Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag soll die Buslinie 172 durch eine richtige Stadtbahnlinie ablösen und Köln-Widdersdorf anschließen. Ein Teil von Weiden wird untertunnelt, der Lise-Meitner-Ring wird überbrückt. Wegen der Einfädelung an der Haltestelle Universitätsstraße muss auf der Aachener Str. eine Ampel und eine zusätzliche Rechtsabbiegespur für den Straßenverkehr eingerichtet werden, um Rückstau zu vermeiden.

Du hast ein kleines, aber wichtiges Problem übersehen: Das Kölner Stadtbahnnetz besteht aus einem Hochflur- und einem Niederflurteil. Zwischen Hauptbahnhof und Westbahnhof nutzt du einen Hochflurabschnitt, zwischen Univeritätsstraße und Junkersdorf einen Niederflurabschnitt.
Barrierefreiheit wäre somit völlig unmöglich.
Ok, das Problem könnte man beheben, wenn man statt bis Köln Hbf über Neumarkt bis Deutz/Messe fährt. Allerdings würde man dann sowohl den Albrecht-Dürer-Platz (Gymnasium Kreuzgasse) als auch Westbahnhof und Hauptbahnhof verfehlen. In Lövenich besteht jedoch Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn in Richtung Hauptbahnhof. Hierfür würde ich aber einen gesonderten Schnellbus zwischen Lövenich und Hürth-Kalscheuren schaffen, der Lövenich besser in Richtung Bonn und Brühl anbindet.
Nicht böse gemeint, aber bitte beschäftige dich doch vorher mit dem System der Stadt 😉
Wie schon erwähnt, ist die Mischung der zwei Netze sehr problematisch.
Über Neumarkt und Messe/Deutz geht es auch nicht, dort ist die Strecke mit 30 Zügen pro Stunde (alle 2 Minuten) schon am Limit.
Und der Tunnel in Lövenich lohnt sich auch nicht.
Baum hat bereits das erste Problem angesprochen, das zweite, wie soll sich die Tunnelstrecke in einem Stadtrandviertel rentieren? Außerdem ist der Brauweilerweg relativ schmal, auch für den Busverkehr. Ich kann es verstehen, wenn man auch das Viertel rund um die Ludwig-Jahn-Straße in Weiden besser anbinden möchten.
Die Stadt Köln hat in dem Nahverkehrsplan erwähnt, dass der Radius von 600 Meter um eine Stadtbahnhaltestelle als Einzugsgebiet gilt, bei einer S-Bahnhaltestelle 800 Meter und damit ist der nördliche Teil der Ludwig-Jahn-Straße für die Stadt Köln erschlossen. Desweitern plant die Stadt Köln die Verlängerung der Linie 1 oder 4 nach Widdersdorf bis nach Brauweiler (Seite 203 im Nahverkehrsplan). Stadt Köln Nahverkehrsplan 2017
Es gibt in Köln zahlreiche Haltestellen, die sowohl von Hoch- als auch Niederflurfahrzeugen bedient werden, z. B. Wüllner Str., Dürener Str./Gürtel, Eifelstr., Ulrepforte, Chlodwigplatz und Ubierring. Ich glaube schon, dass das möglich ist.
Die KVB muss alle Bahnsteige bis 2022 barrierefrei ausbauen: KSTA zu KVB Ausbau Barrierefrei bis 2022
Sobald die Nord-Süd-Stadtbahntunnel eröffnet wird, fährt die Linie 16 nicht mehr über den Barbarossaplatz und damit ist auf den letzten Ring-Haltestellen auch Barrierefreiheit gegeben.
Und wie willst du das mit der Linie 13 machen, die sich die Haltestellen Wüllner Str. und Dürener Str./Gürtel mit der Linie 7 teilt?
Man könnte die Linie 7 über die Dürener Str. führen, dann hätte sich das erledigt. Das ist natürlich erstmal sehr unrealistisch, daher wäre die andere Option Kombibahnsteige zu bauen (wie z.B. Bonn – Bertha v. Suttner Platz). Dass es sowas in Köln noch gar nicht gibt ist wirklich etwas merkwürdig.
Die Planung diese mit Kombibahnsteigen auszustatten läuft.