IC Erfurt – Magdeburg

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag ist als Ergänzung zu den zahlreichen Vorschlägen des FC-Ausbaus Erfurt-Würzburg-Stuttgart zu betrachten, eine Verlängerung bis nach Magdeburg ist da nicht abwägig.

Sollte die Strecke 2-Gleisig Ausgebaut und Vollelektrifiziert werden, könnte nicht nur Nahverkehr die Trasse nutzen.

Bei einer Zielgeschwindigkeit von 160 km/h (mit teilweisen Einbrüchen) lässen sich die knapp 150 km im Bestenfall in einer Stunde erledigen, besonders wenn man die Verbindungen nach Würzburg und Stuttgart mit einbezieht, als auch die der Unterwegshalte ergeben sich große Verbesserungen.

Als Unterwegshalte sind Staßfurt, Hettstedt und Sangerhausen geführt. (Wobei man auch in Sömmerda halten könnte.) Der IC soll 2Stündig verkehren. 

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18 Kommentare zu “IC Erfurt – Magdeburg”

  1. Auf den ersten Blick scheint die Idee nicht ganz abwegig, aber es gibt halt schon die ICE-Strecke Erfurt – Halle und warum sollte man die Strecke fernverkehrsmäßig ausbauen, wenn es über Halle heute schon deutlich schneller geht und man mit Halle auch noch eine Großstadt mit im Boot hat? Eine Direktverbindung wie hier wäre aber natürlich schön.
    Gegen eine Elektrifizierung und moderaten Ausbau (Ertüchtigung) spräche aber trotzdem nichts, die könnte dann für einen stündlichen RE10, Güterverkehr und ggf. einen RE oder IC Richtung Kyffhäuser verwendet werden.

    1. Ganz einfach, der Fernverkehr hält dort nur in Halle, Leipzig und Erfurt. Die komplette Region zwischen Magdeburg, Hildesheim, Erfurt und Köthen hat keinen Fernverkehrsanschluss (500 Tsd. EW). Selbst die REs sind oft faktisch RBs (in ganz Sachsen-Anhalt). Gerade eine IC- oder IRE-Verbindung (Suhl)-Erfurt-Sangerhausen-Magdeburg-Potsdam-Berlin-Frankfurt/Oder / Cottbus würde einen Mehrwert bringen. Die NBS hat das Problem noch für das südliche Sachsen-Anhalt und Ostthüringen verstärkt – schon mal sich gefragt, warum gerade dort sich viele abgehängt fühlen und gern mal extremistische Parteien wählen?

      Bis dato heute ist es einfach extrem unattraktiv aus der Harzregion per Zug nach Berlin, Dresden oder Frankfurt (Main) (oder andersrum) zu fahren, man steigt oft 2mal um. Zumal kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass der RE10 zwischen Erfurt und Magdeburg des Öfteren voll ist (es fahren nur solo LINT 41er) – sobald da mal eine Schulklasse zusteigst, stehen die Leute.

  2. Ich stimme dem Kommentar von Intertrain zu. Ein IC ist auf dieser Strecke wohl nicht notwendig und auch nicht wirtschaftlich ist.  Ich denke, dass der RE EF-Magdeburg ausreicht, wenn er hinsichtlich seiner Halte einem RE gerecht werden würde. Zwischen EF und SGH hält er an fast jeder Milchkanne (6 Halte sind überflüssig, was 10 Min. Fahrzeit spart) – und erst ab SGH bis MD hält er wie ein echter RE.

    StadtfeldMD bennent richtig, dass hier eine große Region ohne Fv ist. Um so wichtiger sind gute RE-Anbindungen an die Fv-Bahnhöfe. In diesem Sinn habe ich für Nordthüringen und den Westharz zurückliegend eine RE Erfurt-Hildesheim-Hannover vorgeschlagen, der eine ähnliche Funktion erfüllen soll wie der RE EF-MD.

    1. Ich könnte mir (wenn die Strecke elektrifiziert werden würde) durchaus eine IC-Verbindung (Suhl oder Eisenach)-Erfurt-Sangerhausen-Magdeburg-Ostsee oder Berlin / Frankfurt (Oder) vorstellen. Am ehesten jedoch als IRE oder richtigen RE (selbst der RE1 Magdeburg – Frankfurt (Oder)) ist fast eine RB – deswegen ist man in Magdeburg stinksauer bezüglich der schlechten Anbindung nach Berlin
      Man muss jedoch sagen, dass der Goslar – Wernigerode – (Halberstadt) – Magdeburg ein größeres Fahrgastpotenzial besitzt.
      Ein eigenständiger IC MD-EF ist nicht möglich – das ist mir klar.

      1. selbst der RE1 Magdeburg – Frankfurt (Oder)) ist fast eine RB

        Naja, auf 125km nur 8 Zwischenhalte in 74 Minuten (Magdeburg Hbf – Potsdam Hbf) würde ich durchaus als RE bezeichnen. Das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ~100km/h.
        Normalerweise haben RE eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 70-90km/h.

        1. Stimmt zwar, aber zwischen Burg und Potsdam verkehrt ja auch nichts anderes, weshalb der RE überall hält – und das ist nunmal RB-Niveau. In Tagesrandlagen hält der ja sogar u.a. in MD-Herrenkrug, was mmN völlig überzogen ist – da ist tote Hose.
          Außerdem sind es auch gerade einmal 8 Zwischenhalte, weil es ja überhaupt kaum mehr gibt; es waren früher mehr.

          Zudem mal ein Vergleich – Augsburg hat eine feste ICE-Verbindung mit München, Osnabrück mit dem Ruhrgebiet und Hamburg, selbst das extrem dezentral gelegene Kiel hat noch ICE-Verbindungen mit Hamburg. Magdeburg hat nur einen ICE-Anschluss von und nach Berlin in der tiefsten Nacht bzw. zwei IC morgens und abends. Von Züssow, Bützow, Limburg Süd und Montabaur ganz zu schweigen.

          1. Stimme dir da voll zu stadtfeldMD aber das Problem in Magdeburg und Harz liegt an den niedrigen Höchstgeschwindigkeiten, oft eingleisiger Strecke und eben mangelnder Oberleitung. Eine solche Aufrüstung ist natürlich sinnvoll aber bringt auch gute Kosten mit sich die für viele Parteien abschreckend wirken. Den KNF kann ich mir bei einer Elektrifizierung EF-MD ziemlich sicher über 1 vorstellen aber es wird zu sehr auf absolute Kosten und nicht auf relative Kosten geachtet weshalb die Region Harz-Magdeburg so arm an zukunftsweisenden Investitionen ist.

            Aber ich stimme dir und den anderen Befürwortern einer Modernisierung und einer FV-Strecke vollkommen zu.

            Ich bin von Oktober 2023 bis April 2024 jedes Wochenende mit dem Bummel RE10 von MD Buckau nach Klostermansfeld gefahren und locker 80-90% meiner Züge waren extrem überfüllt auch ohne Schulklasse.

            Ganz zu schweigen von der absurden Fahrtdauer von oft über einer Stunde für so einen Katzensprung.

            Wenigstens eine standartmäßige Doppeltraktion ist hier doch wirklich nicht zu viel verlangt .

            1. Ich finde das ist irgendwie auch ein Henne-Ei-Problem, die Verantwortlichen sagen zum einen, es gäbe nicht genug Fahrgastpotenzial und zum anderen, die Strecken gäben das gar nicht her. Dass die Züge voll bis übervoll sind, will man nicht immer wahr haben und dass schneller Regionalverkehr oder sogar IC-Verkehr diese Leute, die jetzt schon den Zug nehmen, entlastet und zudem durchaus mehr Fahrgäste, also auch weniger Autofahrten, bringt, wird gerne unter den Tisch fallen gelassen. Ein guter Eisenbahnanschluss kann einer Region eigentlich kaum schaden, jedenfalls meiner Meinung nach.

  3. Ich finde die Idee grundlegend gut. Meine weiterführende Idee wäre jedoch, die Strecke dann auch für einen neuen ICE zu nutzen: ein ICE Hamburg-München über Uelzen oder Wittenberge, Stendal, Magdeburg, Erfurt und Nürnberg. Dies wäre streckenmäßig die kürzeste und damit interessanterweise auch schnellste Variante gegenüber der Führung über Berlin oder über Hannover, Kassel und Würzburg. Somit können vor allem die Direktreisenden schneller vorankommen, während die vielleicht alle 2h angefahrenen Unterwegshalte auch profitieren können. Gleichzeitig werden Strecken wie Hannover, Kassel, Würzburg entlastet.

    1. Gleichzeitig werden Strecken wie Hannover, Kassel, Würzburg entlastet.

      Die Strecke braucht mit Sicherheit nicht entlastet werden. Zumindest nicht zwischen Fulda und Würzburg. Hier ist eher tote Hose.

      ICE Hamburg-München über Uelzen oder Wittenberge, Stendal, Magdeburg, Erfurt und Nürnberg.

      Der Zug führe doch so ziemlich an allem vorbei, was interessant ist. Zwischen Erfurt und Wittenberge führe er über Stendal, Magdeburg und Sangerhausen statt Berlin, Lu Wittenberg, Bitterfeld und Halle.

      Zwischen Uelzen und Nürnberg über Stendal, Magdeburg, Sangerhausen, Erfurg, Coburg, Bamberg und Erlangen statt über Würzburg, Fulda, Kassel, Göttingen, Hannover und Celle.

      München – Hamburg möge man mittels Y-Trasse, SFS Nürnberg-Würzburg, SFS Ingolstadt-München und ggf. Sprinterzügen verbessern. Man darf auch nicht vergessen, es ist Deutschlands meisttfrequentierte Flugverbindung.

       

      Die komplette Region zwischen Magdeburg, Hildesheim, Erfurt und Köthen hat keinen Fernverkehrsanschluss (500 Tsd. EW). Selbst die REs sind oft faktisch RBs (in ganz Sachsen-Anhalt). Gerade eine IC- oder IRE-Verbindung (Suhl)-Erfurt-Sangerhausen-Magdeburg-Potsdam-Berlin-Frankfurt/Oder / Cottbus würde einen Mehrwert bringen. Die NBS hat das Problem noch für das südliche Sachsen-Anhalt und Ostthüringen verstärkt – schon mal sich gefragt, warum gerade dort sich viele abgehängt fühlen und gern mal extremistische Parteien wählen?

      Die Orte im Einzugsgebiet der Regiolinie Erfurt-Sangerhausen-Magdeburg (und auch Orte wie Bitterfeld, Dessau oder im Harz) sind mit der Trassierung der VDE8 doch nun wirklich gut bedient! Verlierer sind höchstens Chemnitz, Plauen oder Zwickau.

      Kleine Knoten wie Stendal oder Wittenberge sind per ICE ohnehin schon gut angebunden, auch nach Süden. Dasselbe gilt für Hildesheim und Göttingen.

      Dass der Zubringer-Nahverkehr nicht funktioniert, ist nicht Schuld des DB-Fernverkehrs! Zumindest nicht, wenn der Nahverkehr nicht ICEs vorlassen muss, was auf die Linie Erfurt-Sangerhausen-Magdeburg nicht zutrifft.

      Und wer es zwischen Erfurt und Magdeburg eilig hat, nimmt ICE und IC und steigt in Halle Hauptbahnhof um. Der RE ist für die Zwischenhalte da.

      1. Als ganz so abwegig sehe ich jeglichen Fernverkehr in der Region nicht, wenngleich ich sowohl diesen Vorschlag als auch die Idee aus diesem Kommentar (FV Hamburg – München via Sangerhausen) als nicht unbedingt realistisch und auch nicht verfolgenswert sehe. Insgesamt sehe ich da eigentlich drei Stoßrichtungen, die ich auch alle schon einmal in der Richtung vorgeschlagen habe:

        1. Kurzfristig: Ein ICE oder IC Hamburg – Magdeburg – Nürnberg – München/Österreich ist eine grundsätzlich verfolgenswerte Idee und bietet eine schnellere Anbindung Magdeburgs – aber eben über Halle (S). Sie steht als Ergänzung zu den etwa gleich schnellen ICEs Hamburg – Erfurt -… via Berlin.
        2. Mittelfristig: Eine Elektrifizierung und moderater Ausbau der Strecke Magdeburg – Sangerhausen wäre sowohl für den Regional- als auch für den Güterverkehr zu begrüßen und könnte bestehende Strecken und Knoten (wie Halle) entlasten.
        3. Eher utopisch, aber trotzdem wünschenswert: Wenn man FV in die Region bringen möchte, sehe ich westlich von Sangerhausen eher eine Fortführung nach Kassel/Frankfurt als vorteilhaft an, da hier regionale Zentren wie Nordhausen, Leinefelde und Heilbad Heiligenstadt erstmals wieder eine FV-Verbindung nach Berlin bekämen und sich das mit Magdeburg – Berlin gut verküpfen ließe.
        1. Kurzfristig: Ein ICE oder IC Hamburg – Magdeburg – Nürnberg – München/Österreich ist eine grundsätzlich verfolgenswerte Idee und bietet eine schnellere Anbindung Magdeburgs – aber eben über Halle (S). Sie steht als Ergänzung zu den etwa gleich schnellen ICEs Hamburg – Erfurt -… via Berlin.

          Auf Kosten von Berliner Zügen?

          Für Hamburg-München wäre die Verbindung nicht sonderlich interessant. Kaum schneller als über Berlin, klar langsamer als über Würzburg, und sowohl zwischen Hamburg und Hannover als auch zwischen Würzburg und Nürnberg sind weitere Schnellfahrstrecken vorgesehen.

          Die ziemlich regelmäßig fahrenden Sprinterzüge München-Berlin leben von ihren starken Endpunkten und davon, dass in Erfurt und Halle Feinverteilung (nach Leipzig, Weimar, Jena bzw Magdeburg, Dessau, Köthen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit) erfolgt. Halle-München in drei Stunden ist derart attraktiv, dass für Köthener und Magdeburger, die nach München wollen, das Umsteigen in Halle zumutbar ist. Von Stendal oder Wittenberge nach München steigt man ohnehin in Berlin um. Ganz abgesehen davon, dass die derart regelmäßigen Unterwegshalte in Erfurt und Halle im Wesentlichen aufgrund der vielen Umsteiger überhaupt erst gerechtfertigt sind.

          Von daher halte ich die gegenwärtige Lösung für sinnvoller: Die stark nachgefragte, vorrangige Verbindung München-Berlin fährt in dichtem, attraktiven Takt. Gleichzeitig sorgen die Zwischenhalte in Halle und Erfurt immer noch dafür, dass die Züge trotz des dichten Taktes mit Zusteigen aus Magdeburg und co gefüllt werden. Das ist, wie gesagt, für Magdeburg-München immer noch attraktiv genug, weil Halle-München eine schnelle und dicht getaktete Verbindung ist.

          Maximal als Zugpaare in Tagesrandlage mit Halt in Coburg hielte ich die Verbindung für sinnvoll.

           

          Mittelfristig: Eine Elektrifizierung und moderater Ausbau der Strecke Magdeburg – Sangerhausen wäre sowohl für den Regional- als auch für den Güterverkehr zu begrüßen und könnte bestehende Strecken und Knoten (wie Halle) entlasten.

          Zustimmung

           

          Eher utopisch, aber trotzdem wünschenswert: Wenn man FV in die Region bringen möchte, sehe ich westlich von Sangerhausen eher eine Fortführung nach Kassel/Frankfurt als vorteilhaft an, da hier regionale Zentren wie Nordhausen, Leinefelde und Heilbad Heiligenstadt erstmals wieder eine FV-Verbindung nach Berlin bekämen und sich das mit Magdeburg – Berlin gut verküpfen ließe.

          Ich halte den Vorschlag für sehr sinnvoll. Im Urlaubsverkehr sehe ich viel Potenzial. Könnte ab Kassel/Fulda vielleicht über Würzburg, Steinach und Treuchtlingen nach Süddeutschland weiter fahren als Urlaubsexpress. Erstens für Touristen/Interrail-Fahrer, zweitens, damit der Einsatz „urlaubsgerechten“ Rollmaterials auf eine Verbindung gebündelt und beschränkt bleibt.

          1. Auf Kosten von Berliner Zügen?

            Nee, wie schon geschrieben eher als Ergänzung, wenn man noch mehr verdichten will. Teilweise fahren die Züge Erfurt – Berlin oder ja in nur sehr kurzem Abstand hintereinander her, da denke ich ist der ein oder andere Zug via Magdeburg in Ordnung. Was nach Berlin nachgefragt ist, sollte aber natürlich auch nach Berlin gefahren werden.

            Vielleicht wäre die Einführung einer solchen Linie vorerst als Wochenendverstärker zu erwägen, wenn der Raum Berlin (Nord-Süd-Tunnel, Spandau) an der Kapazitätsgrenze kratzt.

            sowohl zwischen Hamburg und Hannover als auch zwischen Würzburg und Nürnberg sind weitere Schnellfahrstrecken vorgesehen.

            Joa, bei HH-H kommt ja so langsam wieder etwas Bewegung in die Sache, aber Würzburg – Nürnberg steht ja aktuell ziemlich in den Sternen, ob und wann da was kommt.

            Kassel/Fulda vielleicht über Würzburg, Steinach und Treuchtlingen nach Süddeutschland weiter fahren

            Klingt für mich nach keiner guten Linienführung. Wer soll denn damit fahren? Das umgeht dann ja quasi alle einwohnerstarken (=nachfragestarken) Regionen und ist dabei auch noch so umwegig, das sämtliche ICE-Verbindungen deutlich schneller wären. Für Urlaubsexpresse braucht es zumindest auf einer Seite hohes Potenzial, was zu den Urlaubsregionen gebracht wird. Und sie sollte auch auf den übergeordneten Relationen nicht so viel länger als die ICEs brauchen, weil sonst jede Umsteigeverbindung schneller ist.

  4. Fv auf dem Abschnitt MD- SGH-EF ist unrealistisch und unwirtschaftlich.

    Ich stimme jedoch Intertrain zu, dass ein IC von HH-MD-HAL-EF-N-M  sinnvoll sein kann. Ich würde ihn jedoch nicht nach München führen, sondern nach Stuttgart, da es von Mitteldeutschland keine schnellen direkten Züge nach S gibt Der IC61 fährt punktuell S-N-J-L. Die kurvenreiche Strecke zwischen Bamberg und Leipzig ist jedoch sehr langsam. Diese IC61 Linie könnte man variieren mit dem hier benannten Vorschlag.

    Man muss jedoch die Wirtschaftlichkeit betrachten: Wer braucht eine Linienführung HH-UE-MD-HAL-EF-N…? Eigentlich nur die Orte zwischen Hamburg und Halle, das sind nicht viele: Uelzen, Salzwedel, Stendal, Magdeburg, Köthen. Die Einwohnerzahl und somit das Fahrgastpotenzial hält sich in Grenzen. Alle anderen Städte auf der Linie haben nach M und HH eine gute Fv-Anbindung.

    Wenn man eine solche Linie nach S führt dann profitieren mehrere Regionen von einer umstiegsfreien Verbindung. So könnten zwei Zugpaare pro Tag durchaus sinnvoll sein als Alternative und Ergänzung zum IC61.

  5. Ergänzung zu meiner vorherigen Post:

    Zu diskutieren wäre, ob man die Linie zwischen HAL und EF auf der Schnellbahnstrecke fährt oder über die alte Strecke mit Zwischenhalt in Merseburg, Weißenfels, Naumburg, Apolda und Weimar. Das wäre dann ein klassischer aber dutlich langsamerer IC, der nur durch den Thüringer Wald die schnelle Neubaustrecke nutzt. Die frage ist, wer füllt den Zug? Die Provinz oder die großen Städte?!

    1. Warum wohl endet der aus Richtung Rostock, Ludwigslust, Wittenberge, Stendal und Köthen kommende IC bereits in Magdeburg? (Die Linie käme doch am ehesten für eine Verlängerung nach Süden in Frage. Stuttgart wurde bereits genannt)

      Warum wird der Naumburger und Merseburger IC nicht bis nach Berlin  durchgebunden?

      Glaubt die DB etwa nicht an den Erfolg dieser vermutlich politisch motivierten Linien und bricht sie am nächstbesten „Mittel-Knoten“, nur um die Linien dann kürzen (wie IC61) oder vollständig einstellen zu können?

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