Beschreibung des Vorschlags
Aktuell besteht in Köln wie überall ein großer Sanierungsstau, die Problematik ist das mehrere Brücken welche mehr als 100 Jahre alt sind ersetzt werden müssen, das aktuelle Konzept der Bahn sieht eine 16 monatige Sperrung vor, mit Umleitung über die Südbrücke und Köln-Kalk mit Richtungswechsel, etwa 20-30min mehr in Richtung Köln Hbf. Mein Konzept besteht aus der Idee die Brücken zu verschieben, Vorbild könnte diese kleinere Brücke aus der Sendung mit der Maus sein: Wie ersetzt man eine Brücke? | DieMaus | WDR somit lässt sich die Unterbrechung der linken Rheinstrecke auf ein Minimum reduzieren(ca. 2x 1-2 Wochen). Um das Baufeld zu räumen und die Brücken dort Bauen zu können müssen die folgenden KVB Linien mit einem Ersatzkonzept fahren, hierzu sind auch kleinere bauliche Anpassungen am KVB Netz erforderlich, welche ich für sehr kurzfristig umsetzbar halte. Der Automobilverkehr wird durch Sperrung umgeleitet und verteilt sich dann.
- Bau einer Verbindungskurve zwischen den Linie 13 und Linie 18(siehe Karte); Vorteil der Möglichkeit späterer Umleiterverkehre bei Störungen
- geschätzte Bauzeit ca. 2 Wochen
- Umleitung der Linie 18 von Westzweig wird via Linie 13 und via Linie 1 bis Neumarkt via Wendelschleife, um das eine Barrierefreiheit wird am nördlichen Neumarkt ein provisorischer Hochbahnsteig errichtet.
- geschätzte Bauzeit Provisorium aus Gittern, ca. 2 Wochen.
- Umleitung der Linie 18 Ostzweig via Verstärkung Linie 14(oder kompletter Entfall)
- Umleitung der Linie 9 Westast via Neumarkt, Benutzung der Wendeschleife, Halt auf der Südseite
- Umleitung der Linie 9 Ostast via Ringe nach Ubierring
- Umleitung der Linie 13 via Linie 18 bis Eifelwall/Stadtarchiv
- Errichtung einer Ersatzbuslinie Linie 9 zwischen Zülpicher Str. Gürtel und Babarossaplatz
- Bau der neuen Brücken auf den eingezeichneten Flächen
- Brücke Zülpicher Str. Bau der Brücke auf der eingezeichneten Fläche, mit Treppe für den Südwestbahnsteig,
- Abriss des kompletten Bauwerkes parallel zur Luxenburger Str,
- Verschub der ersten Brücke
- Bau von Behelfsbrücken für den nicht abgeschlossenen Teil
- Bau von Brücken wieder auf der gleichen Flächen(2x Nutzung, weil die Fläche zu klein ist, um die Brücke in einem Stück zu bauen)
- Abbau der Behelfsbrücken(ca. 2 Wochen, Sperrung und Ersatzverkehre)
- Verschub der zweiten Brücke(ca. 2 Wochen, Sperrung und Ersatzverkehre, Endstation Köln Süd für einen Teil der Fahrzeuge)
- Brücke Luxenburger Str.
- Bau von zwei Brückenteilen auf der gesperrten Luxenburger Str.
- Bau von zwei Brückenteilen vor dem Bahnhof Köln Süd
- Fällung eines Baumes, Abbau der Fahrradständer
- Abriss der Altbrücken(ca. 2 Wochen, parallel zur I Bauphase Zülpicher Str.)
- Verschub mit Nord-Ost 90° Drehung
- Neupflanzung des gefällten Baumes und Neuerrichtung der Fahrradständer
- Brücke Bahnhof Köln Süd
- Bau einer Behelfsbrücke zur Sicherung der Fluchtwege und des Zugangs zum Bahnhof der weiterhin verkehrenden Linien RB24 ,RB26, RB48 und RE5, RE12, RE22
- Bauzeit ca. 2 Wochen
- Bau von Behelfsfahrradständern entlang der Moselstr.
- Abbau dieser nach Abschluss der Arbeiten
- Brücke Zülpicher Str. Bau der Brücke auf der eingezeichneten Fläche, mit Treppe für den Südwestbahnsteig,

Es wäre erstmal sinnvoll darauf hinzuweisen welche Einschränkungen denn überhaupt gerade geplant werden, inklusive der Info welche Brücken überhaupt getauscht werden müssen.
Zum KVB-Ersatzkonzept ist außerdem meines Wissens nach noch nichts bekannt? Das große Problem welches gerade kursiert ist erstmal wie man die Leute von der linken Rheinstrecke in die Innenstadt bekommt.
Welche Vorteile haben denn die Änderungen am eigentlichen Brückenbau die du vorschlägst? Soll der Brückenbau dadurch schneller gehen? Und wofür soll eine Behelfsbrücke am Bf. Süd errichtet werden, wenn eh etwa am eingezeichneten Standort ein neuer Zugang geschaffen werden soll und während der Bauarbeiten keine Züge fahren können?
Die Beschreibung ist auch häufig etwas ungenau, dass mit dem „Westast“ der Linie 9 nur der Teil Hermeskeiler Platz – Gürtel gemeint ist versteht man z.B. nur aus dem Kontext, dass die eingezeichnete Linie sehr wahrscheinlich die Ersatzbuslinie sein soll.
Mein Ziel ist es unter quasi rollendem Rad, auf möglichst vielen Strecken ein gutes Betriebskonzept sicher zu stellen, dadurch das ein Verschub der Brücke erfolgt, die Bauzeit wird zwar dadurch nicht verkürzt, allerdings die Unterbrechungszeit, der Einschub könnte dann innerhalb von wenigen Tagen Unterbrechung erfolgen.
Du musst auch die anderen Fragen in meinem Kommentar noch beantworten und die Beschreibung so überarbeiten dass diese Fragen auch dort, nicht erst in den Kommentaren, beantwortet werden. Gerade braucht man nämlich bereits sehr viel Wissen darüber was in Köln konkret geplant ist damit man den Vorschlag überhaupt verstehen kann. Nicht alle Nutzer auf LiniePlus wissen über aktuelle Bauvorhaben in Köln Bescheid.
Vorbild ist die Bautechnik die bereits bei andern Brücken angewandt wurde, nur im Maßstab skaliert, die Sendung mit der Maus hat dies vor Jahren bereits verfilmt: Wie ersetzt man eine Brücke? | DieMaus | WDR um die notwendige Baufeldfreiheit zu gewähren um die Brücken aufzubauen, ist meine Idee die Linien 9, 13 und 18 umzuleiten, hierzu sind kleinere Änderungen im KVB Netz erforderlich. Ich werde meine Details morgen nochmal überarbeiten und in Feinheiten ausformulieren.
Ich frage mich allerdings wie Du in Deinem Konzept die geplante (H) Bahnhof Süd auf der Luxemburger Straße für die Linie 18 unterbringen willst? Dafür müsste die Luxemburger Straße unterhalb der Eisenbahnunterführung verbreitert und dafür neue Widerlager errichtet werden, das funktioniert bestimmt nicht innerhalb weniger Wochen.
Mein Vorschlag wäre es allerdings die (H) Barbarossaplatz unterirdisch südlich des Platzes unter der Pfälzer Straße neu zu errichten und so mit wenigen Schritten einen Umstieg zum Südbahnhof zu ermöglichen, aber so vorausplanend denkt bei der Stadt Köln bestimmt niemand. Mein Projekt beinhaltet auch unterhalb des Bahndamms ein dringend nötiges Fahrrad-Parkhaus und zielt damit zugleich auf Stadtentwicklung ab. Dann wäre die Aufweitung der Eisenbahnunterführung nicht nötig.