Beschreibung des Vorschlags
An der VnK-Strecke ergibt sich in dem dicht besiedelten Bereich im südlichen Bereich von Friedrichsfelde die Möglichkeit einen Bahn-Haltepunkt mit Verknüpfung zu den Straßenbahnlinien 27, 37 und M17 sowie zur U5 zu errichten. Neben einer gegenüber Straßenbahn und U-Bahn schnelleren Verbindung Richtung Stadtbahn ergibt sich auch eine bessere Erreichbarkeit der Wohngebiete sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) von außerhalb.
Eine konkrete Linienbedienung soll hier nicht vorgegeben werden, grundsätzlich bieten sich dafür alle Linien an, die aktuell Berlin-Lichtenberg von Osten erreichen. Eine Führung über die VnK-Strecke ergäbe für alle Linien im Gegensatz zu der Führung via Berlin-Lichtenberg den Vorteil, weiter über die Stadtbahn zu verkehren. Dies bietet sich insbesondere für die Linien an, auf denen mittelfristig eine Steigerung der Verkehre zu erwarten ist, wie z.B. auf der ausgebauten Ostbahn oder der elektrifizierten Strecke nach Stettin. Gerade letztere würde die Möglichkeit bieten, schnelle Regionalexpresse durch Berlin durchzubinden, wie es mit vielen aktuell verkehrenden RE-Linien der Fall ist. Auch für die RB aus Werneuchen wäre die Führung eine interessante Alternative, da Berlin-Lichtenberg ohne allzugroße Fahrzeitverluste mit der S-Bahn erreicht werden kann.
Baulich soll dieser Haltepunkt recht einfach gehalten werden: Ein einfacher Bahnsteig, nach Möglichkeit auf der Nordseite, um kürzere Fußwege zur U- und Straßenbahn zu ermöglichen. Langfristig könnte auch eine Anpassung der Lage der Straßenbahnhaltestellen und/oder ein neuer in Parallellage liegender Verknüpfungspunkt mit der U-Bahn in Höhe des östlichen Endes des Tierparks in Erwägung gezogen werden.

2 Kritikpunke habe ich an deinem Vorschlag, obwohl ich den an sich logisch finde.
1. Ist die Stadtbahn schon sehr nah an der Kapazitätsobergrenze angelangt. Da passt nicht mal eben ein weiterer Regio rein. Da wüsste ich gerne, wie du das schaffen willst.
2. Du musst zwangsläufig in Lichtenberg kehrt machen und die Strecke zurück fahren. Dadurch verlierst du deutlich an Zeit. Der Umweg ist nicht gerade klein. Durch diesen Zeitverlust gewinnst du keinen Fahrgast hinzu, da du wesentlich schneller am Ostkreuz bist und somit auch zu jeder Linie umsteigen kannst. Hinzu kommt, dass ich am Ostkreuz wesentlich schneller zur Ringbahn und auch zum Ring-Regionalbahnsteig komme, sprich du die Fahrzeit hier deutlichst verlängerst. Heute fahren die Linien zum Ostkreuz und enden dort. Das reicht doch. Man könnte sie wenn dann so weiterführen, wie ich bei der 12 vorgeschlagen habe. https://extern.linieplus.de/proposal/b-bb-weitere-anbindung-von-s-schoenefeld-nach-ber-eroeffnung/
Zu 1.: Man könnte entweder die aktuell in Friedrichstraße endenden RB21/RB22 verlängern oder den Zug am Ostbahnhof enden lassen. Dann sollte es keine Kapazitätsengpässe geben. Weiterhin könnte man sich nochmal Gedanken machen, ob man nicht ein der bisherigen RE-Durchmesserlinien bricht, um sie stattdessen nach Stettin durchzubinden. Für das bisherige „abgebrochene“ Ende müsste dann eine Alternative gefunden werden.
Zu 2.: Nein, das hast du falsch verstanden. Es sollen Linien, die bisher von Osten nach Lichtenberg fahren, diesen Bahnhof nicht mehr ansteuern, sondern direkt ab dem Biesdorfer Kreuz nach Friedrichsfelde Süd – Ostkreuz – Ostbf (- …) fahren.
Aber was will ich am Ostbahnhof? So wichtig ist der Bahnhof nun für den täglichen Pendler nicht. Da ist das schnelle erreichen der Ringbahn wesentlich wichtiger. Eine Verlängerung der RB21/22 hätte ich begrüßt, wird aber durch die Pläne des Senats zu nicht gemacht.
Stettin ist keine Lösung. Das hat mit der Stadtbahn nichts zu tun, bzw. wäre wahnsinnig unpraktikabel.
Achso. Dann habe ich aber ein anderes Problem. Die Kurve ist nur eingleisig. Das bringt Instabilität und die brauch man auf der Stadtbahn nun wirklich nicht.
Wie gesagt, ich finde die Idee nett und auch logisch. Ich halte Sie nur nicht für praktikabel.
Achja dann zeichne bitte mal deine Einbindung auch ein. So sieht man nur den Haltepunkt 😉
Warum? Das hier ist kein Linienvorschlag, sondern ein Infrastrukturvorschlag.
Weil es nicht aus dem Vorschlag ersichtlich ist, dass die Linien nicht mehr nach Lichtenberg fahren müssen, sondern den direkten Weg wählen können. Diese Verbindung gibt es heute nicht.
Natürlich kann man einfach auf dem BAR geradeaus fahren ohne etwas neu zu bauen? Es kämen also theoretisch RB25, RB26 oder RB12 infrage, außerdem könnte die RB27 hier fahren, wenn die Anbindung nach Gesundbrunnen über die Heidekrautbahn erfolgt.
Ja vom BAR. Damit kriegst du aber den RB 26 nicht hin. 12 und 25 gehen so. Aber warum du den RB 27 so führen würdest wollen, bleibt mir ein Rätsel.
Stimmt, für den RB 26 bräuchte man eine neue Verbindungskurve.
Zum RB 27: Nach einer Reaktivierung der Heidekrautbahn soll die Strecke via Schönlinde ja trotzdem beibehalten werden. Diesen Ast könnte man dann ja nach Ostkreuz führen, während der über die Heidekrautbahn weiterhin Gesundbrunnen anbindet.
Auf jeden Fall wäre die RB 12 und/oder 25 ja auch schon mal eine Anfang.
Ja nach Ostkreuz würde ja Sinn ergeben. Das kannst du doch aber heute schon. Dann endet der RB 27 unten am Bahnsteig. Reicht doch.
Derzeit enden in Friedrichstraße sogar Züge. Mindestens diese Trassen stünden zur Verfügung.
Auf der Stadtbahn ist angeblich kein weiterer Verkehr mehr möglich, und wenn er doch möglich wäre, sollten diese Kapazitäten der Verdichtung anderer Linien, wie z. B. dem RE1 dienen.
Sinnvoller fände ich es, wenn die von Osten nach Lichtenberg kommenden Züge auf einer dritten Durchmesserlinie Berlin durchqueren würden, die bereits von Le Bro bis Südkreuz, sowie von mir bis Wannsee dargestellt wurde.
Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass es an der Kapazitätsgrenze ist. Außerdem ersetzt der RE 1 ja die RB’s aus Potsdam. Guck dir mal die Ausschreibung an, die gerade durch ist.
Sehe ich genau so. Wenn dann können die Linien nach Süden über die Stammbahn fahren oder eben nach Schöneweide wie von mir oben schon verlinkt.
Von dir war bei mir überhaupt keine Rede. 🙂
Oh sorry. Ich dachte du hast das auf meinen Kommentar zu Stadbahn bezogen.
Wenn ich auf dich etwas beziehe, dann steht das auch unter deinem Kommentar. Hier bezog ich mich direkt auf den Vorschlag, sonst wäre mein Kommentar ja eingerückt.
@Ulrich: Das wäre tatsächlich auch eine von mir zu befürwortende Möglichkeit. Allerdings wäre das nochmal ein anderes Kaliber als dieser baulich recht einfache Haltepunkt. Und es auch durchaus kombinierbar, z.B. RB 26 nach Südkreuz und RE 66 auf die Stadtbahn oder so, gerne dann auch mit Durchbindung zum RE1.
@Daniels Kommentar
Warum wird das zunichte gemacht? Sollen in Zukunft keine Linien mehr in Friedrichstraße enden? Und falls nicht, sollte es ja trotzdem die freien Trassen dort geben.
Wenn hier kein allzu enger Takt gefahren wird, kommt es auch auf dem Abschnitt nicht zu Verspätungen. Und falls es doch so attraktiv ist, über diese Strecke zu fahren, ist fast überall noch ausreichend Platz für ein zweites Gleis vorhanden.
Warum es nicht praktikabel sein soll, verstehe ich nicht. Es ist weder teuer, noch aufwendig und birgt ausreihend Potential. Und Linien hier lang zu führen, ist auch kein Problem.
Der RE 1 übernimmt doch eine Fahrt. Es wurde ersetzt. Die andere Linie soll soweit ich weiß bis Ostbahnhof dann fahren, sobald die Dresdener Bahn fertig ist.
Das sehe ich eben anders. Du darfst nicht vergessen: Verlängerst du Linien, dann werden die Umlaufzeiten größer. Größere Umlaufzeiten heißen mit unter mehr Züge. Mehr Züge heißt mehr Personal. Auch heißen längere Umlaufzeiten, dass diese instabiler werden. Zudem fängst du damit an, andere Linien mit der schon vollen Stadtbahn zu mischen. Das macht diese noch instabiler, weil Verspätungen nun noch von anderen Strecken Auswirkungen haben. Auch musst du bedenken, wie die Strecken ausgebaut sind. Weder RB 25, noch 26 fahren elektrisch. Zudem sind diese Züge sehr kurz gehalten. Das trifft auch für den RB 27 zu. Diese kurzen Züge auf der Stadtbahn bringen gar nichts. Umgedreht bringen die langen Züge nichts auf den kleinen Strecken. Der RB 12 wird hoffentlich irgendwnan mal am Karower Kreuz halten. Damit hat er eine schneller Innenstadt Verbindung. Zudem hält der mehrfach an der S75, die ja auch wieder in die Stadt fahren soll. Die Strecke wäre ungeeignet. Daher ist das unpraktikabel.
Na wunderbar, dann kann man den im Ostbahnhof endenden RE gut nach Stettin durchbinden, wenn da dann die Strippe hängt. Zu lang wird die Linie da auch nicht, der RE fährt doch sonst auch im Osten weiter bis Eisenhüttenstadt etc. Was meinst du mit „andere Linie“?
Ja, du hast natürlich Recht, die RB25/26/27 sind wenig geeignet für eine Durchbindung auf die Stadtbahn. Die könnte man besser dann am Ostbahnhof enden lassen. Dieser könnte eh eine bessere Einbindung in das NV-Netz vertragen, aber das ist ein anderes Thema. Verstehe übrigens nicht was du mit „Zudem hält der mehrfach an der S75, die ja auch wieder in die Stadt fahren soll.“ meinst.
Soweit ich den NVP verstanden habe, sollen aber nach Inbetriebnahme der Dresdener Bahn die RB 14 und RB 23 am Ostbahnhof enden. Diese könnte man aber nach Osten über diesen Haltepunkt verlängern und in Hohenschönhausen oder am Karower Kreuz enden lassen, sofern sich keine geeignete Durchbindungsmöglichkeit ergibt.
Aber wie anfangs gesagt, hier soll es eigentlich vorrangig um einen neuen Haltepunkt gehen. Für die Einbindung in das Liniennetz habe ich ein paar Möglichkeiten aufgezeigt, die man mal näher unter die Lupe nehmen sollte und dann gucken, welche am meisten Sinn macht.
Sorry jetzt erst gesehen, dass ich hier nicht mehr geantwortet habe.
Es fahren 2 RB’s bis Friedrichstraße. Einer wird durch den RE 1 ersetzt. Der andere RB ist meine andere Linie. Und die zu koppeln ist nicht möglich. Daher müsste dann dein RE aus Stettin nach Postdam fahren. Da fiele mir aber eher die Stammbahn ein, um diesen RE nach Potsdam zu bringen.
Warum denn immer Ostbahnhof? Ostkreuz ist die wichtige Station und nicht Ostbahnhof.
Na Hohenschönhausen und Lichtenberg halten RB 12 und S 75. Deswegen lohnt das nicht so sehr, den RB 12 zu nehmen.
Die RB 14 ersetzt aber den RE 2V. Theoretisch kann man den verlängern. Aber wohin? Stettin ist da irgendwie nicht das richtige Ziel. Auf den östlichen Bahnen gibt es keine Oberleitung.
„Warum denn immer Ostbahnhof? Ostkreuz ist die wichtige Station und nicht Ostbahnhof.“
Ostbahnhof ist Fernverkehrshaltepunkt, Ostkreuz nicht. Nicht immer nur aus Berliner Brille betrachten 😉 Muss aber natürlich auch nicht bis zum alten Hbf, kann aber wenn es passt, denke ich.
Ansonsten: Ich sehe, schon dass es schwierig ist an diesen Haltepunkt ein paar geeignete Linien zu bringen. Hast du ne Idee? Oder sollte man den Haltepunkt lieber wieder vergessen?