Beschreibung des Vorschlags
Königs Wusterhausen ist aktuell Endpunkt der S46. Doch die S46 endet im Zentrum. Im Südwesten gibt es noch eine Großwohnsiedlung. Das gute ist: Man kann eine Bahnstrecke reaktivieren um zu diesem zu kommen. Insgesamt bekommen etwa 10.000 Einwohner dadurch SPNV Anschluss.
Fahrzeitvergleich
Von Königs wusterhausen- Schenkendorfer Flur nach Berlin Grünau:
Aktuell: 39 Minuten (10 Minuten Bus, 14 Minuten Umsteigezeit, 15 Minuten S-Bahn)
Neu: 18 Minuten (S-Bahn)
Fahrzeitverkürzung: -21 Minuten
Von Königs wusterhausen- Cottbuser Str. nach Berlin Grünau:
Aktuell: 34 Minuten (19 Minuten Fußweg, 15 Minuten S-Bahn)
Neu: 16 Minuten (S-Bahn)
Fahrzeitverkürzung: -18 Minuten
Fazit: Enorme Zeitverkürzungen.
Fahrplan
00 Königs Wusterhausen
01 Kronendorf
03 Schenkendorfer Flur
Trassierung
- Eingleisig
- Größtenteils Reaktivierung einer Bahnstrecke

Die Trasse sollte mMn vor der Luckenwalder Straße enden. Das erspart den Bau einer höhenfreien Kreuzung.
Die S8 endet in Wildau, nach Königs Wusterhausen fährt die S46. Diese hat dort aktuell nur 5min Wendezeit, also bräuchte es einen zusätzlichen Kurs, sowie einen zweigleisigen Abschnitt zwecks Begegnung.
Halte die Idee echt für gelungen, würde aber vorschlagen im Zuge vielleicht gleich den Bahnhof ein wenig umzubauen. Diese Kreuzung von Nordfahrern und S-Bahn ist wirklich ein Pain in the ass, vielleicht bekommt man es ja auch realisiert die Bahnbrücke über den kleinen Fluss zweigleisig auszubauen. Für die südliche Abzweigung wär ein Kreuzungsbauwerk vielleicht gar nicht so falsch.
Vielen Dank !
Ich glaube das Problem ist bekannt. Das ist wirklich ein Engpass.
Hier wird der Engpass in der Wikipedia beschrieben:
Der Bahnhof stellt ein Nadelöhr auf der Strecke dar. Unmittelbar nördlich des Bahnhofs wird der Nottekanal auf einer lediglich zweigleisigen Eisenbahnbrücke überquert, welche jedoch sowohl von der S-Bahn als auch vom Fern- und Regionalverkehr genutzt wird und somit jeweils nur ein Gleis zur Verfügung steht. In und aus Richtung Norden ist zudem nur Gleis 1 (Hausbahnsteig) ohne Kreuzung des S-Bahn-Gleises erreichbar.[2] Die meisten durchgehenden Zugfahrten entlang der Görlitzer Bahn im Regional-, Fern- und Durchgangsgüterverkehr werden in beiden Richtungen über Gleis 1 abgewickelt. Gleis 3 wird (abgesehen von den Zügen der RB 36 von und nach Beeskow) nur von wenigen durchgehenden Zügen auf der Görlitzer Bahn genutzt. Zur Beseitigung dieses Engpasses und Einrichtung der durchgehenden Zweigleisigkeit wäre eine umfassende Umgestaltung und betriebliche Neuorganisation des Bahnhofsbereichs erforderlich, hierfür gibt es derzeit jedoch keine konkreten Planungen.(-> Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie aus dem Artikel Bahnhof Königs Wusterhausen mit dem Stand vom 7.Juni 2025)
Wie genau würdest du die Gleise ordnen?
VG Geomaus007
Der Verkehr wird zwar von Gleis 1 abgewickelt, allerdings kommt es trotz allem sehr gelegentlich mal vor, dass ein RE 2 auf Gleis 3 hält. Das größte Problem an der Kreuzung ist allerdings der Güterverkehr, der aufgrund unterer Zugart und der Eingleisigkeit zu einem großen Anteil in die Ausweiche muss. Aus der Ausweiche wieder ins Regelgleis zurück muss er dann die S-Bahn und RB 36 kreuzen (Sofern sie nicht zum Zementterminal müssen). Problem ist darüber hinaus einfach dass wegen des eingleisigen Betriebs einfach keine Kapazitätsspielräume oder Taktverdichtungen möglich sind.
Ich würde vorschlagen erstmal die Brücke mit einem dritten Gleis zu versehen um somit eine durchgängige Zweigleisigkeit auf der Fernbahn zu haben. Gleis 1 Fernbahn gen Süden, Gleis 2 Fernbahn gen Norden (beide auch entsprechend die Durchfahrtsgleise), Gleis 3 S-Bahn.
Für die RB 36 wär ein vierter Bahnsteig von Nöten. Dafür müsste dann die Ausweiche ein Gleis verlieren, angesichts des zweigleisigen Ausbaus sehe ich das aber für nicht tragisch. Dazu müsste der Bahnsteig für die Batterie-Mireos oder 650er sowieso höchstens 100m lang sein.
Das Wendegleis für die RB 22 würde ich bloß ein kleines Stück verschieben oder eventuell westlich der Regelgleise legen. Die einmalige Kreuzung durch eine stündliche RB sollte kein so großes Drama verursachen.
Am ende des Gleisvorfelds wäre denke ich auch Platz für ein Kreuzungsbauwerk, um die S-Bahn wie in deinem Vorschlag ausfädeln zu lassen. Die Endstation sollte dann zweigleisig sein, sonst geht es schließlich nicht auf mit der Wende.