Beschreibung des Vorschlags
Innsbrucks Flughafen mag zwar kein weltweites Drehkreuz sein, trotzdem hat er als einziger Verkehrsflughafen der Region (nach München und Zürich sind es schon mehrere Autostunden) und als beliebtes Ziel für Wintersporttouristen durchaus Bedeutung. Dieser wird die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aber nicht gerecht – Zugang gibt es nur über die Buslinie F, eine Anbindung zur Tram bisher nur eine langfristige Option – die ich für deutlich vordringlicher halte, als zum Beispiel eine geplante Lokalbahn Völs – Innsbruck – Rum- Hall.
Mein Vorschlag beginnt am Hauptbahnhof, folgt der Route der Linie 3 durch die Museumsstraße und nutzt zwischen Terminal Marktplatz und Klinik/Universität schon vorhandene, aber bisher nicht benutzte Gleise. Langfristig ist diese Strecke als Westast für eine neue (und relativ warscheinliche Linie) Innenstadt-Pradl-Reichenau-Mühlau-Arzl-Rum möglich.
Der Abschnitt durch Innrain und Mitterweg folgt vorhandenen Busrouten mit schon vorhanden Haltestellen, auf einen Halt an der dicht befahrenen Freiburger Brücke habe ich bewusst verzichtet. An der Haltestelle Mitterweg Unterführung besteht Anschluss an den Regionalbahnhof Innsbruck-Hötting. Ab Rehgasse besteht die Möglichkeit zu einen unabhängigen Gleiskörper, nur Flughafen West (mit Wendeschleife abseits der Verkehrsströme von Osten) und die Haltestellen am Innufer wären komplett neu zu errichten. Mit Klinik/Universität, Chemieinstitut und Dr. Stump-Straße (Sportinstitute) erhalten drei Standorte der Universität Innsbruck gleichzeitig eine direkte Verbindung.
Auf eine Linienführung durch Kranebitter Allee oder Fürstenweg habe ich zugunsten einer direkteren Linienführung verzichtet, um eine weitere Verkehrsverdichtung in zwei dicht befahrenen Hauptverkehrsadern zu vermeiden, dazu wäre gerade eine Route über Kranebitter Allee/Höttinger Auffahrt ein deutlicher Umweg.

Das ist ein interessanter Vorschlag, der mir durchaus gefällt. Ob das Verkehrsaufkommen des Innsbrucker Flughafens wirklich einen Straßenbahnanschluss rechtfertigt, kann ich zwar nicht beurteilen, aber wenn das so wäre, dann wäre das wohl die optimale Route. Nur den Schwenk über den Steinbockweg würde ich abkürzen. Warum führst du die Strecke dort nicht in geradlinigerer Führung an den parallel zum Innufer verlaufenden Weg heran? Auch die Wendeschleife könntest du vielleicht noch etwas besser darstellen. Um solche Ecken kann keine Straßenbahn herum fahren.
Der Schwenk über den Steinbockweg soll Baugrund offen halten, aufgrund der Lage in einem Gebirgstal ist Innsbruck davon nämlich nicht gerade reich gesegnet.
Die Wendeschleife habe ich etwas abgerundet.
Baugrund? Na, gut. Das verlangsamt natürlich die Straßenbahn und sorgt für höheren Gleisverschleiß, durch die Kurven.
Was die Kurven und auch die Wendeschleife betrifft, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass Radien von 10 m nicht akzeptabel sind. Kalkuliere besser mit mindestens 20 m, da bist du dann auf der sicheren Seite. Die Schleife müsste dann aber doch wieder anders aussehen.
Danke für den Hinweis. Wobei man sich den Aufwand vermutlich fast ganz sparen könnte, mit einer Kehranlage. Platz wäre ja genug da.