7 Kommentare zu “OB: Tram ins Zentrum von Osterfeld

  1. Wenn du schon diese Strecke baust, wäre eine mögliche Erweiterung nach Klosterhardt denkbar? Und könnte man deine Linie 113 zur HVZ möglicherweise bis zur Landwehr verlängern? Außerdem denke ich auch dass die Verbindung Osterfeld – Sterkrade besser durch einen Bus im T20 oder T15 bedient werden sollte, als durch eine zwar kalazitätsstarke aber nur im T30 verkehrende Straßenbahn.

    1. Wobei man, auch ohne eine Straßenbahn Sterkrade – Osterfeld zu planen durchaus überlegen kann, das Gleisdreieck am Abzweig OLGA-Park zu errichten. Man muss ja berücksichtigen, dass in der Ist-Situation das Gleisdreieck, aber auch die Abbiegemöglichkeit Sterkrade – Osterfeld nicht ohne größeren Umbau möglich ist, da direkt hinter der abzweigenden Kurve die Straßenbahn-Zwischenendstelle OLGA-Park in einer Rampenlage liegt und daher um einiges an Wegstrecke nach Norden verlegt werden müsste.

  2. Schön, dass du meinen Vorschlag einer Straßenbahn Sterkrade – Osterfeld ansprichst. Klar, ist eine Straßenbahn Oberhausen – Osterfeld sinnvoller, aber ich habe meinen Straßenbahnvorschlag in Analogie zu Ulrich Conrads Straßenbahnvorschlag Oberhausen – Bottrop – Gladbeck – GE-Buer erstellt, siehe Zitat „Eine Lösung mit einem Bus wäre übrigens auch möglich. Die Straßenbahn könnte mit Ulrich Conrads Straßenbahn vereinigt werden.“ Kurzum schlage ich auch bei mir ein Gleisdreieck vor, das auch eine Straßenbahn von Oberhausen nach Osterfeld erlaubt – auch wenn man es in meinem Vorschlag nicht auf den ersten Blick sieht. Bei der Planung des Gleisdreiecks ist allerdings zu beachten, dass die Straßenbahn am OLGA-Park eine Zwischenendstelle hat, die sogar in einer Rampe nach unten liegt; diese muss natürlich nach Norden verlegt werden.

    Am Aldi Osterfeld ist aber kaum besonderer Bahnkörper möglich. Ich habe selbst 1 1/2 Jahre dort gewohnt und weiß, dass der Gehweg da eng ist und der Aldi höher liegt. Also dort müsste man die Straßenbahn schon straßenbündig trassieren. An verkaufsoffenen Sonntagen oder von November bis Dezember (Weihnachtsmarkt Centro) kann das aber ein betriebliches Risiko werden, da die Straßen in Osterfeld dann verstopfen – müssen alle mit dem Auto zum Centro fahren? Ich selbst sehe es daher zwar nicht als falsch an, eine Straßenbahn von Oberhausen Hbf nach Osterfeld zu entwickeln, verwende aber deswegen mit Absicht die stillgelegte Eisenbahntrasse über den Osterfelder Nordbahnhof. Wie in Ulrich Conrads oder meinem Vorschlag kann die Straßenbahn gerne auch weiter bis Bottrop entwickelt werden. Immerhin ist der 10-Minuten-Takt des SB91 zwischen Oberhausen und Bottrop ZOB auch kein Zufall, sondern er stellt den wichtigsten Zubringer für die Großstadt Bottrop ans CentrO und zur Rheinschiene dar und verbindet Bottrop vor allem mit dem Oberhausener Hauptbahnhof, der als Fernbahnhof an der Rheinschiene sogar von der Verkehrsbedeutung her wichtiger als jede Bahnstation auf Bottroper Stadtgebiet, einschließlich Bottrop Hbf, ist.

  3. Ich finde, dass ist ein bisschen viel Aufwand für die Anbindung eines Ortes, der bereits einen Bahnhof besitzt. Da würde ich bspw. einen neuen Halt auf der Bahnstrecke unter der ÖPNV-Trasse halten. Andersherum würde sicherlich eine Verlängerung des Vorschlags um wenige Stationen nach Norden Richtung Rothebusch der Nutzen steigen.

    1. Das Argument mit dem Bahnhof ist etwas fifferenzierter zu betrachten.

      Ja Osterfeld hat einen Bahnhof und dieser wird auch angefahren. Nur halt im Stundentakt (T60). Stundentakt ist bei mir in Ostbayern ausreichend, aber wir sind hier im Rhurgebiet. Der Stundentakt kann wohl kaum als innerstädtischer SPNV verstanden werden. Die Linie hat zwischen Duisburg Hbf und Bottrop Hbf 3 Zwischenhalte bzw. zwischen Moers und Bottrob Hbf 5.
      95 80 0648 363-9 D-NWB

      Das der Bedarf vorhanden ist, zeigt das aktuelle Busangebot.

      1. Das Argument mit dem Bahnhof ist etwas fifferenzierter zu betrachten.

        Das stimmt schon, aber das Angebot kann man ja prinzipiell verbessern, wobei es vor den Knotenpunkten dann zu noch mehr Engpässen kommen könnte. Inwiefern das die Kosten eines Straßenbahnstreckenneubaus ausgleicht, kann ich nicht beurteilen.

         

      2. Als Oberhausener kann ich das nur bestätigen, dass der Osterfelder Südbahnhof nur eine untergeordnete Rolle gegenüber dem dichten Busangebot spielt. Tatsächlich werden die Busse stärker genutzt, da sie über die ÖPNV-Trasse genauso schnell wie der Zug sind, jedoch 12-mal pro Stunde fahren und nicht wie der Zug nur einmal stündlich.

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