Beschreibung des Vorschlags
Aktuell braucht der Schnellbus zwischen Blumberg und Donaueschingen ca. 25 Minuten. Eine mögliche Verbesserung würde der Bau einer ca. 9.5km langen Eisenbahnstrecke zwischen Hüfingen und Blumberg darstellen, die Blumberg schneller und komfortabler an die Städte Hüfingen und Donaueschingen anschließen würde. Hier bestände zudem Anschluss an die S10 nach Freiburg/Villingen, an den Ringzug nach Bräunlingen/Rottweil, an die RB55 nach Ulm, sowie an den RE2 nach Konstanz/Karlsruhe. Bei den beiden Letztgenannten wäre theoretisch auch eine Anbindung von Blumberg-Zollhaus mit dem Ringzug nach Immendingen möglich, allerdings fahren hierbei die Züge nur in unregelmäßigen Abständen.
Als Fahrplankonzept wäre zum einen die stündliche Verbindung (Villingen -) Donaueschingen – Allmendshofen – Hüfingen – Behla (neu) – Riedböhringen (neu) – Blumberg-Nordwerk (neu) – Blumberg-Zollhaus (neu) – Blumberg-Stadt (neu) möglich. Des Weiteren sehe ich das Potenzial zur Weiterführung bis nach Waldshut-Tiengen mit 2 möglichen Optionen:
1.Weiterführung der Regionalbahn Donaueschingen – Blumberg – Waldhut-Tiengen mit allen Unterwegshalten
2. neuer Regionalexpress zwischen Donaueschingen – Hüfingen – Blumberg – Stühlingen – Wutöschingen – Lauchringen – Tiengen – Waldshut
Allein in den in der 2.Option aufgezählten Städten leben insgesamt ca. 86.000 Einwohner, was ein hohes Potenzial an Fahrgastzahlen bedeuten würde. Zudem würden die Wirtschaftsregionen am Hochrhein und Schwarzwald-Baar um ein vielfaches näher aneinander rücken.
Bautechnisch schätze ich die Strecke als relativ unkompliziert ein, da sie laut meiner Planung größtenteils entlang der B27 verlaufen würde und außerdem keine Ortschaften durchkreuzen würde. Dadurch müsste man weder Tunnel noch größere Brücken bauen, noch Häuser aufkaufen.

Wieviel zeitliche Verkürzung würdest du schätzen, dass hier möglich ist? Da hätte man einen Direktvergleich zum Schnellbus.
Die Kurve bei Blumberg-Zollhaus wird so sicherlich nicht möglich sein. Einen Radius kleiner 250m kann die Bahn in der Regel nicht fahren.
An ein paar Tunneln wirst du kaum vorbeikommen. Bei Wolfsbühl hast du auf den ersten 800m Neugleis einen Höhenunterschied von gut 40m, das sind 50 Promille Steigung. Du müsstest das Waldgebiet nördlich umfahren, nach Behla bleibt es aber sehr steil.
Südöstlich von Behla geht es dann auf 800 Höhenmeter rauf. Könnte gehen – wenn man es umfahren wollte, müsste man über 1km nach Osten ausweichen und Behla vermutlich östlich umfahren.
Eine nahezu brückenfreie und vor allem tunnelfreie Verbindung könnte nördlich von Wolfsbühl und Wildholz nach Sumpfohren führen, dort recht gerade nach Fürstenberg hinauf (hier bräuchte es einen Damm oder eine Brücke, um die Steigung abzuflachen), dann langsam abfallend nach Hondingen und östlich des Flugplatzes Blumberg in die Bestandsstrecke einfädeln.
Die B27 ist an sich schon ziemlich steil. Auf 3km nimmt sie 90m an Höhe zu, das sind 30 Promille. Als Parallelführung also durchaus denkbar, wenn da nicht ein Abschnitt bei Wolfsbühl mit ganzen 100 Promille wäre. Sie hat also auch kein Geheimrezept. Dazu kommt, dass die Straßenquerungen kreuzungsfrei gestaltet werden müssen.
Langer Rede kurzer Sinn: Bei Wolfsbühl solltest du nochmal schauen, wie du da am Besten einen Tunnel hinbekommst, die Kurve beim Zollhaus muss weiter werden und beachte, die Kreuzungen mit allgemeinen Straßen, insbesondere Bundesstraßen, als Überführung zu planen.
Für einen ersten Vorschlag nicht schlecht. Willkommen bei Linieplus!