Beschreibung des Vorschlags
Die Buslinie 146 wird derzeit mit sehr teuren Spurbussen betrieben. Diese werden kaum noch hergestellt, sind wartungsanfällig und es gibt nur wenige Ersatzteile. Ich schlage vor, die Spurbus-Strecke stattdessen in eine Tram-Strecke umzuwandeln. Hierzu soll die Linie 103 bis Essen Kray-Süd (Var. 1) oder Leithe Elsternbusch (Var. 2) verlängert werden. Die bisherige Spurbus-Linie 146 wird durch eine regulären Niederflurbus-Linie ersetzt und auf den Streckenabschnitt Kray Nord – Leithe verkürzt. An der Haltestelle Kiewittstraße (Var. 1) oder in Kray Mitte (Var. 2) besteht Umsteigemöglichkeit zwischen den beiden Linien.
Der Streckenabschnitt nach Steele (der von der bisherigen 103 ohnehin nur in der HVZ bedient wird) wird weiterhin durch die Tram-Linie 109 befahren, wobei an der Kiewittstraße (Var. 1) oder in Kray Mitte (Var. 2) auch von der 103 in die Bus-Linie 194 umgestiegen werden kann, um Steele zu erreichen.
Im Gegensatz zum Umstieg auf die Linie 144 an der Schönscheidtstraße ist der Umstieg auf die 146 oder 194 an der Kiewittstraße bzw. in Kray Mitte barrierefrei.

Hallo, grundsätzlich ist das ein guter Vorschlag. Er wird ja auch in Planungen der Stadt Essen und der Ruhrbahn schon seit 30 Jahren immer wieder diskutiert. Angeblich soll die Straßenbahnstrecke auf der Autobahn heute nicht mehr genehmigungsfähig sein. Ich halte das für eine Ausrede!
Was ich an deinem Vorschlag nicht verstehe ist die Führung zum Bahnhof Kray-Süd (dessen Tage im Zuge der RRX-Ausbaus ohnehin gezählt sein dürften). Dort ist deutlich weniger Nachfrage als im Ortsteilzentrum von Kray. Eine Führung zum Markt und/oder S-Bahnhof halte ich für wesentlich fahrgastfreundlicher. Dabei könnte entweder der heutige Linienweg des Busses 146 genutzt werden oder aber die Führung in beide Richtungen über einen einheitlichen Linienweg erfolgen.
Als nächste Stufe könnte danach eine Straßenbahnlinie von Steele über Kray nach Gelsenkirchen entstehen.
Schließe mich da an, Kray Mitte und alles drum rum hat einen höheren Wert als Kray Süd, zumal der Bus in seiner aktuellen Form nicht direkt am Bahnhof hält.
Weitere Möglichkeitwäre es, eine neue Linie (z.B. 102) einzurichten. Diese verkehrt über die neue Bahnhofstangente bis Hauptbahnhof und fährt in der Hachestraße auf ein Kehrgleis.
Der aktuelle T5 auf der Strecke wird mit Tram schwer zu halten sein, höchstens alternierend 103 bis Dellwig und dann 103 bis HBf (Hoch) und zurück nach Kray.
Ich habe eine neue Variante über Kray Süd bis Kray Elsternbusch eingebaut.
Fahrten würden dann Leithe-Elsternbusch enden. Alle 20 Minuten endet eine Fahrt bereits in Kray-Krähenbusch, dann besteht Umsteigemöglichkeit zur Linie 144.
Vielen Dank für deinen Vorschlag. Ich brauchte irgendwo eine Möglichkeit, die Linie enden zu lassen. Vor dem Bahnhof Kray-Süd wäre genügend Platz vorhanden. Da der RRX dort künftig vermutlich nicht mehr halten wird, könnte die Stadtbahn die Abdeckungslücke (Pramenweg, Steeler Pfad, Schöllerskampstraße, Zum Oberhof usw.) übernehmen.
Eine Alternative wäre noch, über die Krayer Str. bis zum Bahnhof Steele-Nord zu fahren. Dann müsste die Bahn im Bereich Dischstraße enden. Was hältst du von dieser Idee?
Vielleicht braucht man mit Bahnen, die mehr Kapazität bieten als Busse, auch keinen so dichten Takt nach Kray. Möglicherweise ist ein 10-Minuten-Takt mit ein paar Verstärkerfahrten in der Schüler-Spitze (wie auf dem Westast der Linie 105) ausreichend dafür, dass keine Passagiere wegen Überfüllung zurückbleiben müssen. Große Bahnen bieten gegenüber kleinen Bussen den Vorteil, dass sie nicht nur mit weniger Energie-, sondern auch mit weniger Personalkosten pro Fahrgast auskommen.