Beschreibung des Vorschlags
Moin!
Die Trams stehen am Leipziger Ring oft im Ampel-Stau. Deswegen habe ich diesen Vorschlag entworfen, um die Kreuzung am Georgiring zu untertunneln. Außerdem wird die Hst. Hbf/Wintergartenstraße komplett in die Mitte der Straße verlegt, dort allerdings noch in Troglage. Leider wird für die Wintergartenstraße kein Platz mehr sein, da dort die 3 gleisige Rampe entsteht. Sie wird bis zur Querstraße zu 2 Fußwegen neben der Rampe umgewandelt (ich habe den Rampenbereich mal eingezeichnet). Die kosten dürften nicht allzu hoch sein. In grau habe ich Ersatzstrecken eingezeichnet, sodass der Verkehr weiter wie gewohnt laufen kann, während umgebaut wird. (Am Augustusplatz muss nur 1 Kurve ergänzt werden.)

Da ist ein hohes Fuß- und Radverkehrsaufkommen. Deshalb würde ich es wenn dann andersherum lösen und den MIV auf die untere Ebene legen, sodass die Tram ebenerdig bleiben kann und der Stadtplatz belebt wird.
Du willst also nicht den ÖPNV, sondern den MIV beschleunigen? Interessant!
Was für ein unsinnige Behauptung. Ich will Fuß- und Radverkehr beschleunigen. Da wir hier in einem Bereich mit Kurven und vielen Weichen sind, ist hier eine Geschwindigkeit weit über 20 km/h ohnehin nicht möglich. Dann kann man die Bahn auch direkt oberirdisch fahren lassen und – Fußgänger und Radfahrer von nervigen Fußgängerampeln fernhalten. Die Zugänglichkeit des Hauptbahnhofes wäre vereinfacht. Zudem wäre der Zugang zur Haltestelle Wintergartenstraße einfacher.
Eine LSA für den MIV würde man auch auf der unteren Ebene brauchen
Deine These ergibt an dieser Stelle halt wirklich auf allen Ebenen keinen Sinn.
Dann würde die Straßenbahn durch Fußgänger und Radfahrer behindert werden – der MIV nicht.
Für Fußgänger dürfte es keinen großen Unterschied machen, ob sie auf fahrende Autos oder fahrende Straßenbahnen achten müssen (vorausgesetzt, die Straßenbahnen fahren mit vernünftigem Tempo, so wie es sich für eine Großstadt wie Leipzig auch gehören sollte)
Warum muss der ÖPNV zurückstecken, während der MIV neue Straßentunnel zur Verfügung gestellt bekommt (LSA hin oder her) und die Fußgänger und Radfahrer sich überall, inklusive auf Straßenbahngleisen (Planken in Mannheim und Alexanderplatz in Berlin lassen grüßen), austoben dürfen?
Ich persönlich halte nicht viel davon, die Leipziger Straßenbahn im Stile westdeutscher Provinzstädte unter die Erde zu verbuddeln.
Das wäre aber immernoch besser als Straßentunnels zur Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme zu errichten.
Und wenn das Verkehrsproblem sonst wirklich gar nicht zu bewerkstelligen ist, muss man eben eine U-Bahn in Leipzig bauen (das halte ich Stand jetzt aber für unnötig und übertrieben. Selbst den bereits errichteten S-Bahn-Tunnel halte ich für grenzwertig.)
Grundsätzlich denke ich auch, dass eine oberirdische Lösung zu finden wäre.
Wenn es allerdings eine neue Ebene im Verkehr bräuchte, empfehle ich eher eine Orientierung am City-Tunnel-Projekt in Magdeburg als eine Straßenbahnunterführung.
Ich sehe keine Gefahr durch Behinderung durch Fußgänger.
Gibt es eine Vorrangschaltung für Trams? Wird der Kreuzungsbereich oft zugestellt?
Die politische Situation sieht wahrscheinlich so aus, dass keiner den MIV dort einschränken möchte (weil Bundesstraße und so). Dann ist es tatsächlich einfacher durchzusetzen, dass dort ein MIV-Tunnel gebaut wird.
Eine erste Maßnahme wäre aber eine Vorrangschaltung, sofern noch nicht etabliert.
Soweit ich weiß gibt es eine „grüne Welle“ für den MIV, aber nicht für Trams. Ein MIV-Tunnel wäre auch denkbar, die Frage ist nur, wie lang dieser sein sollte.