7 Kommentare zu “K: Stadtbahn-Haltestelle „Bf Ehrenfeld“

  1. Dieser Vorschlag ist vor einigen Jahren von der Stadt Köln geprüft und wieder verworfen worden – vornehmlich aus Kosten- und Städtebaulichen Gründen. Diese Lösung hätte einen Umbau der östlichen Fußgängerverteilebene der U-Bahn-Haltestelle „Venloer Straße/Gürtel“ erfordert. Es müssten zu der neuen oberirdischen Haltestelle zwei neue Aufgänge zu der neuen Haltestelle auf dem Gürtel nördlich der Venloer Straße errichtet werden. Da der Gürtel an dieser Stelle für den Bau der Haltestelle auch nicht die nötige Breite aufweist, hätten die drei Gründerzeithäuser auf der Nordwestseite der Kreuzung Venloer Straße/Ehrenfeldgürtel abgerissen weren müsssen – das Eckhaus und die beiden Häuser daneben auf dem Ehrenfeldgürtel. Diese Häuser wurden übrigens von der Stadt Köln als Vorleistung seinerzeit Anfang der 2000er-Jahre aufgekauft. Der Neubau der oberirdischen Stadtbahnhaltestelle auf dem Ehrenfeldgürtel auf der anderen Seite der Kreuzung käme dann noch dazu.

    Was aktuell stattdessen geplant ist: Die jetzige oberirdische Haltestelle südlich der Kreuzung mit der Venloer Straße bliebe bestehen, ebenso würden keine Häuser abgerissen. Dafür wird eine neue Stadtbahnhaltestelle nördlich der Eisenbahnunterführung des Gürtels (Einmündung der Hüttenstraße) gebaut. Vorteil: An dieser Stelle ist der Gürtel breit genug, es müssten keine Häuser abgerissen werden. Auch zum Bahnhof Ehrenfeld entstünde kein Umweg zu den östlichen Bahnsteigzugängen – Zugang von der anderen Seite zur bestehenden Fußgängerunterführung (Östlicher Ausgang des Bahnhofs) des Bahndamms wie in Deinem Vorschlag. Weiterhin entstünde damit eine neue Haltestelle in der Nähe der Kreuzung Subbelrather Straße/Gürtel – nicht weiter entfernt als die jetzige Haltestelle der Linien 5 und 13, bloß auf der anderen Seite der Kreuzung. Die bestehende Haltestelle auf dem Gürtel würde aufgegeben und mit der Haltestelle „Nußbaumer Straße“ zusammengelegt – in Höhe der Kreuzung mit der „Eichendorffstraße“.

    1. Wieso zwei neue Aufgänge? Also ich habe die oberirdische Haltestelle mit einem Mittelbahnsteig geplant, damit eben nur ein neuer Aufgang notwendig ist. Außerdem braucht ein Mittelbahnsteig mit Aufgang weniger Platz, sodass der Bahnsteig nur dort stehen müsste, wo sich heute die Gleise befinden und dafür die Gleise auf jeweils einem Pkw-Fahrstreifen je Richtung.

    2. Kannst du bitte auch nur ein Mal Planungsunterlagen für diese angeblich geplante Variante verlinken? Davon lässt sich im Ratsinformationssystem genau gar nichts finden. Da du das immer wieder behauptest geht das fast schon in die Richtung von absichtlicher Falschinformation.

    3. Was aktuell stattdessen geplant ist: […]

      Das was du hier schreibst, ist auch schon lange nicht mehr aktuell.

      Die Zusammenlegung der Haltestellen Subbelrather Str./Gürtel und Nußbaumerstraße wurde vor einigen Jahren mal untersucht, siehe zum Beispiel diesen Lageplan von 2013, wurde später aber politisch verworfen. Zusammenlegungen von Haltestellen sind nunmal politisch schwer durchsetzbar, selbst wenn die Haltestellen so wie hier nur knapp 200m auseinander liegen. Der letzte Planungsstand ist ein barrierefreier Ausbau beider Haltestellen an ihren bisherigen Standorten, siehe zum Beispiel die Bürgerbeteiligung hier.

      Zu einer möglichen Haltestelle an der Hüttenstraße finde ich (wie Jan_Lukas) auch nichts offizielles.

  2. Sehr guter Vorschlag. Auf Dauer hoffe ich sowieso, dass man den ganzen Gürtel auf eine KFZ-Spur pro Richtung reduziert.

    Weiterer Vorteil deines Vorschlags: Wenn der Gürtel im Bereich der neuen Haltestelle auf eine KFZ-Spur pro Richtung reduziert wird, kann man die Gleise auch im Bereich der Unterführung selbst vom KFZ-Verkehr trennen. Dort fährt die Linie 13 aktuell noch für ca. 120m straßenbündig.

    Perfekt kombinieren lassen würde sich das ganze auch mit meinem Vorschlag, die Linie 142 durch eine Niederflur-Straßenbahnlinie zu ersetzen. So eine Linie könnte dann die alten Niederflur-Bahnsteige an der Venloer Straße benutzen.

    1. Sehr guter Vorschlag. Auf Dauer hoffe ich sowieso, dass man den ganzen Gürtel auf eine KFZ-Spur pro Richtung reduziert.

      Das Problem ist, dass an dieser Stelle keine richtigen Fahrradstreifen mehr möglich wären. Die jetzigen sind dem steigenden Bedarf kein bisschen gewachsen, der Bürgersteig ist ebenfalls zu klein.

      Die Unterführung wird wie die anderen Bahnbrücken auch irgendwann neu gemacht werden müssen, ansonsten würde das Sperren der inneren Spuren hier nämlich auch eine Recht geringe Höhenbeschränkung hervorrufen.

      1. Ich habe nochmal genau nachgemessen, du hast Recht. Selbst wenn man die Geh- und Radwege nur sehr schmal mit jeweils 2m ansetzt, komme ich nur auf ca. 5m Breite für den Bahnsteig, was sehr wenig für eine wichtige Umstiegsstation wäre. (Meine Rechnung: ca. 25m Straßenbreite, verteilt auf 2x2m Gehweg, 2x2m Radstreifen, 2x3m KFZ, 2x3m Gleise und 5m Mittelbahnsteig)

        Wirklich realistisch wird dieser Vorschlag damit nur, wenn man man die beiden Häuser Nummer 79 (2-stöckig, Dönerladen + Restaurant darüber) und 81/83 (1-stöckig) abreißt. Das Gebäude mit dem „24h Kiosk“ und die Häuser auf der anderen östlichen Straßenseite könnten bleiben. Immerhin wären keine Wohnhäuser betroffen…

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