16 Kommentare zu “B: U2 Nordverlängerung

  1. Hmm… Durch die U-Bahn sehe ich nur Orte angeschlossen, die eh schon durch die Straßenbahn erschlossen sind. Zwar würde die U-Bahn sicherlich ausreichend ausgelastet sein, allerdings würde die Straßenbahn soweit entlastet werden, dass diese Takte sehr ausgedünnt werden oder gar stillgelegt und durch Busse ersetzt werden könnten. Eine große Rolle spielt hier auch, dass sowohl die U-Bahn, als auch alle betroffenen Straßenbahn Pankow erreichen, also der Effekt von konkurrierenden Verkehrsmitteln sehr groß wäre.

    Und das alles zu den sehr hohen Kosten eines U-Bahn-Baus…

    1. Die M27/50 meinst du aber hoffentlich nicht, oder?

      Die M1 verliert in der Tat etwas Auslastung. Aber darf ich daran erinnern, dass man einen 5 min Takt plant, weil man beide Äste im 10 min Takt bedienen will und aber den 5 min Takt Pankow enden lassen will, weil man dahinter zu viel heiße Luft durch die Gegend fährt? So könnte das Problem dann gelöst werden. Rosenthal bekommt einen 13/7 Takt und Schillerstraße einen 20 min Takt. Zudem fährt der 107er nicht durch nach S+U Pankow. Theoretisch könnte man natürlich auch den Ast dann streichen und nur noch den 107er fahren lassen. Dann wäre aber nur ein 10 min Takt auf der M1 gegeben, was evtl. ab Pankow zu wenig sein kann. Das eine Führung mit Straßenbahn funktionieren kann, sieht man gerade an der M1 und U2. Beide voll.

      Der Fahrzeitgewinn ist halt hier das entscheidende. Wenn du mal überlegst, dass alle entlang der Strecke schneller wären und man sogar aus Elisabethaue 10 min einspart, dann ist das schon lohnend.

      1. Die M27/50 auch, in geringem Maße. Denn wer sollte damit denn ab der Elisabethaue fahren? Nur recht wenige, die weiter nach Osten wollen. Dürfte aber keinen engen Takte mehr rechtfertigen.

        Das stimmt wohl, zeigt aber eben auch wie stark eine Verlagerung hin zur U-Bahn stattfindet. Denn wenn sich hinter Pankow nur noch ein 10 min-Takt lohnt, dann wird es in den deutlich geringer besiedelten Gebieten nördlich von Pankow vermutlich noch nicht mal ein 10 min-Takt lohnen mehr lohnen.

        Anders gesagt: Es ist nur eine Fahrzeitverkürzung. Es wird niemand neu angeschlossen, der nicht eh schon mit der Bahn fahren kann. Daher würde ich dieses Projekt erst in Erwägung ziehen, wenn alles andere in Berlin vernünftig an- und erschlossen ist.

        1. https://extern.linieplus.de/proposal/b-strassenbahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/ Man muss das natürlich immer im Kontext betrachten. Deswegen habe ich die Gesamtkonzepte gemacht. Ich verlinke demnächst alles. Durch das Gesamtkonzept sieht man, dass ich eine andere Route für die M27 plane. Dann wäre das nämlich die M22 die dort auf die U2 trifft. Diese Verbindung wäre dann nochmal was anderes.

          Das hast du missverstanden. Der 5 min Takt ist zu viel des guten. Der 6/7/7 Takt ist eigentlich genau richtig für die M1. Jedenfalls derzeit. Daher will man lieber längere Züge nehmen, damit es eben auch mit einem 10 min Takt geht. Vor 3,5 Jahren bin ich da noch regelmäßig gefahren und da waren die 30 m Bahnen zum brechen voll, aber eben im 10 min Takt. Wenn man jetzt 40 m Bahnen im 6/7/7 Takt fährt, hat man schon ausreichend Puffer. Noch eine Bahn mehr, ist zu viel. Daher überlegt man schon, wie man das machen kann.

          Das stimmt nicht. Die Menschen hinter Nordend haben keine direkte U2 Verbindung. Sie müssen mindestens einmal umsteigen. Damit man aber auch an den Stadtrand zieht, brauch man schneller Verbindungen in die Stadt. Wenn dort aber 10.000 und mehr Menschen hinziehen, wird ohne schnelle Nahverkehrsverbindungen ein Problem geschaffen, welches dann auch die M1 betrifft. Ein Teufelskreis. Wenn ich aber mit der U2 deutlich schneller als mit dem Auto bin, dann lasse ich es eben stehen. Da machen täglich über 10 min schon ganz schön was aus.

      2. Mit dieser U-Bahnkonkurrenz dürfte auf der M1 nach Rosental auch weiterhin der 20-min-Takt ausreichen. Ein 10-min-Takt könnte dann dort wohl frühestens in Frage kommen, wenn die Strecke ins Märkische Viertel weiter führt. der Ast zur Schillerstraße würde komplett entfallen. Den bräuchte man dann nicht mehr. in diesem Bereich würdest du für viel Geld eine vorhandene Schienenanbindung im Erdboden vergraben. Planungen, wie in den 60ern, um mehr Platz für den Autoverkehr zu schaffen.

        1. Was hat Rosenthal damit zu tun? Da kommt die M1 erst Pankow Kirche zur U2. Man plant derzeit ohne Verlängerung einen 10 min Takt für Rosenthal. Es scheitert nur an der Infrastruktur. Ansonsten würde man den vlt. schon in der HVZ fahren.

          Wie gesagt. Gerade die m1 und U2 zeigen auf einem sehr langem Abschnitt, das es auch parallel funktioniert. Die m1 hat hier aber vor allem die Feinerschließungsfunktion, weshalb die Konkurrenz nicht so groß ist, wie du befürchtest. Daher wäre es Quatsch diesen Abschnitt aufzugeben.

  2. Die Elisabethaue wird wohl nicht bebaut. Wenn doch, dann wird das Gebiet durch deine U-Bahn nur peripher erschlossen. Es müsste also ohnehin zusätzlich Bus- oder Straßenbahnverkehr von Nord nach Süd geben, der über Dietzgenstr. parallel zur U-Bahn fährt. Mit dieser Linie erreicht man dann auch wichtige Ziele wie Schulen, Rathaus und Rathaus-Center direkt. Deine U-Bahn übernimmt also nur den Langstreckenverkehr, und dann lohnt sie sich nicht.

    Die Fahrzeit nach U+S Pankow und Berlin wird vor allem durch den Umweg über Grabbeallee erhöht. Daher ist eine U2-Verlängerung bis Ossietzkyplatz zu begrüßen.

    1. Das ist Stand heute. Vor 3 Jahren war die Elisabethaue noch fest geplant. In 3 Jahren ist das bestimmt wieder ein Thema, weil wir eben nicht unendlich viele Flächen haben.

      Ja man brauch einen Bus zur Feinerschließung. Aber wie oft muss ich ins Rathaus im Jahr? Wie oft gehe ich im Center shoppen (so mal das in Pankow nicht wirklich viele Läden hat)? Das ist überschaubar und dafür plant man keinen ÖPNV. Man plant für die täglichen Fahrten. Das sind die zur Arbeit. Das muss schnell gehen, weil keiner gerne 1h hin und 1h zurück fährt. Daher sind die mehr als 10 min Zeitersparnis für eine Route und das täglich schon ein großer Faktor.

      Bis Ossietzkyplatz ist das aber wiederum Quatsch. Da sparst du wenig Zeit ein. Vom Champagneweg bis dorthin brauch man mit den öffentlichen ca. 14 min. Dann kommt wieder 1 min Umstiegszeit und 2,5 min warten hinzu. Zudem hat man 3,5 min Fahrzeit zum S+U Pankow. Dann ist man bei 21 min. Man hat also 2-3 min gespart. Dafür dann Millionen verbuddeln ist doch Verschwendung. Entweder man nutzt es wie du es sagst für die Langstrecke oder eben gar nicht. Die Randbezirke brauchen schnelle Verbindungen in die Stadt und nicht Straßenbahnen und Bus, damit ich dann zum schnellen ÖPNV komme.

              1. Was heißt hier allgemeines Gedöns? Im NVP steht seit Jahren klipp und klar, wie die Ortsteile an ihre Oberzentren angebunden werden. Wenn dein Vorschlag in Betreacht gezogen werden soll, dann darf er nicht gegen der derart grundlegende Dinge verstoßen.

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