Beschreibung des Vorschlags
Grobe Zeichnung und Beschreibung fertig, exaktere Zeichnung kommt noch. Kommentare, die sich nicht auf die Qualität der Zeichnung beziehen, bereits erwünscht.
Die Strecke zwischen Lüneburg und Celle gehört zu den am schwersten überlasteten des deutschen Eisenbahnnetzes. Zudem ist sie eine der wichtigsten Strecken im ICE-Netz, und trotz einfacher Topgrphie „nur“ mit 200 km/h befahrbar.
Der Bundesverkehrswegeplan sieht ein Projekt namens „optimiertes Alpha-E plus Bremen vor“. Darin sind einige Teilmaßnahmen enthalten, welche die Strecke Hamburg-Hannover nicht betreffen, die ich für prinzipiell sinnvoll halte. Auch den darin enthaltenen Ausbau des deutlich weniger stark belastetem Abschnittes zwischen Celle und Hannover für 230 km/h halte ich für sinnvoll. Für den stark belasteten Abschnitt zwischen Lüneburg und Celle ist jedoch ein Ausbau der Bestandsstrecke für teilweise 230 bis 250 km/h vorgesehen, sowie ein 3. Gleis zwischen Lüneburg und Uelzen.
Da in diesem Abschnitt die Zugbelastung sehr hoch ist, weiter zunehmen wird und höhere Geschwindigkeiten eher nicht zur Entlastung beitragen, bin ich der Meinung, in diesem Abschnitt sollte man eine Neubaustrecke bauen. Diese führt von Lüneburg bis nach Celle auf komplett eigenen Gleisen, es wird also ein ganzes neuer Gleispaar geschaffen. Zwischen Bienenbüttel und Suderburg ist die Strecke neu trassiert, ansonsten führt sie parallel zur bestehenden Strecke. In Celle führt die Neubaustrecke als durchgehendes Gleispaar weiter auf die geplante ABS230 nach Hannover, während die bisherige Strecke aus Uelzen als durchgängiges Gleispaar weiter auf die Strecke nach Lehrte führt. Die Strecke soll mit 250 km/h befahrbar sein.

Hier steht was von 21 halten wo sind die?It’s not a bug, it’s a feature. Du brauchst nicht auf alle Bugs hinweisen
~Julian A.
Der Vorschlag gefällt mir gut. Es gibt damit Ortsumfahrungen und somit Entlastung für Bienenbüttel, Bad Bevensen und Uelzen im Vergleich zu einem reinen Ausbau der Strecke. Lüneburg und Deutsch Evern werden allerdings nicht entlastet, dafür wird Lüneburg nicht vom Fernverkehr abgeschnitten.
Interessant auch, weil die neue Trasse deutlich kürzer wäre als eine alternative Ortsumfahrung, die schon nördlich von Lüneburg beginnt. Und die natürlich auch kürzer ist als eine Neubaustrecke an der A7.
Ist halt die Frage, in wie fern NBS bei der Verbindung Hamburg – Hannover überhaupt realisierbar sein werden.