Beschreibung des Vorschlags
Linie 8 eines möglichen, stark erweiterten Straßenbahnnetzes für Leipzig und die umliegenden Kommunen mit einem Zeithorizont ab 2035, zu welchem die Stadt samt direkt benachbartem Umland über 800.000 Einwohner zählen könnte.
Die 8 bleibt ihrer Konzeption als Verstärkerlinie treu und unterstützt weiterhin die 15 im Westen sowie die 7 im Osten. Das Grünauer Ende wird zuerst nach Norden verlagert, um Schönau besser erreichbar zu machen. Die Endstelle Grünau-Nord wird daher zu einer normalen Haltestelle zurückgebaut, was Platz für eine Erweiterung des P+R-Platzes schafft. Im Zuge dessen wird auch die Wegführung an der Stelle verbessert, sodass der Fußweg zwischen P+R und offiziell dazugehöriger Haltestelle optimiert werden kann. An der neuen Haltestelle Weimarer Straße biegt die Strecke nach Westen ab, um über Miltitz bis nach Frankenheim zu verlaufen. Die Endstelle Miltitz wird dafür analog zur Endstelle Paunsdorf-Nord umgebaut. Anders als bei der städtischen Planung endet die Verlängerung nicht am S-Bahnhof Miltitz, sondern die Strecke Markranstädt-Leutzsch wird unterquert, was einerseits die Wartezeit am dortigen Bahnübergang (teils mehrere Minuten) fast auf 0 reduziert, andererseits aber die Einrichtung einiger weniger Sackgassen erforderlich macht. Die Straße „Am Bahnhof“ wird dafür neu von der Mittelstraße aus angebunden.
Zentrumsnah wird die Strecke in die Brandenburger Straße umgesetzt, um das bis dahin bebaute Krystallpalast-Areal in dessen Nordbereich an den ÖPNV anzuschließen. Dadurch ist der Rückbau der Haltestelle Hofmeister-/Wintergartenstraße auf 2 Gleise möglich, was Raum für den im Rahmen des Netzes eingeplanten Umbaus des Inneren Rings zu einer Einbahnstraße schafft.
Die östliche Route bleibt unverändert, wird aber dauerhaft bis Sommerfeld verlängert, damit die Linie nicht wie bisher im Niemandsland endet.
In Miltitz, Lindenau, am W.-Leuschner-Platz und am neuen Ostkreuz werden Übergänge zur S-Bahn eingerichtet bzw. verbessert.
Als Grundtakt ist auch hier ein 10’er geplant, der an Wochenenden und in den Abendstunden auf 20′ reduziert werden kann.
