Beschreibung des Vorschlags
Guten Tag,
zwischen Aschaffenburg und Lohr gibt es Momentan im Regionalverkehr einen Zustand, für den „unbefriedigend“ noch ein sehr milder Ausdruck ist. Es gibt eine RB, welche aus Frankfurt kommt, und nach Aschaffenburg in Hösbach und Laufach hält und in letzterem endet. Dazu gibt es den RE Frankfurt-Würzburg, welcher zwischen Aschaffenburg und Lohr in Heigenbrücken, Wiesthal und Partenstein hält. Das führt zu der kuriosen (ebenfalls sehr milde ausgedrückt) Situation, dass die kleinen Dörfer von teilweise nicht einmal 2000 Einwohnern einen Anschluss an den RE in beide Richtungen haben, während die Station mit dem bei weitem größten Einzugsgebiet, Hösbach, nur einen Anschluss in Richtung Aschaffenburg, und nur mit einer RB hat.
Ich schlage daher vor, dass die RB künftig bis Lohr fahren soll, und dabei alle Unterwegshalte bedient, und dass der RE zwischen Aschaffenburg und Lohr nurmehr den Bahnhof Hösbach bedient. In Lohr gibt es dann eine Umsteigemöglichkeit von RB zu RE. So haben alle Stationen einen Anschluss in beide Richtungen (z.T. mit Umstieg in Lohr), und der RE ist deutlich beschleunigt und wird seinem Namen RegionalExpress gerecht.

Hmm… Also es gibt doch auch jetzt schon RBs, die zumindest bis Gemünden durchfahren und so eine Umsteigeverbindung für Hösbach Richtung Osten bieten. Und die Hauptbezugsrichtung für Hösbach wird wohl Aschaffenburg und das Rhein/Main-Gebiet sein, ich denke eher mäßig viele wollen nach Würzburg und für Nürnberg/München ist es auch schneller in Aschaffenburg in den ICE zu steigen.
Also nicht falsch verstehen, deine Idee hat durchaus Vorteile und ich finde die nicht schlecht aber mit „milde ausgedrückt unbefriedigend“ ist es vielleicht ein wenig weit hergeholt, denn so ein wahnsinnig großer Vorteil ergibt sich bei dir nicht, du ermöglichst lediglich der etwas größeren Anzahl an Hösbachern (inkl. Umgebung) anstelle der Heigenbrücker etc. eine umsteigefreie Verbindung nach Würzburg und beschleunigst den RE um etwa 5 min. Im Gegenzug müssen einige Zugkilometer vom Freistaat Bayern mehr bestellt und bezahlt werden. Ob sich das lohnt…?
Die täglichen RBs, die weiter als Hösbach fahren, lassen sich an einer Hand abzählen. Das bringt eher gar nichts.
Ich finde auch nicht, dass es weit hergeholt ist. Das die RB an einem Bahnhof endet, an dem es nicht mal einen Anschluss in die gleiche Richtung weiter gibt, ist sehr schlecht. Will man von Laufach oder Hösbach in Richtlung Lohr muss man erst nach Aschaffenburg, um später den Bahnhof, an dem man eingestiegen ist, wieder zu durchfahren.
Zu deiner Schlussfrage: Seit wann lohnt sich ÖPNV ??
Also Laufach meinst du, oder? Kann sein, aber das diese nur in der nachfragestarken HVZ verkehren, zeigt ja, dass hier die Nachfrage wohl nicht allzu groß ist.
Das stimmt, eine Verknüpfung des REs mit der RB am östlichen Ende wäre das mindeste. Am einfachsten wäre das wohl mit einem zusätzlichen Halt des REs in Laufach zu realisieren. Mit „weit hergeholt“ meine ich ja auch nur, dass ich denke, dass die aktuelle „unbefriedigende“ Situation nicht so viele Menschen betrifft und daher vielleicht hinnehmbar ist.
Naja, „lohnen“ insofern, dass man nicht (halb-) leere Züge durch die Gegend fährt. Die Frage muss sich jeder Besteller stellen. Denn zusätzliche Züge kosten zusätzliches Geld und das wird sich natürlich niemals finanziell rentieren, aber muss dennoch einen ausreichenden verkehrlichen Nutzen darstellen, der die Mittel rechtfertigt.
Aber wie gesagt, ich finde alles in allem deine Idee gar nicht so schlecht, müsste man nur mal näher untersuchen (Fahrgastbefragungen in Hösbach etc.) wie groß die Nachfrage dort ist.
Natürlich, Laufach meinte ich, danke.
Klaro, eine nähere Untersuchung macht man vor jeder Maßnahme. Aber das kann ich nicht machen, ich kann nur mal die Idee in den Raum stellen.
Ich finde die Idee gut. Hab mich selbst schon vor Ort über die seltsame Situation wundern dürfen.
Für die RB reicht dann natürlich das kleinste vom kleinsten, also BR 426 zum Beispiel.
Falls es keinen zusätzlichen Umlauf erfordert, würde ich auf jeden Fall bis Gemünden verlängern für die Anschlüsse dort. Da böte sich dann auch gleich eine Durchbindung auf die Strecke über Arnstein nach Schweinfurt an, die meiner Meinung nach ebenfalls wieder bedient werden sollte, wofür ebenfalls die kleinen ET ausreichen dürften.