4 Kommentare zu “NBS Varazdin – Zagreb

  1. Die Idee hatte ich auch schon, denn sie behebt zwei wichtige Defizite: Zum einen Anschluss von Varaždin, welches die größte Stadt Nordkroatiens ist und bisher nur an tangential und umwegig an Zagreb angeschlossen ist, und zum anderen eine schnelle Verbindung von Zagreb nach Österreich, welche eine topographisch einfachere Streckenführung durch die Drau-Ebene erlaubt. So weit so gut, nun kommt aber das „Aber“: Von offizieller Seite ist bereits ein Lückenschluss im Bereich Zabok – Lepoglava inkl. Ausbau der Anschlussstrecken geplant, was ich für sehr sinnvoll erachte. Dieses Projekt ist einige Nummern kleiner als dein Vorschlag aber die Konkurrenzfähigkeit mit dem Auto dürfte trotzdem erreichbar sein (Zagreb – Cakovec: 70 min). Ich glaube kaum, dass man dann nochmal so eine NBS dazu baut, um die Fahrzeit um weitere 30 min zu kürzen.

    1. Danke für den Hinweis, ich war auch tatsächlich verwundert, dass ich selbst keine offiziellen Planungen zu der Verbindung gefunden haben. Letztendlich ist ja dieser Vorschlag auch nur ein Diskussionsbeitrag. Bei meinem Vorschlag sehe ich zusammen mit den weiteren Ausbauten in Richtung Maribor eher den Vorteil, dass man ggfs. mit wenig Zwischenhalten für Wien – Zagreb auf rund 4h Fahrzeit kommt, wenn man aber alleine über eine Stunde bis Cakovec braucht, wird das am Ende eher 5h. Aktuell ist aber ja auch die offizielle Planung nicht über eine Machbarkeitsstudie hinaus – ich ergänze es aber mal in der Vorschlagsbeschreibung!

      1. Ja, das stimmt. Es wurden aber bereits verschiedene Varianten untersucht und das ist jetzt die Vorzugsvariante. Die offizielle Variante besticht halt dadurch, dass sie bestehende, ausbaubare Strecken weitestgehend mitnutzt. Insbesondere die bestehende, wenig kurvige Stichstrecke Varazdin – Lepoglava kann mit der Lückenschluss-NBS enorm aufgewertet werden und der gesamten Region einen Nutzen bringen.

        Daher würde ich deinen Vorschlag nicht anstelle der offiziellen Ansätze sehen, sondern eher als Zusatz – und dann vielleicht doch neu denken. Mit einem ähnlichen Aufwand könnte man beispielsweise eine NBS von Krapina oder Lepoglava nach Ptuj errichten und damit den Laufweg Richtung Wien deutlich verkürzen.

  2. Ich finde den Vorschlag genial. Graz-Maribor wird ja auch gerade ausgebaut das eine Fahrzeit von 45 Minuten möglich ist. Wenn man noch die Kurve in Pragersko auf 160 km/h und zweigleisig ausbaut wäre Graz-Zagreb in 3 h realistisch. Wenn die Neubaustrecke Zagreb – Rijeka dann noch fertig ist kann man von Österreich in 4 Stunden mit dem Zug ans kroatische Meer.

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