M: U2 zum Autobahndreieck Feldmoching mit P+R Anlage

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Beschreibung des Vorschlags

P+R Anlage:

Auch wenn München-Feldmoching in unmittelbarer Nähe zur A99 liegt, besitzt der Stadtteil keine Anschlussstelle an die Autobahn. Dies hat allerdings auch Vorteile für den Stadtteil, da so Durchgangsverkehr fern gehalten wird.

Gleichzeitig bedeutet dies für Pendler, dass die P+R Anlage am Feldmochinger U-/S-Bahnhof nur umwegig zu erreichen ist.

Die A99 gehört im Bereich des Dreiecks Feldmoching, zu den am stärksten frequentierten Autobahnabschnitten im Großraum München. Daher staut es sich im Berufsverkehr hier auch täglich.

Dies lässt sich so begründen, dass der Abschnitt auf der A99 von Autofahrern aus verschiedensten Richtungen genutzt wird.

Aus Richtung Norden mündet die A92 hier in die A99 und auch von auch von der A9 kommend nutzen viele Pendler über das Kreuz München Nord den nördlichen Abschnitt der A99.

Daher schlage ich eine Erweiterung des Dreiecks Feldmochings vor, über welche ein großer P+R Stellplatz unmittelbar von der Autobahn aus erreichbar sein soll.

So wird eine attraktive Möglichkeit geschaffen, ohne Zeitverlust auf den ÖPNV umzusteigen.

Vergleichbar wäre die Anlage mit dem P+R Parkhaus in Fröttmaning, welches ebenfalls in unmittelbarer Nähe zur Autobahn liegt.

Allerdings geht es hier nicht um eine Anschlussstelle für Feldmoching. Die Abfahrt soll lediglich auf die P+R Anlage münden. Vergleichbar mit einer Raststätte.

Gleichzeitig soll es noch eine deutlich kleinere P+R Anlage für Pendler geben, welche nicht von der Autobahn kommen. Zum Beispiel Pendler aus Oberschleißheim.

U2 Verlängerung:

Hierfür wird die U2 vom bestehenden Endbahnhof in Feldmoching verlängert. Dabei bietet es sich an, unter dem Ortskern von Feldmoching einen weiteren U-Bahnhof zu errichten. Diese kostspielige unterirdische Station sehe ich allerdings als optional an. Dennoch habe ich sie auf der Karte eingezeichnet.

Unterhalb der Josef-Frankl-Straße könnte dabei in offener Bauweise gearbeitet werden. Daraufhin folgt eine Kurve Richtung Norden, wo auch die neue Station entstehen würde. Hier muss im Tunnelvortrieb gearbeitet werden. Die Station hätte dann einen ähnlichen Charakter zu dem U-Bahnhof in Garching oder Trudering. (Bahnsteige in zwei verschiedenen Tunnelröhren)

Daraufhin erreicht die Trasse die Oberfläche und mündet in den neuen Endbahnhof, wo auch eine kleine Wendeanlage entstehen soll.

Zur HVZ sollte die neue Strecke im 5min Takt bedient werden. In der NVZ im 10min Takt. Am Wochenende ab Feldmoching (U/S) im 20min Takt.

Fazit:

Der Hauptnutzen der neuen Endstation liegt also darin, dass Pendler aus dem nördlichen Münchner Großraum hier eine attraktive Möglichkeit haben, auf die U-Bahn umzusteigen, welche recht verlässlich, schnell und in dichtem Takt nach München fährt.

Durch die direkte Anschlussstelle an die Autobahn geschieht dies maximal komfortabel ohne ohne großen Zeitverlust. Gleichzeitig werden die Stadtteile im Münchner Norden nicht zusätzlich mit Autofahrern geflutet, welche dort in der Nähe der U-Bahnhöfe parken.

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12 Kommentare zu “M: U2 zum Autobahndreieck Feldmoching mit P+R Anlage

  1. Man kann auf LiniePlus inzwischen in allen Vorschlägen auch in grau zeichnen (die entsprechende Auswahlmöglichkeit gibt es ganz unten bei den Werkzeugen). Ich würde dir empfehlen die Auto-Infrastruktur in grau einzuzeichnen um die Zeichnung einfacher verständlich zu machen.

  2. Feldmoching bietet sich hervorragend für einen P+R-Platz an. Aber warum die kostspielige Verlängerung der U2? Warum nicht einfach die bestehende S-Bahn-Strecke nutzen und das Autobahndreieck zum Kreuz umbauen?

    1. Hast du den Vorschlag überhaupt gelesen? Wenn ja weiß ich nicht warum du diese Frage noch stellst, wenn nein würde ich dir das empfehlen: „Gleichzeitig werden die Stadtteile im Münchner Norden nicht zusätzlich mit Autofahrern geflutet, welche dort in der Nähe der U-Bahnhöfe parken.“.

  3. Da war mein Kommentar wohl missverständlich formuliert. Ich meinte natürlich nicht, dass der bestehende Bahnhof Feldmoching mit einer neuen Zufahrtsstraße direkt an die Autobahn angeschlossen werden solle, sondern dass unmittelbar am neuen Kreuz Feldmoching eine neue P+R-S-Bahn-Station entstehen soll.

    1. Neue S-Bahnstationen würden die Fahrt mit dieser nur noch weiter ausbremsen, was auf einer Strecke mit viel Mischverkehr besonders schlecht ist. Eine U-Bahnverlängerung würde neben dem P+R hingegen auch neue Bewohner anbinden und nicht die bisherige Strecke ausbremsen. Da kann ich gut verstehen, warum die U-Bahnverlängerung attraktiver (wenn natürlich auch teurer) ist.

  4. München + Umgebung hat weit über die A99 hinaus städtischen Charakter. Ein P+R-Platz müsste deutlich weiter außerhalb liegen.

    Die U2 möchte man ja vielleicht eines Tages nach Dachau verlängern, man sollte einen solchen möglichen Ausbau nicht unnötig verkomplizieren. Die S1 für einen bloßen P+R-Platz auszubremsen geht natürlich überhaupt nicht.

    1. Ich habe noch nirgendwo einen Plan gelesen die U2 nach Dachau zu verlängern? Und die Autobahn muss man dafür so oder so queren, man müsste bei diesem Vorschlag nur darauf achten dass die Strecke hoch genug liegt um diese zu überqueren.

      1. Meines Wissens nach stand es mal zur Diskussion, ob entweder die U2 oder die Tram 20 in Richtung Dachau zu verlängern, um die in den dort noch unbebauten Gebieten zu entstehenden Neubaugebiete anzubinden.
        Da man mittlerweile nur noch Pläne zur Verlängerung der Tram 20 findet, vermute ich mal, dass der Systementscheid schon gefallen ist.

      2. Gut, man kann die Verlängerung natürlich so ausführen, dass sie einem etwaigen Ausbau nach DAH nicht im Wege stünde (vielleicht wird er ja eines Tages zwingend benötigt). Das wird natürlich frühestens dann ein Thema wenn die U2 linienrein verkehrt oder zumindest die U9 gebaut wird. Und dann ist leider geplant, die durch die U9 hinzugewonnenen Kapazitäten postwendend mit der U26 zu verbraten.

    2. Ich sehe den Hauptvorteil in diesem Standort darin, dass viele Pendler von der A8, A9, oder A92 unweigerlich an diesem Abschnitt der A99 vorbeikommen. So also auch Autofahrer von weiter weg.

      Die meisten P+R Anlagen entlang der S-Bahn Stationen liegen im Zentrum der Gemeinden, wo eben auch die S-Bahn Trasse verläuft. Dies ist für Einwohner der einzelnen Gemeinden und umliegenden Dörfer vorteilhaft, für Autofahrer von außerhalb allerdings ein Nachteil, da so erst von der Autobahn abgefahren werden muss, in eine Gemeinde mit Bahnanschluss und P+R Parkplatz.

      Ein weiterer Vorteil dieses Standorts wäre, dass hier alle 5min eine U-Bahn fährt, welche dann wiederum nur gute 20min in die Innenstadt benötigt, statt etwa eine S-Bahn, welche nur alle 20min fährt.

      Das heißt, man muss die Abfahrtszeiten nicht kennen und verliert kaum Zeit, sollte man eine U-Bahn verpassen.

      1. Das ist natürlich eine Frage der (P+R-)Philosophie. In meinen Augen kannibalisieren P+R-Plätze, vor allem wenn sie so zentral gelegen sind, den regional ausgebauten ÖPNV. Nicht umsonst entstanden P+R-Plätze vor allem in Ländern in denen es im ländlichen Bereich kaum ernst zu nehmenden ÖPNV gibt (Frankreich, England). Meiner Meinung nach als Alibi, als verkappte Autoförderungsmaßnahme.

        Man muss nun wirklich nicht die Schleißheimer und Karlsfelder dazu animieren, mit der Karre zu dem P+R-Platz zu fahren und die Autobahn noch mehr zu verstopfen, obwohl es vierlerorts einen guten ÖPNV im Münchner Umland gibt. Genausowenig muss P+R-Usern der rote Teppich ausgerollt werden. Wenn es ländlichen Bewohnern zu große Umstände bereitet, kurz von der Autobahn abzufahren, dann ist es immer noch besser als das Verkehrschaos nahe der Münchner Stadtgrenze derart zu vergrößern.

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