IC Chemnitz-Leipzig-Berlin-Stettin/Szczecin

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Beschreibung des Vorschlags

Ich schlage vor eine Verbindung zu schaffen von Stettin nach Chemnitz via Berlin, Leipzig, und Zwickau.
Der Zug soll aus 5 Altbauwagen bestehen(1 Wagen 1 Klasse, 4 Wagen 2 Klasse) und im 2 Stundentakt verkehren.
In Angermünde müsste eine Diesellok z.B. Typ BR218 bereitgestellt werden, der Rest ist elektrifiziert und kann ohne weitere Eingriffe genutzt werden. Alternativ kann die Strecke auch mit einer Hybrid Lok gefahren werden. Bis zu einer endgültigen Elektrifizierung von Berlin-Stettin und Leipzig-Chemnitz ist dies eine praktikable Lösung. Wenn die Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz elektrifiziert ist, schlage ich vor die Route Zwickau-Chemnitz zu verkürzen und für Chemnitz eine eigene IC Verbindung zu schaffen.

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21 Kommentare zu “IC Chemnitz-Leipzig-Berlin-Stettin/Szczecin

  1. Fernverkehr von Deutschland nach Stettin? Nun, warum nicht?

    Für einen Taktverkehr wird es mit Sicherheit nicht reichen, ich sehe das eher so als 2 Zugpaare, eins morgens, eins am frühen Abend. Vielleicht noch eines mittags.

    Was ich sehr gut finde, ist der Fernhalt in Jüterbog.

    Was ich eher nicht verstehe, sind Delitsch und Lichterfelde. Sollte der Punkt in Delitsch eigentlich in Bitterfeld landen? An diesem ICE-Takt-Bahnhof fährst du ja durch. Und bei der Bahnsteiglänge in Lichterfeld gibt das einen Mikro-IC.

  2. Die elektrische Route nach Chemnitz zu nehmen ist durchaus eine gute Alternative zum Umspannen. Allerdings sollte dann schon ab Gößnitz über den direkten Weg nach Glauchau gefahren werden, sonst ist die Verbindung gegenüber RE+ICE-Umstieg in Leipzig deutlich schneller und kaum jemand würde die Verbindung zu ihrem Zweck nutzen.

    „Altbauwagen“ sind übrigens auch nicht so erstrebenswert für Nicht-Bahnfans. Halbwegs zeitgemäß sollte es schon sein, mit ner vernünftigen Beschleunigung, Barrierefreiheit und vor allem auch durch den City-Tunnel dürfen.

    1. Die Altbauwagen habe ich vorgeschlagen, da diese einigermaßen zeitnah verfügbar sind genauso wie die BR218. Man könnte dieses Wagenmaterial dann in einigen Jahren austauschen.

        1. Soweit ich das einschätzen kann nicht, nur eine Diesellok sollte da nicht unbedingt durch die Tunnel fahren.
          P.S. Es wird schon mit alten IC Wagen durch den Tunnel gefahren.

  3. Keine schlechte Idee, auch wenn ich Zwickau auslassen würde und Bitterfeld statt Delitzsch anfahren würde. Außerdem denke ich, eine Verlängerung über Szczecin über Koszalin und Slupsk nach Gdansk wäre sinnvoll

      1. Eine Verlängerung nach Danzig/Gdansk halte ich ebenfalls für sinnvoll, leider wäre es dann allerdings so, dass man lange entweder unter Stromleitung mit Diesel fährt oder eine polnische Lok benötigt würde.

  4. Ich halte nichts von der Strecke. Das hat gleich mehrere Gründe:

    1. Die Strecke nach Stettin soll bekanntlich zweigleisig ausgebaut werden. Mit inbegriffen ist mind. ein h Takt aus Richtung Berlin. Dieser Stundentakt ist also schon deutlich attraktiver als der IC. Fährt nun zusätzlich ein IC auf der Strecke, kanibalisiert der den Regionalverkehr deutlich. Ich bin bei Stettin eher bei meiner vorgeschlagenen Lösung: https://extern.linieplus.de/proposal/bbb-verlaengerung-des-zukuenftigen-rb-24/ Man könnte hier nur überlegen, ob man RE und RB fährt. Das reicht aber dann auch.

    2. Du lässt viele sinnvolle Halte aus und nimmst dafür nicht sinnvolle rein. Warum wird in Eberswalde gehalten, aber nicht in Bernau? Die Einwohnerzahlen sind sehr ähnlich, wobei Bernau auch noch Menschen aus Buch (übrigens großer Arbeitsplatzstandort) und Karow dazu kommen würden und durch das Karower Kreuz dann auch Menschen ausm Osten der Stadt. Im Süden ist es das gleiche. Warum Jüterbog aber nicht Ludwigsfelde? Ludwigsfelde ist doppelt so groß und hat durch Potsdam und Süd-Berlin einen viel größeres Einzugsgebiet. Auch die Verbindung zum BER wäre so gegeben.

    3. Nach wie vor willst du nicht in Bitterfeld halten. Da hast du nichts geändert.

    4. Der Umweg über Zwickau erschließt sich mir nicht. Lieber richte ich den Regionalverkehr dort auf den Fernverkehr aus und spare mir dafür Fahrzeit aus Chemnitz, als diesen Umweg zu nehmen. Der kurze Weg wäre 11-12 km und der lange über Zwickau 41-42 km. Das sind rund 30 km mehr. Das sind also 12-15 min mehr Fahrzeit + noch Standzeit in Zwickau. Dafür ist Zwickau zu klein. Dann lieber in Gauchau-Schönbörnchen halten und den Regionalverkehr auf den IC ausrichten.

    5. Der Citytunnel ist wie beschrieben schon sehr voll. Da würde ich keinen Fernverkehr zusätzlich durchpressen. Das gibt nur Komplikationen.

    Daher finde ich die Idee so wie sie ist nicht gut.

    1. Den IC kann man ja auch in den Nahverkehr intrigieren und für Nahverkehrstarife freigeben. Zum Südteil meine erste Idee war es den Zug nur bis Leipzig laufen zu lassen, da aber sowohl Zwickau als auch Chemnitz keinen FV haben war es eine Idee diesen beiden Städten ein FV Angebot zu geben.

        1. Wenn ich mich mal äußern darf:

          Bernau und Ludwigsfelde sind zu wenig Knoten, um IC-Halt zu sein, irgendwelche RV-Anschlüsse gehören halt dazu. Deswegen ist Eberswalde für Umstiege nach Wriezen und Joachimsthal auch zu Recht drin.
          Bernau ist reiner Vorortshalt im Berliner Speckgürtel (sowas ist nur FV-Systemhalt, wenn es siehe Hamburg-Harburg oder München-Pasing auch als Anschlussknoten für den Regional- und Stadtverkehr interessant ist), und von Ludwigsfelde sind die Anbindungen nach Potsdam und BER auch nicht besser als von Südkreuz.

          Ich frage mich auch, was deine verlinkte RB24 im Bimmelbahnhalteschema mit einem schnellen und komfortablen FV auf der Stettiner Bahn zu tun hat? Ich würde auf jeden Fall einen FV Berlin-Stettin beführworten, als Südast ist die Anhalter Bahn zur Anbindung Jüterbogs ins Fernnetz auch nicht die schlechteste Idee.

          1. Da guckst du nicht über den Tellerrand. Überlege doch mal, wie groß der Einzugsradius in Bernau ist und wie in Eberswalde. In Buch wohnen jetzt schon über 16.000 Menschen. In Karow nochmal über 19.000 Menschen. Beides Stadtteile wachsen derzeit sehr stark und gerade in Buch sollen noch Tausende Wohnungen gebaut werden, sodass beide Stadtteile zusammen in den nächsten 5-10 Jahren von 35.000 auf 45-50.000 Einwohner anwachsen werden. Die werden lieber nach Bernau fahren, als nach Gesundrbunnen. Die Nachbargemeinden von Bernau selber sind auch bei 70.000 Einwohner. Bernau hat selber 38.000 Einwohner. Also rechnen wir über ein Einzugsgebiet jenseits der 100.000 Menschen. Um Eberswalde herum sind es keine 35.000 Einwohner, wobei Eberswalde selber 40.000 Einwohner hat. Also fast halb so viele Menschen im Einzugsbereich.

            Ludwigsfelde hat 3 entscheidene Vorteile:

            1. Das Einzugsgebiet ist wesentlich größer. So können Menschen aus Südberlin und den südlichen Speckgürtel viel leichter nach Ludwigsfelde kommen als nach Südkreuz. Auch Potsdam ist durch Busse leichter an Ludwigsfelde anzubinden und es ginge schneller, als Jüterbog. Vom Südkreuz komme ich nochmal wie nach Potsdam? Ich muss mind. einmal umsteigen, eher 2 mal.

            2. Gerade der Wirtschaftsstandort dort unten ist wahnsinnig wichtig. Da arbeiten viele Menschen. Die an den Fernverkehr anzubinden, ist also auch nicht allzu verkehrt.

            3. Die Flughafenanbindung ist hier viel besser gegeben. Gerade Sachsen kann wunderbar vom BER profitieren und würde bei Jüterbog längere Fahrzeiten haben.

            Daher macht Ludwigsfelde mehr Sinn.

            Ganz einfach. Dort ging es auch um den Vorteil eines RE auf der Strecke. Der war nicht so bedeutend. Der RE aus Stettin wäre aber sinnvoller, als ein IC. Deswegen die Verlinkung 😉

  5. Ich mag die Idee, am Südast habe ich aber auch zu knabbern. Genau, der Haken über Zwickau nach Chemnitz. Ist ne blöde Situation da unten in Sachsen, aber so bekommt man wohl von der Fahrzeit her keinen interessanten FV hin.

    Alternativ würde ich ab Leipzig eine Durchbindung über Weißenfels und Jena auf den geplanten Saaletal-IC (die geplante Dtakt-Linie FR93 Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart – Remsbahn – Nürnberg – Saaletal – Leipzig – Anhalter Bahn – Gesundbrunnen müsste dann aber spätestens in Stuttgart gebrochen werden) oder, auch wenn damit keine Anbindung Jüterbogs möglich wäre (was ich sehr beführworte) – über eine wiederaufgebaute Stammbahn nach Potsdam, weiter Magdeburg – Braunschweig –

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