17 Kommentare zu “Regionalverkehr Berlin Südkreuz Ring

  1. Die kostengünstige Lösung wird schwierig, weil damit die S-Bahn in West-Ost-Richtung von den Abstellanlagen abbindest. Würde die Regio-Strecke eher unterführen (wird sonst auf der +2-Ebene zu nem fetten Bauwerk im Stadtbild) und wenn du die noch ein paar Meter nach Westen verschiebst, kriegt man evt. ein S-Bahn Gleis rüber zu zumindest einem oder zwei der Abstellgleise.

          1. Das wäre möglich, planmäßig endet in der Richtung glaube ich gar nichts.

            Bloß halt die Frage, ob es sinnvoll ist, erst aufwendig höhenfrei die Plangleise zu kreuzen, um dann höhengleich Betriebsgleise zu kreuzen. Sowieso sollten die Kehrgleise für diesen Vorschlag umgebaut werden, da kann man dann auch gleich alles höhenfrei machen.

            1. Nur die Ringbahnen wohl mal ab und zu – die fahren ja auch nicht 20 Stunden am Tag im Kreis 😉 Sehe ich grundsätzlich ähnlich wie du, nur muss man halt tatsächlich dann die Wendgleise umbauen und dann kann man auch gleich die teurere und bessere Lösund machen, weil die dann gar nicht mehr teurer ist. Schon das Überwerfungsbauwerk macht den Preisunterschied wohl zunichte.

      1. Stimmt. Auch wenn sich die unterschiedlichen Zuständigkeiten das ganze nicht einfach machen. Würde auch aus Gründen einer möglichen Weiterführung aber für die teurere Lösung plädieren. Dafür bäuchte man aber noch nicht mal unbedingt ein weiteres Gleis. Den Bahnsteig kann man aufgrund den deutlich geringeren Traglasten wahrscheinlich sogar deutlich günstiger konstruieren als mit einer weiteren Brücke. Falls keine Weiterführung gewünscht/möglich ist, kann man das Wendegleis gut in Schönefeld (mit oder ohne Bahnsteig) errichten.

      2. Mit einer niveaugleichen Kreuzung würde man sich die Möglichkeit einer späteren Elektrifizierung verbauen. Der Wechselstrom der Oberleitung verträgt sich meines Wissens nicht mit dem Gleichstrom der Stromschiene.

          1. Das ist sie auch, und zwar an sämtlichen Weichen und Kreuzungen im reinen S-Bahn-Netz.

            Das ist aber nicht das Problem, das Problem ergibt sich meines Wissens aus der Rückleitung des Stroms, weil sich da Gleich- und Wechselstrom ins Gehege kommen.

  2. Im Sinne eine möglichen Weiterführung halte ich einen Bahnsteig neben der Bahnhofshalle für wesentlich sinnvoller. Ich habe das soeben hier dargestellt. Teurer als ein Überwerfungsbauwerk mit Umbauten der S-Bahn wäre das vermutlich auch nicht.

  3. Eine Überlegung wert wäre vielleicht noch, ob man nur an dem südlichen Gleis einen Bahnsteig errichtet, da man dies dann eh nutzt, um dann etwas weiter westlich nach Süden abzubiegen. Dadurch blockiert man zwar die Gegenrichtung, aber ist fraglich, wie viel Verkehr auf der Strecke unterwegs sein wird, schließlich ist man ja Jahrzehnte auch ohne die Strecke ausgekommen. Nur um mal eine Sparversion darzustellen, die sich tatsächlich halbwegs schnell realisieren lässt. Meinetwegen auch als vorübergehendes Provisorium, sodass man langfristig die Gleise nochmal aufweiten kann.

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