HH/SH: Bergedorf in den Norden

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Beschreibung des Vorschlags

Der Anschluss der U2 nach Bergedorf wird wahrscheinlich nie kommen – denn selbst wenn man sich entscheidet, die U2 weiterzuführen, bleiben der Bus nach Bergedorf, die RE1 und auch die S-Bahn wahrscheinlich schnellere Optionen ins Zentrum als die U2 – auch mit „Superlösungen“ der U2 wie (https://linieplus.de/proposal/z-hamburg-u2-nach-glinde-und-bergedorf/) oder (https://linieplus.de/proposal/hh-u2-nach-bergedorf/) oder (https://linieplus.de/proposal/hamburg-u2-verlaengerung-nach-geesthacht/) – alle drei setzen auf umfangreiche Tunnelbauten – und erreichen das Zentrum trotzdem langsamer als RE1 und S2

Daher kann man sich Gedanken machen: Manche Züge der S2 enden derzeit in Bergedorf – und da Geesthacht diese Züge vermutlich nicht bekommt (weil man entweder eine RB direkt zum Hbf haben wird oder diese Strecke eine Straßenbahn erhält), könnte man diese S2 Züge statt nach Süden auch nach Norden schicken. So ließe sich Lohbrügge – zumindest der östliche Teil – ohne ein Tunnel-Großprojekt an die Bahn anschließen.

Mit den Baulücken entlang der Bille und dem Lohbrügger Grünen Zentrum wäre es weitgehend möglich, die Ortschaften sinnvoll an die Bahn anzubinden – insbesondere das Areal an der Sander Straße, von wo aus man heute realistischerweise bis zum Bergedorfer Hbf laufen muss.

In Lohbrügge scheint die Haltestelle im Südosten des Gymnasiums der beste Kompromiss zu sein – denn ein Zentimeter weiter östlich, und es liegt weniger „Relevantes“ in fußläufiger Entfernung zur Station; geht man weiter nach Westen, riskiert man, langsamer zu sein als mit dem Bus nach Bergedorf oder Billstedt – auch wenn der Korridor entlang der Lohbrügger Landstraße als ‚beste Option‘ normalerweise scheinen würde.

Die Station am Reinbeker Redder (die vermutlich auch ohne die vollständige Umsetzung von Option 2 sinnvoll wäre) hätte zudem Potenzial für P&R-Verkehr aus dem nördlichen Reinbek – falls man diese Linie nicht ganz bis Glinde verlängert.

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> Evtl. Option 1 – Der Westen:
Je nach Finanzierung und Interesse wäre es theoretisch jederzeit möglich, vom Nordende in Lohbrügge weiter nach Westen zu fahren – wo man hinter dem Boberger Krankenhaus theoretisch wieder an die Oberfläche kommen könnte. So ließe sich eventuell – mit einem Anschluss an die Südstormarnsche Kreisbahn (bzw. sogar den B5-Korridor zur Güterumgehungsbahn) – eine alternative S-Bahn-Verbindung nach Bergedorf schaffen – die auch in Bergedorf enden könnte. (i.e. Bergedorf – Lohbrügge – Boberg – B5 – GüB – Eidelstedt/Elbgaustraße)

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> Evtl. Option 2 – Der Osten:
Andererseits – und wahrscheinlich günstiger – könnte man über die Reinbeker Redder und weiter nach Norden (durch das Parkgelände in Glinde) bis nach Neuschönningstedt fahren (oder auch nur bis Glinde, über die Industriegleise, die nahe an der Landesgrenze enden). Damit würden zwei Ortschaften angebunden, bei denen die U2 wohl dauerhaft „zu langsam“ bleiben wird. In Neuschönningstedt gäbe es zudem noch genügend Platz für ein zusätzliches Depot – falls man eines bräuchte, da man hier ja am Depot Bergedorf vorbeifährt.

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3 Kommentare zu “HH/SH: Bergedorf in den Norden

  1. Finde den Vorschlag sehr unübersichtlich, da du dir ja offensichtlich auch selbst nicht sicher bist, welche Relation du vorschlagen willst. Aber mal im Einzelnen:

    und da Geesthacht diese Züge vermutlich nicht bekommt (weil man entweder eine RB direkt zum Hbf haben wird oder diese Strecke eine Straßenbahn erhält)

    Sehe ich nicht so. Hier ist noch keine abschließende Entscheidung gefallen und es ist doch offensichtlich, dass Geesthacht das beste Ziel für die S2 wäre, weil es eben – so wie es bei der S-Bahn sein sollte – das Umland anbindet und eine direkte Streckenführung ermöglicht im Gegensatz zu deinem Schlenker.

    So ließe sich Lohbrügge – zumindest der östliche Teil – ohne ein Tunnel-Großprojekt an die Bahn anschließen.

    Die Aussage finde ich absurd. Dein Vorschlag ist auch ein Tunnel-Großprojekt, da die gesamte Erschließung von Lohbrügge im Tunnel erfolgt. Je weniger Tunnel, umso weniger Menschen werden dort angebunden. Das ist im Übrigen deutlich mehr Tunnelstrecke als für die Anbindung von Geesthacht an die S-Bahn erforderlich wäre (was halt, wie gesagt, das sinnvollere Ziel wäre).

    1. Finde den Vorschlag sehr unübersichtlich, da du dir ja offensichtlich auch selbst nicht sicher bist, welche Relation du vorschlagen willst.

      Da stimme ich Georg vollkommen zu. Neben den vielen in grau eingezeichneten Optionen, wo ich nicht so ganz weiß was diese mir sagen sollen, ich würde sie ganz einfach weglassen, stören auch die Kreise um die Haltestellen. Ich verstehe dass du hier einen 400m-Einzugsradius darstellen möchtest, da du darauf aber auch sonst in der Beschreibung keineswegs eingehst denke ich dass dies eher stört als hilft. Ich finde es hier auch ohne die Kreise recht offensichtlich, dass der Großteil von Lohbrügge und Glinde erfolgreich angebunden wird.

  2. Ich halte den Vorschlag eher für wenig realistisch:

    Die Erschließung Bergedorfs nach Westen hin dürfte schon zu umwegig sein, und das wäre auch sehr viel Tunnel.

    Zudem denke ich, dass es nicht gut ankommt, den Grünzug der Bille bei der Sander Straße zu durchschneiden, zumal man das Areal dort auch über eine zusätzliche S-Bahn-Station erschließen kann (ist glaube ich auch offiziell eine Idee).

    Sinnvoll finde ich aber die Anbindung von Glinde, obwohl ich die Brücke dort für schwer durchsetzbar halte.

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