Beschreibung des Vorschlags
Zwar gibt es schon eine RE Verbindung die Lichtenfels mit Saalfeld verbindet. Aber sie fährt ja über Kronach. Mein Vorschlag einer neuen RE würde stündlich Saalfeld, Sonneberg und Coburg mit Lichtenfels verbinden. Sonneberg ist für mich sowieso vom Thüringischem Innenland ziemlich vom öffentlichen Nahverkehr abgelegen. Man müßte weit außen rum fahren um zur Hauptstadt Erfurt zu gelangen.
Der Problemteil wo sich die Fahrzeit von Sonneberg nach Saalfeld kosten würde wenn man die alte Strecke über Lauscha, Lichte und Gräfenthal nach Probstzella reaktiviert. Durch ihre vielen Kurven, wäre es für diese schnelle Verbindung nicht so passend. Um die Fahrzeit zu beschleunigen habe ich eine alternative gefunden. Ein Neubau der Sonneberg zum Teil über einer ehemaligen Bahnstrecke über Neuhaus/Schierschnitz und würde ab dort durch einen Tunnelneubau zum Ort Neukenroth führen. Über Ludwigstadt und Probstzella würde sie dann in Saalfeld enden.
Der Linienverlauf:
SAALFELD – Ludwigstadt – Sonneberg – Coburg – Ebersdorf – LICHTENFELS

Ein 2 km langer Tunnelneubau für eine Nebenbahn? Bitte nimm dir doch nochmal diese Worte zu Herzen.
Da stimme ich dir zu. Vor allem, da es deutlich billiger geht: 2km weiter südlich käme man mit bereits 500m Tunnel+Geländeeinschnitt aus.
Theoretisch wäre eine Verbindung an dieser Stelle schon denkbar. Zusammen mit einer neuen Verbindungskurve bei Rödental auf die SFS nach Süden könnte ein ICE-T auf der Frankenwaldbahn (der dort im Gegensatz zum IC2 goldrichtig aufgehoben wäre, wenn irgendwo Neigetechnik, dann da), unter Auslassung von Lichtenfels enorm beschleunigt werden.
„Zusammen mit einer neuen Verbindungskurve bei Rödental auf die SFS nach Süden könnte ein ICE-T auf der Frankenwaldbahn unter Auslassung von Lichtenfels enorm beschleunigt werden.“
Das würde mich mal sehr interessieren, wie groß du dir da die enorme Beschleunigung vorstellst.
So genau habe ich darüber nicht nachgedacht, aber unter der Voraussetzung, dass man diese Querverbindung halbwegs ordentlich ausbaut, ist es bei Blick auf die Open Railwaymap offensichtlich schnller, weil relativ lange mit 230 km/h gefahren werden kann, während beim Weg über Lichtenfels die schnell befahrbaren Gleise ja bereits südlich des Überwerfungsbauwerks Breitengüßbach verlassen werden, was nicht weniger als 35 km südlich von Rödental ist. Das ist schon ein recht immenser Unterschied.
Also via Kronach geht es in weiten Teilen mit 150-160 km/h, bis auf ein kurzes Stück in Kronach überall mit mindestens 130 km/h. Dagegen geht es über ab dem Abzweig von der SFS nach Coburg nahezu durchgängig mit 90-100 km/h, da hilft auch der kurze SFS-Abschnitt nichts. Ich würde sagen, dass die Strecke wahrscheinlich sogar langsamer wäre, keinesfalls jedoch deutlich schneller.