9 Kommentare zu “InterCityNight Stuttgart – Frankfurt – Bonn – Köln – Berlin – Stralsund – Ostseebad Binz

  1. Hi,

    Ich finde den Vorschlag an sich sinnvoll, jedoch möchte ich dich gerne fragen, wozu die Halte in Berlin-Wannsee und Berlin-Zoologischer Garten da sind!? Da halten nämlich meines Wissens nach keine anderen ICE-Linien und die Halte sind auch so nicht gerechtfertigt. Man kann sie auch leicht mit der S-Bahn erreichen (also Wannsee vom Potsdam und Zoologischer Garten von Berlin Hbf), oder fährt die nachts nicht? Ansonsten ist der Vorschlag durchaus realistisch.

    Liebe Grüße!

    1. In Tagesrandlage sind Wannsee und Zoologischer Garten definitiv Fernbahnhof-Kaliber! Beide Halte dürften wohl mehr Fahrgäste generieren als ein Großteil der anderen Bahnhöfe auf dieser vorgeschlagenen Linie. Genauso gut könnten doch die Potsdamer in Wannsee in den Intercitynight einsteigen, nech? 

      1. Ich habe diese Haltestellen eingebaut gehabt, weil auch der erwähnte ICE 100/ICE 101 in den Tagesrandlagen dort hält und dieser Zug ohnehin keine Höchstgeschwindigkeit erreichen muss und man somit auch öfter halten kann.

  2. Was sollte diese Verbindung als Nachtzug bringen? Von Stuttgart nach Berlin kommt man im ICE in fünfeinhalb Stunden, da lohnt sich ein Nachtzug nicht wirklich. Wirklich genutzt wird der eher auf Verbindungen, die acht Stunden oder mehr dauern. Lediglich die Verbindung Stuttgart/Mannheim nach Rügen hätte hier Nachtzugcharakter, allerdings bezweifle ich, dass es hier ausreichend Nachfrage für Taktverkehre gibt.

    Der ICE 100 zum Beispiel ist ja gar nicht als Nachzug gedacht, sondern als extreme Tagesrandverbindung für Fahrgäste, die sehr spät abends vom Rheinland nach Hannover oder sehr früh morgens von Hannover nach Berlin müssen. Der Einfachheit halber ist der Zug dann in Hannover durchgebunden, aber wirklich rechnet die Bahn nicht damit, dass jemand von Köln bis Berlin durchfährt.

    1. Ich kann deine Bedenken grundsätzlich nachvollziehen, allerdings gab es in der Vergangenheit bereits gut ausgelastete Nachtzüge, unter anderem auf den Relationen Bonn – Berlin und Stuttgart – Berlin und ich glaube, dass es aufgrund von Pendelverkehren durch MdBs, Beamte etc. eine nennenswerte Nachfrage geben wird und das auch grundsätzlich es eine Nachfrage für kürzere innerdeutsche Nachtzüge, die trotzdem attraktive Fahrtzeiten haben gibt.

      1. Das glaube ich eher nicht. In den letzten 20 Jahren hat sich die Technik deutlich weiterentwickelt, was mobiles Arbeiten angeht. Dadurch kann man in Berlin am Freitagmittag in den ICE steigen, dort noch vier Stunden arbeiten und ist dann zum Feierabend in Köln, anstelle erst am nächsten Morgen. Für Geschäftsreisende und Berufspendler mit Bürojob ist der Nachtzug daher heutzutage wenig attraktiv auf so einer Entfernung.

        1. Zudem kommt es auch auf die Unternehmensrichtlinien bezüglich Arbeitszeit auf Dienstreisen an: In so manchen Betriebsvereinbarungen steht, dass auch die Reisezeit im Zug als Arbeitszeit anzusehen ist, was einen langsamen Nachtzug natürlich unattraktiv macht.

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