Beschreibung des Vorschlags
Allgemeines
Die Ausgangslage ist, dass in Offenbach, eine 150KEW Stadt, Straßenbahnen, wie in vielen westdeutschen Städten, Stück für Stück stillgelegt wurden. Eine Stadt wie Offenbach kann nur von einer Straßenbahn profitieren, und hier wären wir wieder beim Thema Straßenbahn vs Bus in einer Großstadt, und der Gewinner ist immer eindeutig. Aus diesem Grund erarbeite ich gerade ein Netz, bestehend aus 5 Straßenbahnlinien, denn in anderen Vorschlägen wird die Straßenbahn als Verlängerung derer in Frankfurt gesehen, ich spreche hier von einem Netz, mit Schnittpunkten zur Frankfurter Straßenbahn. Die Straßenbahn sollte wieder das Rückgrat des ÖPNV in Offenbach werden. Da es schon so viele Vorschläge zum Thema Straßenbahn gab, denke ich dass ich dies nicht noch einmal superdetailreich erläutern muss, jedoch muss meine gewählte Streckenführung begründet werden, wass ich kurz, knapp und ausreichend tun werde.
zum Netz
– Spurweite 1435 mm
– Fahrzeuge 30m und 40m, niederflur
– Betriebshöfe: 2 (HW bei Stadtgrenze, und Abstellanlage Bürgel)
Infrastruktur
Zur Anbindung von Kaiserlei startet meine Strecke bei Mainufer, und führt zum S-Bahnhof, wo optimal ein Umstieg zwischen S-Bahn und Straßenbahn entsteht. An der Kreuzung Goethering/Berliner Straße biegt die Strecke Richtung Stadtgrenzen ab. Hier entsteht ein Verknüpfungspunkt zwischen dieser Linie und den Frankfurter Linien 15 und 19. Die Wendeanlage wird in den August-Bebel-Ring verschwenkt.
Betriebshof
Ich schlage vor, die Hauptwerkstatt an der Offenbacher Landstraße zu errichten, mit einer überdachten Abstellanlage, 3gleisigen Schwerpunktwerkstatt, sowie einer kurzen Waschanlage vor. Die Fläche beträgt ungefähr 19.000 m². Es sollte idealer Weise ein Wagentausch zwischen Netz Frankfurt und Offenbach entstehen. Der Betriebshof liegt relativ günstig unweit des Stadtzentrums. Zur Dezentralisierung schlage ich eine weitere Abstellanlage vor, welche bei Ostbahnhof entsteht. Diese besteht aus 8 Abstellgleisen, und einer doppelgleisigen Kleinwerkstatt.
Da ich im Zuge des Dreieichrings keinerlei Erschließungsfunktion erkenne kann, ist aus meiner Sicht eine parallele Führung der Strecke in den Straßen Tulpenhofstraße und Körnerstraße von Vorteil. Die platzsparendste Möglichkeit barrierefreie Haltestellen anzulegen, ist die Kaphaltestelle, wo der Bahnsteig aus abgehobener Fahrbahn besteht.
An der Haltestelle Bismarckstraße besteht Umstieg zur Straßenbahn nach Lauterborn. Entlang des Friedrichsrings geht es geradeaus weiter zum Hessenring, wo Umstieg Richtung Tempelsee möglich ist. Weiter führt die Strecke über Hessen und Landgrafenring zum Ostbahnhof. Hier ist Umstieg zu den Linien S1, S2, S8 (nur zur HVZ) und S9 möglich. Danach führt Sie weiter zur B43, wo in Straßenmitte ein Halt am alten Friedhof entsteht. Nach 300 Metern biegt die Strecke in die Friedhofstraße, wo sie nach weiteren 300 Metern am Mainuferpark endet. Hier ist Umstieg nach Bürgel möglich.
Wieso diese Strecke?
Ich sehe dass ein OWA Dreieichring – Innenstadt – Ostbahnhof wichtig ist, und diese wird auch kommen, denn das beste kommt ja immer zum Schluss😉. Noch wichtiger ist für mich eine Erschließung der Viertel Lindenfeld und Buchhügel. Diese Strecke stellt eine alternative Ost-West-Achse dar.
Betrieb
Grundsätzlich halte ich einen Werktags einen T10 und Sonntags einen T15 für angemessen. Eine weitere Verdichtung in der Hauptverkehrszeit halte ich für nicht nötig. Zudem schlage ich ein Linienkonzept in den Nummern ab 30 vor, da diese dann mit dem Frankfurter Konzept in den 10er/20er Nummern im Einklang ist.
Linie 31
Kaiserlei – Dreieichring – Klinikum – Hessenring – Ostbahnhof – Mainuferpark, 6km lang
-> Linie 108 verkehrt nur Rumpenheim – Ostbahnhof zur HVZ im T15, sowie Samstags im T20
Taktgebung
Werktags
– 5.00 – 6.30: T20
– 6.30 – 19.00: T10
– 19.00 – 21.30: T15 (Freitags bis 22.00)
– 21.30 – 22.30: T30 (Freitags bis 1.00)
– 22.30 – 5.00: kein Verkehr (Freitags/F bis 6.30)
Samstags
– 6.30 – 8.00: T30
– 8.00 – 9.30: T20
– 9.30 – 18.30: T10
– 18.30 – 22.00: T15
– 22.00 – 1.00 : T30
– 1.00 – 7.30/F: kein Verkehr
Sonntags/Feiertags
– 7.30 – 10.00: T30
– 10.00 – 21.00: T15
– 21.00 – 22.00: T30
– 22.00 – 6.30/F: kein Verkehr
* F = Folgetag
Vorschau
Der nächste Teil besteht aus der Linie 32 von Rumpenheim über Bürgel, Zentrum und Hauptbahnhof nach Lauterborn und Buchrain

Bitte diesen Vorschlag bitte rausnehmen, ich habe ausversehen auf „veröffentlichen“ getippt!!
Für mich wäre es logischer, den Teil 2 zum Teil 1 zu machen, da dieser Vorschlag auf dem anderen aufbaut. Das nur zum Namen.
Insgesamt frage ich mich, warum genau diese Strecke? Dort fährt derzeit keine durchgängige Buslinie, sie umfährt das Zentrum, bindet größtenteils Einfamilienhäuser an und stellt einen Parallelverkehr zur (deutlich wichtigeren) Strecke OF Stadtgrenze – Marktplatz – Offenbach Ost dar.
Die wesentliche Neuerung ist die Erschließung des Offenbacher Südens untereinander (eben eine Tangente). Den Bedarf sehe ich nicht. Geschweige denn, und da kommt die Namensgebung ins Spiel, dass man damit den Aufbau eines eigenständigen Offenbacher Straßenbahnbetriebs begründen könnte.
Grundsätzlich die Linienführung ist machbar, denke ich, obwohl nicht ganz klar wird, wofür bestimmte Teile da sind. Liegt zum Teil wahrscheinlich daran, dass es ja ein Netz sein soll und schon Vorarbeiten für die anderen Vorschläge enthalten sind. Hier wäre wiederum von Vorteil, die Vorschläge aufbauend zu gestalten, sodass klar wird, welche Teile man tatsächlich für diese Umsetzung braucht.
Sonst entstehen Lücken, wie z.B. wofür die große Wendeschleife am Sana-Klinikum da ist. Oder die Verbindung am Hessenring und zur Waldstraße. Es wird ein Stück weit schwierig, die Werkstatt für die Offenbacher Straßenbahnen (die ja separat sein sollen) auf Frankfurter Grund zu bauen.
Die Führung durch den Dreieichring hat durchaus seinen Sinn, da dort immerhin 2 Schulen direkt angebunden werden. Die Erschließung des Westends wird primär durch die Bismarckstraße, den Dreieichring und die Frankfurter Straße erreicht; durch das Viertel durchzufahren halte ich für unnötig riskant bzgl. Anwohnerprotesten. Die Tulpenhofstraße ist auch aufgrund der Einbahnstraßenregelung nicht so einfach für eine durchgängige Verbindung geeignet.
Zudem fällt mir auf, dass die Haltestellen dort linksseitig angebracht sind. Hat das einen bestimmten Grund?
Die Haltestellen am Dreeichring und Mainuferpark sind auch ziemlich groß angelegt und meines Erachtens überdimensioniert.
Fazit ist eigentlich: Wenn Offenbach schon ein fast vollständiges Netz hätte, wäre das hier eine gute Ergänzung. Diesen Vorschlag quasi als Grundlage für alles andere zu nehmen – da wäre es besser gewesen, zu warten, bis der Rest auch fertig ist.
Danke für die Tipps, manches habe ich jetzt umgesetzt, ansonsten sage ich auch, dass ich eine Ost-West-Achse schon erarbeite.
Ansonsten sind eigentlich das gesamte Netz schon fertig erarbeitet, ich veröffentliche die Vorschläge einfach nur Stück für Stück, damit ich selbst dazwischen noch Luft nach oben habe.
Danke für die Umsetzung.
Bei Vorschlägen wie diesem zeigen sich doch manchmal die Grenzen von Linieplus. Aber irgendwie geht es dann doch 🙂
Ich finde das ganze Konzept sehr durchdacht und sinnvoll. Wenn ich noch was hinzufügen könnte wäre das eine Verbindung nach Norden zur Straßenbahnstrecke bei Fechenheim.
Für die tangentialen Abschnitte wie eben dieser Vorschlag, oder der westliche Teil vom zweiten Vorschlag sehe ich halt nicht viele Erfolgschancen zur Umsetzung, sowas sollte aber unbedingt erwägt werden.
Nur die Remise mitten im Wald würd ich auf ein Feld oder Industriefläche setzen.
Btw: Zum neu Veröffentlichen eines Vorschlags einfach die Streckendaten herunterladen und den Text kopieren und dann löschen.