Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag umfasst eine neue Strecke von Trier nach Prüm mit überwiegend neuen Bahnhöfen. Sie wird viele ehemalige Strecken ersetzen. Die Strecke von Trier nach Bitburg wird wesentlich schneller sein als die Eifellinie von Trier nach Köln, weil die Fahrgäste nicht in Bitburg-Erdorf umsteigen müssen, um die Bitburger Innenstadt zu erreichen. Diese Strecke soll eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h bzw. mit Neigetechnik sogar 160 km/h haben. Die Überhöhung der meisten Kurven soll 140 mm betragen. Eine Fahrzeit von Trier nach Prüm mit maximal 5 Zwischenhalte kann unter 1 Stunde realisiert werden. Zusätzlich soll durch die dritte Linie ein Pendlerverkehr zwischen Bitburg Hbf und Bitburg-Erdorf sichergestellt werden. Auf dieser Strecke sollen drei Linien verkehren:
1. Regionalexpress (Trier Hbf-Prüm (Eifel))
Trier Hbf – Welschbillig – Niederstedem-Oberstedem – Masholder (bei Bitburg) – Bitburg Hbf – Nattenheim-Fließen – Schönecken (Eifel) – Prüm (Eifel)
1-Stunde-Takt
2. Regionalbahn (Bitburg Hbf-Prüm (Eifel))
Bitburg Hbf – Bitburg – Nord/Matzen – Nattenheim-Fließem – Bickendorf (Eifel) – Nimshuscheid-Schwarzbach – Schönecken (Eifel) – Niederprüm – Prüm (Eifel)
1-Stunde-Takt
3. Regionalbahn (Trier Hbf-Bitburg-Erdorf)
Trier Hbf – Trier-Pfalzel – Trier-Biewer – Butzweiler – Welschbillig – Idesheim (Eifel) – Meckel – Niederstedem- Oberstedem – Masholder (bei Bitburg) – Bitburg Hbf – Bitburg-Mötsch – Bitburg-Erdorf
1-Stunde-Takt

Hier fehlt dann eine Verbindung von Bitburg nach Bitburg-Erdorf.
Diese Verbindung nennt sich Bus.
Vielleicht kann man auch einen Pendelverkehr mit der Bahn anbieten, falls die Fahrgastzahlen dies erfordern. Die Strecke ist ja vorhanden.
Ich habe diesen Entwurf gerade überarbeitet. Ich habe diesen Entwurf mit Hilfe Ihrer Idee realisiert. Jetzt sehen Sie eine zusätzliche Strecke vom Bitburger Hauptbahnhof nach Bitburg-Erdorf einschließlich eines Zwischenstopps Bitburg-Mötsch. Auch die Linien habe ich geändert. Die Intercity-Linie habe ich weggelassen, weil das mir zu unwirtschaftlich erscheint.
Ich habe diesen Entwurf gerade überarbeitet. Ich habe diesen Entwurf mit Hilfe Ihrer Idee realisiert. Jetzt sehen Sie eine zusätzliche Strecke vom Bitburger Hauptbahnhof nach Bitburg-Erdorf einschließlich eines Zwischenstopps Bitburg-Mötsch. Auch die Linien habe ich geändert. Die Intercity-Linie habe ich weggelassen, weil das mir zu unwirtschaftlich erscheint.
Würde die alte Eifelstrecke in deinem Szenario zwischen Ehrang und Bitburg-Erdorf erhalten bleiben und was würde darauf fahren? Die Anbindung an Ehrang Gbf braucht es ja weiterhin.
Die alte Eifelstrecke bleibt in jedem Fall erhalten. Lediglich der Güterverkehr und eine Regionallinie von Trier nach Köln/Gerolstein sollen dort verkehren. Auf der neue Eifelstrecke könnten wegen der starken Steigung nur leichte Güterzüge verkehren.
Ich verstehe nicht, wozu man zwischen Bitburg und Trier gleich zwei Linien in geringem Abstand von einander braucht. Das rechnet sich nie.
Wenn es um eine direkte Anbindung von Bitburg nach Trier geht, ist auch eine Lösung wie die von Volmerswerther möglich, die mit wesentlich weniger Neubaustrecke auskommt. (Die hättest Du übrigens in Deinem Vorschlag verlinken sollen.) Die kann man ggf. auch mit Deiner Strecke von Bitburg nach Prüm verbinden.
Außerdem solltest Du Dir mal das Höhenprofil Deiner Strecke anschauen (z.B. auf OpenTopoMap) und die notwendigen größeren Kunstbauten einzeichnen. Ich habe mir die Strecke jetzt nicht im Detail angeschaut, aber z.B. westlich von Kordel kreuzt Deine Strecke das Tal des Kimmlingerbaches. Wie soll das ohne Tunnel oder Riesenbrücke gehen?
Grundsätzlich gefällt mir die Idee auch die Westeifel im Nord-Süd-Verkehr zu erschließen. Diese sollte jedoch auch an Köln angebunden werden, da die Nachfrage dorthin schlicht größer ist als nach Trier. Von Prüm aus würde eine neue Strecke über Olzheim und Stadtkyll nach Dahlem auch halbwegs der Nachfrage folgen. Die Wasserscheide zwischen Prüm- und Wirfttal müsste vmtl. mit einem Tunnel unterquert werden.
Weitere Vorschläge:
Statt durch das sehr dünn besiedelte Nimstal würde ich vorschlagen, dass von Bickendorf eine Lösung gefunden werden sollte das Prümtal schon in Waxweiler zu erreichen, was jedoch vermutlich nur mit einem langen Tunnel funktionieren würde, was bei der skizzierten Verbindung zwischen Schönecken und dem Prümtal aber nicht anders wäre. Das Prümtal ist mit Waxweiler, Pronsfeld und Lünebach deutlich dichter besiedelt und würde mehr Fahrgastpotenzial erzeugen. Davon abgesehen kann hier die Trasse der ehemaligen Westeifelbahn genutzt werden.
Ich gehe davon aus, dass dein Vorschlag topographische Verhältnisse ignoriert und mehr konzeptionell gemeint ist? Die größte Herausforderung sehe ich nämlich, wie das Moseltal verlassen werden soll und würde hier vorschlagen Optionen über Kordel/Welschbillig in Betracht zu ziehen.
Danke
Ich habe meinen Kommentar einmal in einem ausführlichen Vorschlag konkretisiert, der auf deinem Vorschlag aufbaut.
Neue Strecken, die an einem Ende im Nirgendwo enden sind immer schwierig.
Die Strecke sollte im Norden bis nach Gerolstein verlängert werden, um eine vernünftige Fahrzeit in Richtung Köln zu haben.