost“ kann allerdings auch „Münchener Straße P+R“ oder ein Umstieg bei „Universität Mitte“ genutzt werden. Von der „Moorenstraße“ aus können ohne großen Zeitverlust die Linien 835 und 836 genutzt werden. Außerdem entstehen Kosten beim Neubau der Busspur stadteinwärts.

Die positiven Folgen: ca. fünf Minuten Zeitersparnis zwischen „Münchener Straße P+R“ und „Bilk S-Bf.“ und wenige Minuten in Gegenrichtung. Auf diesem Abschnitt kaum noch Verspätungspotential (Ampelschaltung Südring/Merowingerstraße beachten). Durch den Neubau der Haltestelle „Universität Mitte“ kann auch die Schnellbuslinie 57 attraktiver gemacht werden: statt zum Südpark fährt sie (in gleicher Zeit) bis „Bilk S-Bf.“ und endet dort. Auf dem Weg in die Innenstadt bedeutet das ein Zeitersparnis von mindestens zehn Minuten aus Garath/Hellerhof. Ebenfalls durch den Haltestellenneubau kann die geplante Schnellbuslinie SB53 attraktiver gemacht werden. Anstatt zum Südpark könnte sie dank neuer Infrastruktur beispielsweise über die „Ickerswarder Straße“ in Richtung Gerresheim oder Unterbach geführt werden.

Zusammengefasst: der Bau einer Busspur auf der Münchener Straße stadteinwärts, sowie die dazugehörige Infrastruktur verbessern nicht nur Fahrzeit und Pünktlichkeit des M3, sondern können auch andere Campuslinien ohne eigene Investitionen  attraktiver machen.

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Ein Kommentar zu “Optimierung M3 Düsseldorf

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