Beschreibung des Vorschlags
Das Zugangebot auf der Odenwaldbahn ist derzeit noch nicht so attraktiv, da die Züge nicht vertaktet sind. Vier der fünf Linien fahren auch nur in einem unattraktiven Zweistundentakt. Hier mal eine Übersicht, wie das aktuelle Bedienungskonzept aussieht:
| Linie | Strecke | Taktfrequenz |
|---|---|---|
| RE 85 | Frankfurt – Hanau – Groß-Umstadt Wiebelsbach (– Erbach) | Zweistundentakt |
| RB 86 | Hanau – Groß-Umstadt Wiebelsbach | stündlich (Mo–Sa und So nachmittags), zweistündlich (So vormittags) |
| RE 80 | Darmstadt – Reinheim – Groß-Umstadt Wiebelsbach – Erbach | Zweistundentakt (Mo–Fr) |
| RB 81 | Darmstadt – Reinheim – Groß-Umstadt Wiebelsbach – Erbach (– Eberbach) | Zweistundentakt |
| RB 82 | Frankfurt – Darmstadt Nord – Reinheim – Groß-Umstadt Wiebelsbach – Erbach (– Eberbach) | Zweistundentakt |
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Odenwaldbahn_(Hessen) (letzter Zugriff: 23.12.2019)
Man sieht, dass in das Oberzentrum Frankfurt die meiste Zeit nur alle zwei Stunden eine Direktverbindung besteht und das auch nur mit einer RB.
Ich habe mir daher viele Gedanken gemacht, wie man das Betriebskonzept verbessern könnte und bin zu folgendem Ergebnis gelangt:
|
Linie |
Strecke |
Taktfrequenz |
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RE 80 |
Eberbach – Erbach – Groß Umstadt Wiebelsbach – Frankfurt Hbf/Darmstadt Hbf |
Stundentakt |
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RB 81 |
Erbach – Groß Umstadt Wiebelsbach – Hanau Hbf/Frankfurt Hbf |
Stundentakt |
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RB 82 |
Erbach / Pfungstadt – Darmstadt – Reinheim – Groß-Umstadt Mitte – Aschaffenburg Hbf – Aschaffenburg Süd |
Stundentakt |
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eigene Darstellung im Wikipedia Style
Hiermit würde als stündliches Grundangebot ein Regionalexpress existieren, der zwischen Eberbach und Erbach überall hält und dann an den bekannten RE-Halten hält. In Groß-Umstadt Wiebelsbach wird der RE geteilt und fährt weiter nach Frankfurt und Darmstadt. Das gleiche geschieht mit der RB81. Diese fährt dann über Reinheim und Darmstadt Nord nach Frankfurt. Weiter habe ich mir noch eine dritte Linie überlegt, die allerdings als optional anzusehen ist. Diese startet in Pfungstadt und fährt über Darmstadt und Reinheim.
Dann nutzt sie eine neue Verbindungskurve, die ich mir überlegt habe, da ich gesehen habe, dass Groß-Umstadt gar keine Direktverbindung in das wichtige Zentrum Darmstadt hat. Außerdem habe ich festgestellt, dass Aschaffenburg ganz in der Nähe, des Odenwaldes ist, aber ebenfalls keine Direktverbindung hat. Diese Linie soll dann über Babenhausen dort hin fahren. Am Besten fährt man bis Aschaffenburg Süd, um die Hochschule anzubinden. Dadurch entsteht also zwischen Babenhausen, Darmstadt Nord und Erbach ein Halbstundentakt aus den Regionalbahnlinien.
Um dieses Betriebsprogramm umsetzen zu können, muss auch etwas in die Infrastruktur investiert werden. Neu errichtet werden die Halte Darmstadt-Flotowstraße, Groß-Umstadt Richen, Etzen-Gesäß und Ebersbach für die Regionalbahnen. Für den Halt in Etzen-Gesäß muss eine Straße verschwenkt werden. Dort, wo mehr als stündlich gefahren wird, sollten die Haltepunkte alle zu zweigleisigen Bahnhöfen werden, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Außerdem muss die bereits erwähnte Verbindungskurve gebaut werden. Außerdem muss für den Stundentakt der Halt Beerfelden Hetschbach zum Bahnhof ausgebaut werden.
Zum Einsatz könnten hier Akkufahrzeuge kommen, da ein nicht geringer Teil unter der Oberleitung gefahren wird. Neue Ladestationen entstehen in Erbach und Groß-Umstadt Wiebelsbach. V
Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Konzept die Verbindungen im Odenwald verbessert. Voll genug sind die Züge auf jeden Fall (Spitzname Sardino)
Hier geht es zu Teil A mit den Ästen nach Hanau und Aschaffenburg

Wäre es nicht auch eine Option Groß-Umstadt mit Dieburg zu verbinden. Dann hätte man eine Verbindung nach Darmstadt und könnte die Züge aus dem Odenwald ohne den Umweg über Hanau nach Frankfurt leiten.
Hm, da wäre eine längere Neubaustrecke nötig und dann kommt man auf die Dreieichbahn, die besser nicht mit noch mit Durchgangsverkehr belastet werden soll. Außerdem kann Hanau mit seinen 95.000 Einwohnern und wichtigen Anschlüssen zum Fernverkehr auch ein wichtiges Ziel sein.
Ich bin überzeugt davon, daß die meisten Fahrgäste auf möglichst direktem und schnellsten Weg nach Frankfurt wollen und nicht nach Hanau.
Viele Fahrgäste wollen sicher schnell nach Frankfurt, aber nicht alle. Ich bin bisher 2x mit dem RE85 gefahren und beide Male fand in Hanau reger Fahrgastwechsel statt. Einmal bin ich selber dort auch ausgestiegen, um mit der RB49 weiterzufahren.
Viele sind halt die meisten, und an denen sollte man sich orientieren. Ein Autofahrer würde sich an den Kopf langen, wenn er diesen Umweg nehmen müßte.
Hat der Vergleich mit dem Autofahrer echt sein müssen? :/
Da ist es ja noch besser, Äpfel mit Birnen zu vergleichen…
Hier stimme ich Julian zu. Außerdem erreichst du eine deutliche Beschleunigung auf der Relation nur mit starken Investitionen in die Dreieichbahn. Wenn du willst, kannst du gerne einen eigenen Vorschlag dazu machen.
Mit was sonst als mit dem Auto soll man die Bahn vergleichen? Wer das nicht sieht sollte sich zu dem Thema lieber nicht äußern.
Mit gar nichts, maximal mit dem Bus. Und zu motzen anfangen brauchst Du erst recht nicht 🙂
KNV positiv -> Kann gebaut werden
KNV negativ -> Wird wohl nichts
So einfach ists.
Nachdem hier scheinbar eine längere Neubaustrecke notwendig ist, wirds wohl eher nichts damit.