Beschreibung des Vorschlags
Liebe Leute, das ist ein Vorschlag für das neue S-Bahnnetz für Dresden. Heute gibt es das Problem, dass es viel zu wenig Platz in den Zügen um Dresden gibt und man zwingend am Hauptbahnhof umsteigen will wenn man vom Osten der Stadt woanders hinfahren möchte. Um die Stationene zwischen Pirna und Dresden besser an alle Ziele westlich von Dresden anzubinden gibt es folgende Linien
-S1 Schöna-Meißen
S2 Pirna – Flughafen – 30 Minuten
S3 Pirna – Dresden – Tharandt – Freiberg – Zwickau
S4 Pirna – Cossebaude – Elsterwerda
S5 Pirna – Cossebaude – Riesa
S6 Pirna – Dresden – Görlitz
S7 Pirna – Dresden – Zittau
S8 Pirna – Kamenz
S9 Pirna – Königsbrück
S30 Dresden Neustadt – Tharandt
Dabei fahren alle Linien im 60 Minuten Takt zwischen Dresden Hbf und Pirna. Westlich vom Hauptbahnhof fahren sie im 30 Minuten-Takt. Als Ausnahme fährt die S1 bis Bad Schandau durchgängig im 15 Minuten Takt und bis Schöna im 60 Minuten Takt. Die S2 fährt durchgängig im 30 Minuten Takt und die S3 ab Hauptbahnhof bis Tharandt im 15 Minuten-Takt, bis Freiberg im 30 Minuten Takt und im 60 Minutentakt aus Pirna kommend als RB30 bis Zwickau.
Als Rollmateria werden komplett neu konstruierte S-Bahn Doppelstocktriebwagen eingesetzt, welche im Werk einfach verlängert und verkürzt werden sollen. Die Züge müssen Doppelstöckig sein, weil ins Elbtal sehr viele Fahrräder unterwegs sind. Der Unterstöck besitzt 3 Türen pro Seite und besteht komplett aus Klappsitzen. Der Oberstock weist eine 2+1 Bestuhlung auf. Die Endwagen verfügen über eine Stufenlose Einstiegsmöglichkeit für Rollstühle und haben deshalb 2 Türen pro Seite. Auf S1 kommen 5 Wagen und auf allen anderen 3 Wagenzüge zum Einsatz. Infrastrunturmäßig muss in Pirna eine Abstellanlage her und am Hauptbahnhof Überwerfungsbauwerke von den S-Bahngleisen zu den Strecken nach Freital und Cossebaude.

Machst du noch zu jeder deiner neuen Linien einen eigenen Vorschlag?
Es wäre vor allem wichtig zu erläutern, worin Änderungen zum Status Quo sowie geplanten Ausbauten bestehen.
Also mir fehlen da jetzt noch folgende Punte:
1. Warum braucht es diese Änderungen?
2. Lohnen sich diese Änderungen, in Bezug auf Einwohnerzahlen etc.?
3. Wie ist das heutige Angebot auf den neuen S-Bahn-Strecken?
4. Welche infrastrukturellen Maßnahmen stellst du dir vor?
Außerdem fände ich noch einzelne Vorschläge zu den neuen Linien toll. Nur so kann man sich über einzelne Strecken etc. austauschen.
Ich finde das eine gute Idee weil es auch größtenteils mit dem s bahn dresden Zielnetz übereinstimmt von der VVO

Mir ist das das Prinzip Nachhaltigkeit extrem wichtig, gerade in Bezug auch auf CO2-Bilanz.
Ein Paradebeispiel für nicht nachhaltig fand ich auch wieder bei der Bahn. Ich hatte mal einen Bericht über den Binnen-Hafen in Magdeburg gesehen. Dort war bei Aufnahmen aus der Luft live zu erleben, wie relativ neue Doppelstock-Wagen abgewrackt wurden. Es waren eindeutig Wagen neueren Produktionsdatum, erkennbar an Krümmung im Dachbereich statt Knick wie die aus DDR-Zeit bzw. direkt nach Zusammenschluss BRD-DDR.
Es ist verständlich, dass die DB aus Regio-Verkehr überzählige Doppelstock-Fahrzeuge hat. Es wurden ja sehr viele bei Bombardier ( Görlitz ) geordert. Und dann gingen Verkehre an Mitbewerber verloren, die zuvor mit solchen Garnituren ( gezogen/geschoben von TRAXX ) betrieben wurden.
Aber statt solches Wagenmaterial abzuwracken, bietet doch u.a. das Konzept des TWINDEXX Vario die Möglichkeit, sehr variabel den überzähligen Doppelstock-Wagen neues Bahnleben zu ermöglichen ( wenn Verkauf an andere EVU/Bahnverwaltungen ausscheiden ). Das wäre dann nachhaltig. Es müssten lediglich die Triebköpfe der TWINDEXX-Reihe geordert werden, und dann die mit den bisher genutzten Doppelstock-Sitzwagen bzw. Steuerwagen kombiniert. Und das könnte als sehr nachhaltige Variante im Nahverkehr als Anbieter bei Ausschreibungen gegenüber anderen Mitbewerbern durch DB Regio angeboten und beworben werden ( Wettbewerbsvorteil ).
Das bedingt zwar den Umbau der gebrauchten Wagen, um diese dann als TWINDEXX Vario nutzbar zu machen ( Steuerleitungen, Türsteuerung,… ). Aber das wäre wahrscheinlich sowieso notwendig, da bei Neuausschreibungen auch Spezifikationen, Komfortvorgaben zu erfüllen ( z.B. W-Lan ) sind, mit denen die gebrauchten Fahrzeuge oft noch nicht ausgestattet wurden. Auch eine Umgestaltung der Sitzlandschaften bzw. Freiräumen im Unterstocks z.B. für Fahrrad-Stellplätze wäre herstellbar. Und die dann frei werdenden Lokomotiven ( meist recht modern Drehstrom BR 146,… ) könnten so in andere Verkehrsbereiche ( z.B. Cargo, oder vermietet ) abgegeben, veräußert werden und so auch eine Teilfinanzierung des Umbaus erbringen.
Geplant war mal die Umstellung der S-Bahn Dresden auf TWINDEXX. Dort könnte dieses nachhaltige Konzept z.b. angewendet werden. Und da die Mittel- und Steuerwagen gebraucht sind, müssen ab und zu immer mal Fahrzeuge ersetzt werden, entweder durch weitere Altbaufahrzeuge, die umgebaut werden oder neu bei Alstom geordert. Um dem Umstand der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, könnte z.B. in die Ausschreibung für diesen Verkehr vorgesehen werden, das Um- oder Neubau der Fahrzeuge ortsnah zum S-Bahn-Verkehr zu erfolgen haben ( z.B. in Bautzen oder Görlitz ). So könnte erreicht werden, dass im Werk Görlitz erst einmal weiter Eisenbahnwagen ( Doppelstock-Triebköpfe Vario ) gebaut werden, bzw. dort auch Umbauten. Sollte die Umbauten dort nur bedingt möglich sein, so stehen derzeit freie Kapazitäten im Werk Henningsdorf zur Verfügung. Und so könnte die Landesregierung Brandenburg als Unterstützer mit ins Boot geholt werden. So konnte die Transformation des Werkes ( durch Abgabe an anderen Inhaber ) abgesichert werden. Gutes Beispiel, was aus einem ehemaligen Werk von Bombardier werden kann, ist Talbot Aachen. Vielleicht ist etwas Ähnliches eine Option für das Werk in Görlitz, auch wenn Alstom sicher ungern einen ausgegliederten Standort weiter als Mitbewerber sehen möchte. Daher besteht sicher die Bestrebungen der Abgabe an Maschinebau-Unternehmen, abseits Schienenfahrzeugbau.
Mit diesem Konzept soll es nicht darum gehen, Mitbewerber der Fahrzeugbauer wie Siemens, Stadtler oder auch Alstom selbst auszuschließen. Wettbewerb belebt ja ( angeblich ) das Geschäft. Sondern mit dem Vorschlag soll darauf verwiesen werden, die langlebigen Schienenfahrzeuge ( bis zu 40 Jahr nutzbar ) auch so lange wie möglich weiteren Verkehren zuzuführen. Denn das ist Nachhaltigkeit. Order neuer Fahrzeuge erst dann, wenn wirklich notwendig. Denn das, was nicht produziert werden muss, verursacht auch keinen Verbrauch von Ressourcen und keinen zusätzlich CO2-Ausstoß. Und da bei DB eine große Anzahl an teilweise noch recht jungen Doppelstockwagen vorhanden sind, wäre das eine sehr nachhaltige Option
Und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie moderne Drehstrom-Loks ( z.B. BR 101 ) verschrottet werden, und im süddeutschen Raum tummeln sich immer noch über 50 Jahre alt BR 111. Oder auch dort der Einsatz von den zwar sehr gut konstruierten und zuverlässigen 628, die aber nicht barrierefrei sind. Es steht eine große Auswahl niederfluriger ( barrierefreier ) Treibwagen auch gebraucht zur Verfügung. Das wirkt schon nach Festhalten an alten Zöpfen. Wenn man nicht ohne Loks ( noch mit Kommutator-Fahrmotoren ) auskommen kann, es gibt auch noch die BR 112/114. Und mit dem Vorschlag, der Umstellung auf TWINDEXX Vario könnten weitere, moderne Loks freigesetzt werden, die bisher vor Doppelstockwendezügen arbeiteten.