Beschreibung des Vorschlags
Ich möchte, dass künftig keine Busse mehr zwischen Dutzendteich und dem Klinikum Süd fahren. Stattdessen soll die Straßencharakteristik dort ausgenutzt werden, um mit Straßenbahnen auf eigenem Bahnkörpern befahren werden. Die Straßenbahn folgt dabei zunächst der Regensburger Straße, bevor sie den S-Bahnhof Frankenstadion erreicht und über diesen zunächst in Seitenlage auf die Beuthener Straße abbiegt. Das hat damit zu tun, dass zum einen die Wohngebiete nördlich der S-Bahn besser erreicht werden und zum anderen, dass so die Rennstrecke Norisring von der Straßenbahn umfahren wird. Die Straßenbahn darf nämlich nicht innerhalb der Rennstrecke trassiert werden, da sie sonst während des Autorennens gesperrt werden müsste. Diese Straßenbahn bindet das nach Nationalstürmer Max Morlock (er schoss 1954 das erste von 3 deutschen Toren im Finalspiel gegen Ungarn) benannte Frankenstadion an. Dort wird es für Straßenbahnen eine Wendeschleife geben, über die Straßenbahn-Einsatzwagen bei Spielen des 1. FC Nürnbergs wenden können. Bei diesem Heimspielen ist Namenspate Max Morlock allerdings nie im Sturm dabei, weil er wie die meisten anderen Spieler vom Wunder von Bern nicht mehr am Leben ist. Bereits 1994 biss er in den Fußballrasen. Aber zurück zur Straßenbahn. Diese folgt nämlich noch weiter bis nach Langwasser, wo das Briefzentrum angeschlossen wird. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie sogar besser durch Langwasser trassieren sollte. Immerhin gibt es dort schon die U1. Nachdem der Nordosten Langwassers tangiert wurde, erreicht die Straßenbahn das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehindert und auch das Klinikum Süd, wo ich die Endstation vorsehe.
Auf der Route verkehren derzeit vier Busse und zugleich hat sie mehrere Abschnitte, die gut eine Straßenbahn auf Rasengleis erlauben. Daher denke ich mir, dass ist eine optimale Strecke für den Ausbau der Nürnberger Straßenbahn.
Die Parkplätze innerhalb der Beuthener Straße müssen für die Straßenbahn geopfert werden. Da jedoch dort noch eine unbebaute Fläche ist, kann auf dieser als Ersatzmaßnahme ein Parkplatz oder gar Parkhaus gebaut werden, was die wegfallenden Parkplätze innerhalb der Straße ersetzt.

Lieber Tramfreund,
wenn du dich dort so gut auskennst, dann solltest du eigentlich wissen, dass diese Strecke aus folgenden Gründen so nicht umsetzbar ist:
– Der Abzweig am Bahnhof Dutzendteich ist nicht möglich, da die Bayernstraße dort abfällt, um unter den Bahngleisen durchzukommen. Da kommst du also nicht hoch, um zwischen den Bahndann und die Häuser zu kommen.
– Auch wäre dir etwas südöstlicher die Unterführung des Fuß-/Radwegs im Weg, der dort nach der Querung der Gleise hochkommt.
– Der Platz entlang der Gleise reicht über nicht gerade wenig Länge nicht für eine zweigleisige Tramstrecke aus, weil Richtung Straße noch der Gehweg und die Parkplätze sind.
– Weiter geht deine Strecke mitten über den Norisring, der jedes Jahr für das Motorsportwochenende genutzt wird – dort sind keine Gleise möglich (NEIN! Hier keine Grundsatzdiskussion dazu!).
– Zudem sind hinter Steintribüne und v.a. auf dem breiten Mittelstreifen der Beuthener Straße auch viele Parkplätze für das Stadion und auch sonst dient der Mittelstreifen als Parkplatz für die Umgebung. Das bekommst du dort nicht durch.
Während des Motorsportwochendes werden die Busse dann über die Regensburger Straße umgeleitet. Eine Straßenbahn durch die Rennstrecke wäre möglich, wenn man während des Motorsportwochenendes den letzten Ast mit Schienenersatzverkehr fährt. Andererseits sind die paar Häuser, die entlang der Zeppelinstraße erschlossen werden nur max. 300 m von der Straßenbahnhaltestelle „Dutzendteich“ entfernt, sodass die Straßenbahn nicht unbedingt der Zeppelinstraße folgen muss. Was hältst du von der Idee, wenn ich die Straßenbahn entlang der Regensburger Straße führe und so den Norisring tangiere? Sobald der Norisring tangiert wurde, fährt die Straßenbahn statt in Seiten- in Mittellage weiter.
Was die Parkplätze in der Mitte der Beuthener Straße anbelangt. Es gibt noch unbebaute Flächen neben der Straße. Da lässt sich bestimmt ein Parkplatz oder Parkhaus drauf bauen.
Während des Motorsportwochendes werden die Busse dann über die Regensburger Straße umgeleitet.
Du hast hier aber eine Straßenbahn vorgeschlagen – die kann man nicht mal so eben umleiten.
Eine Straßenbahn durch die Rennstrecke wäre möglich, wenn man während des Motorsportwochenendes den letzten Ast mit Schienenersatzverkehr fährt.
Du scheinst nicht zu verstehen bzw. verstehen zu wollen: Wo Motorsport ist, DÜRFEN KEINE Gleise liegen; erstens wegen der damit verbundenen Unebenheiten, zweitens wegen Rutschgefahr, drittens wegen des Hohlraums, etc.. Damit schon ist deine Strecke unmöglich.
Andererseits sind die paar Häuser, die entlang der Zeppelinstraße erschlossen werden nur max. 300 m von der Straßenbahnhaltestelle „Dutzendteich“ entfernt, sodass die Straßenbahn nicht unbedingt der Zeppelinstraße folgen muss. Was hältst du von der Idee, wenn ich die Straßenbahn entlang der Regensburger Straße führe und so den Norisring tangiere? Sobald der Norisring tangiert wurde, fährt die Straßenbahn statt in Seiten- in Mittellage weiter.
Geht aus mehreren Gründen auch nicht:
– Die Unterführung der Bayernstraße ist zu eng, um dort auf dem Mittelstreifen auch noch eine Straßenbahn durchzubringen.
– Eine Reduzierung der MIV-Fahrstreifen ist dort auch nicht möglich, weil es die Zufahrt zu den Parkplätzen der Zeppelinstraße an Spieltagen im Stadion ist. Das ist kapazitätsmäßig nicht machbar.
– Die Führung durch die Hans-Kalb-Straße unter den Gleisen durch geht schon garnicht, weil hier der Laufweg der Fans ist, die mit der S-Bahn am Stadion ankommen. Da ist an Spieltagen und Großveranstaltungen die Hölle auf zwei Beinen los.
– Die Wendeschleife in der Valznerweiherstraße nutzt dir hier nichts, weil du wie gesagt ja nichtmal dorthin kommst, wie ich schon erklärt habe.
– Und weil all das nicht geht ist auch deine Führung der Straßenbahn auf der Südseite des östlichen Norisrings nicht machbar – auch weil dann der kurze Fußweg nördlich der Schrebergartensiedlung ebenfalls gebraucht wird.
– Und weiter führt deine Strecke immer noch auf dem Mittelstreifen der Beuthener Straße entlang, was wie gesagt nicht geht, weil dieser als Parkplatz für die Gewerbe dort genutzt wird. Die bekommt man nicht weg.
Was die Parkplätze in der Mitte der Beuthener Straße anbelangt. Es gibt noch unbebaute Flächen neben der Straße. Da lässt sich bestimmt ein Parkplatz oder Parkhaus drauf bauen.
Ist eines der Hauptargumente gegen Straßen nicht immer, dass man weniger Flächen versiegeln soll und weniger Bäume abholzen soll? Doch nun schlägst du genau das für den ÖPNV vor. Wie passt das zusammen? Was bringt es bitte, die beiden Richtungsfahrbahnen der Beuthener Straße dort zusammenzurücken und auf der freiwerdenden Fläche ein neues Parkhaus bzw. Parkhäuser zu bauen, wenn man doch schon jetzt einen breiten Mittelstreifen hat, der bereits als langer Parkplatz genutzt wird?
Und was bringt es, die beiden Richtungsfahrbahnen so zu lassen, nebendran ganz neu Bäume abzuholzen, um dort Parkhäuser zu bauen, nur damit auf dem Mittelstreifen eine Tram fahren kann? Das ist ja, wie Wasser mit Spiritus zu löschen…
Glaub mir, ich komme aus dem Großraum Nürnberg und war dort rund um das Stadion bzw. den Norisring schon zu vielen Anlässen vor Ort – mit Anreise per ÖPNV und MIV aus verschiedenen Richtungen. Deshalb kenne ich auch dort die örtlichen Gegebenheiten sehr genau und kann deshalb sagen, dass du diese dort falsch einschätzt bzw. nur unzureichend kennst. Dein Vorschlag ist so schlicht und einfach nicht machbar, was du bitte akzeptieren und einsehen solltest.