MD: Brückfeld – Biederitz / Königsborn

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Beschreibung des Vorschlags

Der Osten von Magdeburg scheint mir noch etwas unterversorgt mit Straßenbahn. Während im Westen im Rahmen der neuen Nord-Süd-Verbindung nahezu jeder Stadtteil erreicht wird, fahren nicht viele Straßenbahnen über die Elbe hinüber. Mit dieser Strecke würden zudem die außerhalb Magdeburgs liegenden Orte Heyrothsberge, Biederitz und Königsborn an das Netz angeschlossen werden. Für zweckmäßig erachte ich dabei einen 10-min-Takt auf der gemeinsam befahrenen Strecke und einen 20-min-Takt auf den Außenästen.

Innerhalb Magdeburgs kann dabei auf die Trasse der alten Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn zurückgegriffen werden, die geradlinig und zentral durch das bebaute Gebiet führt, was ausgesprochen neidorge Baukosten verursachen dürfte. Über den Hochwasserarm der Elbe führt sogar noch die alte Eisenbahnbrücke, wobei ich nicht weiß, ob diese noch nutzbar wäre, aber zumindest die Pfeiler sollten es wohl sein.

Bis zur Brücke über den Hochwasserarm sollte die Strecke auf jeden Fall zweigleisig errichtet werden, die Brücke ist eingleisig, war aber auch mal zweigleisig. In Richtung Biederitz sollte die Strecke bis Am Feldrain eingleisig auf eigenem Bahnkörper verlaufen, dann zweigleisig auf der Fahrbahn. In Richtung Königsborn könnte die Strecke ebenfalls eingleisig auf eigenem Bahnkörper verlaufen, bis zur Berliner Ecke Königsborner Straße. Dann müsste sie zweigleisig in der Fahrbahn weiter führen, bis zum Sportplatz vom SV Uniuon Heyrothsberge. Ab dort wäre wieder ein eigener Bahnkörper bis zur Endstelle möglich. Dort könnte eine eingleisige Strecke genügen. Wo eventuell weitere Ausweichen nötig wären, hinge vom Fahrplan ab, das müsste man dann sehen.

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7 Kommentare zu “MD: Brückfeld – Biederitz / Königsborn

    1. Danke. Am Akazienwäldchen wäre in der Tat sicherlich nicht viel los, aber wenn man da schon entlang fährt, könnte ein Bedarfshalt wohl nicht schaden. Immerhin sind da doch einige Laubengrundstücke. Außerdem vergas ich zu erwähnen, dass ich von dort aus auch einen Durchgang über die Brachfläche zur Berliner Chaussee empfehlen würde, wo Sportplätze und ein Schwimmbad erreichbar wären. Zur Naherholung könnte dieser Halt daher durchaus sinnvoll sein.

  1. Ich kann der Idee nichts abgewinnen, da es momentan einfach keinen Bedarf dafür gibt, der 51er fährt mit Standardbussen im 20min-Takt und ist nicht gerade voll. Der Stadtrat hat übrigens für Nicht-Magdeburger vor kurzem beschlossen, im ostelbischen teil (in MD heißt das Ostelbien) keine neue Straßenbahnstrecken bauen zu wollen (man besinnt sich auf Wichtigeres wie Ottersleben (seit 1993 angedacht und vollkommen begründet, Flora-Park u.ä.).

    1. Solche Beschlüsse können auch wieder revidiert werden. Hätte man statt dessen den Bau dieser Strecke beschlossen, müsste man sie ja nicht empfehlen.

      Der 51er bietet zudem nur eine unattraktive Umsteigeverbindung, während mit dieser Strecke eine Direktverbindung zur Innenstadt und zum HBF möglich wäre. In Verbindung mit dem Schienenbonus dürften die Fahrgastzahlen deutlich steigen.

      1. Nebenbei – der 51er (+Regionalbus) fährt von Biederitz bis Jerichower Platz keine 15 min (sonntags sogar teilweise als Rufbus) mit Anschluss zu Strab 5 und 6, von Biederitz fährt ebenso die RE1, RB40 und RE13. Die Fahrgastzahlen dieser nur teilweise im 20 min-Takt verkehrenden Linie rechtfertigen längst keine Straßenbahn – ein KNF würde klar unter 1 liegen, zumal der Schienenbonus nie mehr als 50% beträgt.

        Der Stadtrat hat fast eine rot-rot-grüne Mehrheit, die sind alles andere als straßenbahnfeindlich (siehe Ottersleben).

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