5 Kommentare zu “Neues Betriebskonzept Rechte Rheinstrecke (RE 8/RB 27/RB 10/S6/S13) Mönchengladbach – Köln – Bonn-Beuel – Koblenz

  1. und die RB 27 wird in Köln Hbf wenden.

    Der Grund warum man in Köln auf die S-Bahn setzt ist um genau so etwas zu verringern, damit mehr Platz für REs und FV ist. Das einzig realistische ist, dass dieser Zug die Stammstrecke befährt und durchgebunden wird.

    1. Dass die RB 27 in Zukunft in Köln Hbf wenden soll ist nicht meine Idee, sondern steht so im NRW Zielnetz, es wäre alternativ auch eine Integration in den S-Bahn-Takt der S6 denkbar, sodass dann eine S6 in Köln-Ehrenfeld enden könnte, oder dass die RB 27 in Köln-Ehrenfeld endet.

  2. Aktuell muss der RE8 in Koblenz Lützel und Urmitz Rheinbrücke halten, da die Züge der RE10 in möglicher Doppeltraktion zu lange für die Bahnsteige sind. Die Türen, welche nicht am Bahnsteig stehen, kann man nicht, wie z.B. bei dem RE5 abgesperrt lassen. Es gibt Pläne die Bahnsteige in Koblenz Lützel zu verlängern. Dann wäre ein Tausch möglich, wobei ich präferierte, dass der RE 8 weiterhin an einem modernen Bahnhof Lützel hält mit Anschluss an die nördl. Stadtteile in Koblenz, Uni und BwZK.

    1. Aktuell muss der RE8 in Koblenz Lützel und Urmitz Rheinbrücke halten, da die Züge der RE10 in möglicher Doppeltraktion zu lange für die Bahnsteige sind. Die Türen, welche nicht am Bahnsteig stehen, kann man nicht, wie z.B. bei dem RE5 abgesperrt lassen.

      Warum sollte das so nicht möglich sein? Die RB10 hat sowohl 3- (58,2m) als auch 4-teilige FLIRTs (74,3m) im Einsatz, was bei einer Doppeltraktion ungefähr 116,4m (2 3-Teiler) / 122,5m (3-Teiler + 4-Teiler) / 148,6m (2 4-Teiler) ergibt. Wenn man diese Gesamtlängen nun mit den Bahnsteiglängen in Koblenz-Lützel und Urmitz Rheinbrücke abgleicht, dann ergeben sich folgende Szenarien:

      • Koblenz-Lützel (Gleis 1+2: 186m, Gleis 3+4: 133m): 2 3-Teiler sowie 3-Teiler + 4-Teiler sind noch im Rahmen, und der Bahnsteig ist dafür lang genug. Wenn die Bahnsteige eh verlängert werden, würden auch 2 4-Teiler passen – in der Zwischenzeit ist der Bahnsteig in FR Koblenz Hbf also 15m zu kurz (also müssten die letzten beiden Türen verschlossen bleiben), und die RB10 könnte solange zumindest in FR Neuwied dort halten.
      • Urmitz Rheinbrücke: Auch hier sind 2 3-Teiler sowie 3-Teiler + 4-Teiler im Rahmen, für die 2 4-Teiler sind die Bahnsteige nur 8m zu kurz. Es müsste hier also jeweils nur die letzte Tür abgesperrt werden, allerdings würde selbst das nicht mehr vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigt werden.

      Es gibt Pläne die Bahnsteige in Koblenz Lützel zu verlängern. Dann wäre ein Tausch möglich, wobei ich präferierte, dass der RE 8 weiterhin an einem modernen Bahnhof Lützel hält mit Anschluss an die nördl. Stadtteile in Koblenz, Uni und BwZK.

      Dann gäbe es immer noch das Problem in Urmitz Rheinbrücke, wo die Bahnsteige 8m zu kurz wären. Aber wie gesagt: Einfach die letzten 1-2 Türen absperren und dies auch vorher durchsagen – beim RE5 werden sogar die letzten drei Türen abgesperrt und damit 1,5 Wagen nicht direkt zugänglich gemacht (im Worst Case betrifft dies ein hinten liegendes Rollstuhlabteil, während bei der RB10 lediglich ein Mehrzweckabteil ohne Rollstuhl-WC betroffen wäre).

      1. Ich habe letztes Jahr diese Thematik beim SPNV Nord angefragt und der Referent meinte, sie hätten die Möglichkeit mit Vias Rail besprochen. Diese behaupten, dass ihre Fahrzeuge nicht einzelne Türen verschließen können.

        Als Quelle zitiere ich gerne die Antwort vom SPNV Nord.

        […]“Die Halte des RE 8 in Koblenz-Lützel und auch in Urmitz Rheinbrücke durch zusätzliche Halte der RB 10 Züge dort zu ersetzen ist grundsätzlich ein sinnvoller Vorschlag. Wir haben diese Möglichkeit zur Beschleunigung des RE 8 eingehend mit VIAS geprüft. Die Wendezeit der RB 10 in Neuwied von 11 min (Ankunft zur min 26, Abfahrt zur min 37) würde es erlauben zweimal mehr zu halten. Leider kann es In Urmitz Rheinbrücke und in Koblenz-Lützel keinen Systemhalt der RB 10 geben, weil nach den Angaben von VIAS für die häufig eingesetzten Doppeltraktionen die Bahnsteige zu kurz sind. In den VIAS-Triebwagen können einzelne, über den Bahnsteig hinausragende Türen nicht individuell verschlossen bleiben (wie dies beim RE 5 beispielsweise in Koblenz-Stadtmitte praktiziert wird). In Koblenz-Lützel kommt hinzu, dass insbesondere bei Störungen im Betriebsablauf ein Halt in unmittelbarer Nähe des Engpasses der Moselbrücke zu weiteren Verspätungen führen kann. Damit von Koblenz-Lützel auch eine Linie zu rechtsrheinischen Orten fährt und Urmitz Rheinbrücke überhaupt eine Linie bedient, muss der RE 8 als einzige weitere den Abschnitt Koblenz Hbf – Urmitzer Rheinbrücke – Neuwied befahrende Linie auch in diesen beiden Stationen halten.“ (21.03.2024)

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.