HB/NI: Anbindung HH an Expresskreuz Bremen/Niedersachsen

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Beschreibung des Vorschlags

Der RE9 fährt aktuell als Teil des Expresskreuzes Bremen/Niedersachsen stündlich von Osnabrück nach Bremen und zurück. Jeder zweite dieser Umläufe fährt weiter nach Bremerhaven (künftig Cuxhaven) und der Rest endet in Bremen. 

RE4 und RB41 sind nicht Teil des Expresskreuzes Bremen/Niedersachsen, sondern pendeln in knapp über einer Stunde respektive 1,5 Stunden zwischen Bremen und Hamburg hin- und her. 

Da die Verbindung von Hamburg nach Osnabrück und das dahinter liegende NRW stark gefragt ist, schlage ich hiermit vor, den RE9 alle zwei Stunden von Bremen Hbf nach Hamburg Hbf zu verlängern und dafür den RB41 auf einen Zweistundentakt zu verringern. Dies würde den Vorteil mit sich bringen, dass den Reisenden zwischen Hamburg und Osnabrück ein Umstieg erspart wird und das benötigte Zugmaterial verringert wird, während bei der Kapazität/Infrastruktur keine Nachteile entstehen. Es müssten außerdem keine neuen Gleise gelegt werden, etc.. 

Warum nicht der RE4? Weil es von den Zeiten her nicht passt:
– RE9: HB Ank. um xx:44

– RE4: HB Abf. um xx:33

– RB41: HB  Abf. um xx:58

Andersherum:

– RB41: HB Ank. um xx:07

– RE4: HB Ank. um xx:24

– RE9: HB Abf. um xx:14

Der Vorteil hier ist, dass die aktuelle Verbindung ohnehin die Nutzung des RB41 voraussetzt, weswegen es hier keine Fahrtzeitverlängerung für die Fahrgäste gibt. Außerdem würde so die Kapazität der beiden Hamburger Linien weiterhin gerecht verteilt werden, da der RE4 ohne an Osnabrück anzubinden schon voll genug ist, da ist es kein Fehler, dass die Fahrgäste nach Osnabrück mit dem RB fahren. 

Ich gebe zu, die Weiterfahrt auf dem RB ist ein Kompromiss, aber es wäre durchaus eine Verbesserung zum aktuellen Status quo. Außerdem würde so das Expresskreuz Bremen/Niedersachsen verstärkt werden und die Durchbindung verbessert werden, was auch Kapazität im Bremer Hauptbahnhof schafft. Die gesamte Fahrtzeit würde (wie die aktuelle Fahrtzeit) von Osnabrück nach Hamburg 2:59h und andersherum 2:50h betragen, was für eine Regiolinie absolut im Rahmen ist. 

Wenn bspw. politisch nicht gewünscht ist, den RE9 als „Bimmelbahn“ weiterzuführen könnte man auch einfach die Fahrzeuge durchbinden und die Liniennummer ändern, was an anderen Orten ja durchaus Praxis ist. Ich halte nur den aktuellen Umstieg in Bremen für unsinnvoll. 

 

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– Dieser von Werder2010, der andere Verbindungen im Ziel hat und lange nicht so kurzfristig umsetzbar ist wie meiner

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11 Kommentare zu “HB/NI: Anbindung HH an Expresskreuz Bremen/Niedersachsen

  1. Ich halte es nicht für sinnvoll, den Missbrauch des Deutschlandtickets für Langstreckenfahrten noch extra zu fördern.
    Hamburg-NRW ist eindeutig eine Fernverkehrsentfernung.

    Der Regionalverkehr dient der Erschließung der Regionen, der Anbindung des ländlichen Raums an die Großstädte sowie als Zubringer zum Fernverkehr.

    Die Verbindung mehrerer weit entfernter Ballungsgebiete ist die Aufgabe des Fernverkehrs.

    1. Ich finde das ist kein Argument gegen eine solche Linienverlängerung. zwischen den Fernverkehrshalten liegen auch einigen größere Städte (Buchholz, Tostedt, Rotenburg, Syke, Diepholz). Klar ist zwischen diesen Städten das Potenzial nicht enorm, aber da der Vorschlag sich extrem leicht mit der nächsten Netzausschreibung umsetzen ließe und diese Verbindungen viel sicherer und entspannter werden würden, halte ich den Vorschlag trotz des Fernverkehrs Arguments (was ich nicht unbedingt teile, da vor allem spontane Fernverkehrsfahrten für viele Menschen nicht bezahlbar sind) für sehr sinnvoll

      1. Laut DB Navigator kostet ein 1.Klasse-Flexpreis von Osnabrück nach Hamburg 111 Euro (ohne jegliche Ermäßigung). Was soll daran nicht bezahlbar sein, zumal es ja auch deutlich günstiger geht? Sprit ist auch teuer. Spontane Reisen sind zwar immer die besten Reisen, aber dass das mit teureren Preisen einhergeht, sollte einleuchten. Und nicht zu vergessen die steigenden Trassenpreise.

        Wer von Buchholz (das ist keine „größere Stadt“, sondern eine graue Vorstadt bei Hamburg) nach Osnabrück möchte, steigt natürlich in Harburg oder Bremen Hauptbahnhof in den Fernverkehr um, da braucht es keine durchgehende Verbindung.

        Sicher und entspannt für wen? Durch die Direktverbindung wird noch mehr Billigticket-Klientel zum Flatratefahren angelockt. Der Regionalexpress von Hamburg nach Bremen ist heute schon völlig überlastet. Wer in Zukunft in Bremen Hbf zusteigt, um nach Diepholz, Osnabrück, Rothenburg, Hamburg etc zu fahren, findet dann gar keinen Sitzplatz mehr vor. Sicher und entspannt wird es für ältere, gebrechliche Fahrgäste, oder für eine junge Frau ganz bestimmt nicht. Man muss den miesen Ruf der D-Ticket-Rennstrecken (Berlin – Stendal – Hamburg, Leipzig – Jena – Nürnberg etc) nicht noch künstlich steigern.

         

        Zum Vorschlag konkret: Auch die größere Unzuverlässigkeit durch die Überlänge bedingt wäre problematisch. Die RE-Linien aus Richtung Hamburg bzw Osnabrück werden daher hoffentlich weiterhin in Bremen Hbf enden.

        1. Durch die Direktverbindung wird noch mehr Billigticket-Klientel zum Flatratefahren angelockt.

          Junge du klingst ja wie Christian Lindner. Immer schön nach unten treten, arme Menschen haben kein Recht auf Reisefreiheit. Wo kämen wir denn da hin?? Sollen alle lieber einfach Porsche fahren, 0der? Oder soll die Unterschicht gar nicht mehr Reisen dürfen?

          Der Regionalexpress von Hamburg nach Bremen ist heute schon völlig überlastet.

          1. Quelle??? 2. Geil! Blinder Hass, ohne überhaupt meinen Vorschlag gelesen zu haben! Ich habe extra geschrieben, dass es um die RB41 geht, auch aus deinen genannten Gründen in Hinsicht auf Kapazität.

          Ich finde deinen Kommentar (und den ersten auch) absolut respektlos und unangemessen und finde wer hier tut als würde er hier vernünftig argumentieren sollte erstmal Vernunft lernen und nicht nur aus Eigennutz wild um sich herumdiskutieren. Zu Vernunft zählt nunmal andere Sichtweisen anzuerkennen und Empathie zu empfinden.

          Luxemburg macht es vor, wir müssen nachziehen. Punkt!

          Ich verstehe den Hass auf arme Menschen nicht und finde er hat auf dieser Seite nichts zu suchen!

          1. Dass die Finanzierung des Deutschlandtickets seit Tag 1 auf wackeligen Füßen steht, kannst du nicht wegdiskutieren. Ich bin durchaus Befürworter eines (nicht überteuerten) Deutschlandtickets, aber die Problematik des induzierten Verkehrs auf Langstrecken ist real, und würde durch deinen Vorschlag, auf dieser Relation zumindest, deutlich verschärft werden. Dafür wurde das Deutschlandticket nicht ersonnen.

            Versuch doch mal in den Sommerferien, in Jena in einen RE nach Leipzig oder in Fürstenfeldbrück in einen RE nach München einzusteigen. Oder Fahrgäste, die von Hamburg nach Büchen oder Buchholz fahren wollen. Für diese Relationen kommt überwiegend nur der Regionalverkehr in Frage. Die entsprechenden Regio-Verbindungen sind voll mit Langstreckenfahrgästen und beim Ein- und Ausstieg herrscht Chaos. Das ist für viele ältere Fahrgäste ein massives Problem. Noch mehr Langstreckenfahrgäste in die Regios anzulocken, ist daher nicht hinnehmbar. Von der Frage der Finanzierung ganz abgesehen.

            Du erwähnst Luxemburg, ich sage mal, in Frankreich, Italien und UK ist der Fernverkehr nicht billiger als in Deutschland und Deutschlandtickets gibt es dort auch nicht. Auch im Bahn-Musterland Schweiz nicht. Dass es z. B. in Italien kein Flatrate-Italien-Ticket gibt (um damit für lau mit dem Regio von Rom nach Neapel fahren zu können), hat mit Hass auf Armen nichts zu tun, auch wenn dir das nicht in den Kram passt.

            1. […], nur eine Gegenfrage: Wer würde denn die Verbindung mit einem Umstieg weniger nutzen, der sie aktuell nicht nutzt? In keiner Welt sind das so signifikante Zahlen wie du sie darstellst. Es handelt sich bei meinem Vorschlag einzig und allein um eine Verbesserung des Komforts der Fahrgäste die die Strecke aktuell nutzen. Du hast ja nicht einmal eine Quelle oder vergleichbare Beispiele […]. Wie schrecklich dass Deutschland mal besser dasteht als andere Länder…

              Der RB41 ist aktuell auch Wochenends nicht überfüllt und mit einer reinen Durchbindung zum RE9 würde sich da auch nichts ändern. Ob man da jetzt mit D-Ticket, Niedersachsenticket (das übrigens auch auf der ganzen Strecke gilt) oder Einzelkarte fährt macht auch da keinen Unterschied. Ein Einzelticket ist immer noch günstiger als viele Fernverkehrsverbindungen also zieht dein Deutschlandticket-Argument auch nicht.

              Ich fahre diese Verbindung sehr oft und habe noch nie gesehen, wie einer alten oder körperlich eingeschränkten Person nicht geholfen wurde oder diese es nicht mehr in den Zug geschafft haben, gerade in der RB41.

              Ahja und die Finanzierung ist übrigens kein Thema, weil das Rollmaterial sowie die Strecken ja schon da sind. Es ist reiner Organisationsaufwand der sehr einfach umsetzbar ist.

              Obendrein: selbst wenn du mit deinen extrem unrealistischen Annahmen recht hättest wäre es doch ein phänomenaler Anreiz für die Politik, die Strecke auszubauen. Das wird keinesfalls passieren, wenn niemand mehr mit dem Regio fährt. Nach Buchholz kann man ja zB auch die RB38 nehmen oder man könnte Verstärkerfahrten nach Hamburg einsetzen, da Hamburg-Buchholz viergleisig ist.

              Und zu guter Letzt: Was ist mit den ICEs? Die sind ja auch gerade in den Sommerferien und Wochenenden zwischen Hamburg und NRW meist ausgebucht. Die Fahrgäste die du so gerne im Fernverkehr hättest sollen dann gar nicht mehr fahren? Oder sollen die fliegen? […]

              […]

              Kommentar auf die sachliche Ebene reduziert
              ~Intertrain

              1. Ich bitte die Beteiligten sich jetzt ein wenig zu mäßigen, was die Ausdrucksweise angeht. Man kann bei dem Nutzen des Regionalverkehrs für die Langstrecke ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein, das ist sicher kein einfaches Thema. Aber dann bitte hier eine sachliche Diskussion führen und – wenn es um grundsätzliche Themen geht – gerne auch in das Forum verlagern, dort gibt es auch schon einen entsprechenden Thread.

          2. Ich finde deinen Kommentar (und den ersten auch) absolut respektlos und unangemessen und finde wer hier tut als würde er hier vernünftig argumentieren sollte erstmal Vernunft lernen und nicht nur aus Eigennutz wild um sich herumdiskutieren. Zu Vernunft zählt nunmal andere Sichtweisen anzuerkennen und Empathie zu empfinden.

            Dem kann ich nur zustimmen, ich würde dich daher bitten, auch selbst dementsprechend zu argumentieren.

            Argumentationen wie
            „Junge du klingst ja wie Christian Lindner. Immer schön nach unten treten, arme Menschen haben kein Recht auf Reisefreiheit. Wo kämen wir denn da hin?? Sollen alle lieber einfach Porsche fahren, 0der? Oder soll die Unterschicht gar nicht mehr Reisen dürfen?“

            oder „Geil! Blinder Hass, ohne überhaupt meinen Vorschlag gelesen zu haben!“

            oder „Ich verstehe den Hass auf arme Menschen nicht“

            oder „Dein Kommentar ist nach wie vor extrem egoistisch. Schäm dich.“

            sind weder respektvoll noch angemessen.
            Eine solche Ausdrucksweise dulden wir hier auf LiniePlus nicht.

  2. Mal unabhängig von der Debatte um das Deutschlandticket: Je länger Zugläufe werden, je mehr Knoten Sie dabei durchqueren müssen, desto unzuverlässiger werden Sie. Das ist im Fernverkehr und Regionalverkehr so, und auch nur zu einem bestimmten Maße vermeidbar. Hier haben wir insb. mit Hamburg einen Verspätungsgaranten, samt der sich durch chronischen Trassenmangel auszeichnenden Rollbahn, und Bremen hilft da auch nicht viel weiter.

    Ja, natürlich, mit mehr Infrastruktur lässt sich das abmildern, wäre auch schön, so langfristig wird der Vorschlag aber nicht gedacht sein. Da sich der Regionalverkehr dem dichten FV unterordnen muss, letzterer verlässt das Ruhrgebiet gen Hamburg auch gerne mal mit ein paar Minütchen extra, ist das Risiko doch recht hoch, dass die REs regelmäßig zur außerplanmäßigen Überholung rechts ran müssen. Ist heute auch schon so, verknüpft man die Linien aber, so sind auf einem Schlag mehr Fahrgäste betroffen und Folgeverspätungen schleppen sich weiter hin. Da im Regionalverkehr meist nicht allzuviel Fahrzeugreserve ist sehe ich jetzt schon, wie regelmäßig REs aus Osnabrück in Bremen oder Buchholz wegen hoher Verspätungen zur außerplanmäßigen Wende verenden. Viel Pufferzeiten zum Wenden hat man in Hamburg auch nicht.

    Entsprechend fürchte ich, dass man sich mit dieser Linie betrieblich doch ein paar Kopfschmerzen mit ins Boot holt. Trennt man in Bremen, so kann es zumindest den Tostedtern und Buchholzern egal sein, wenn gerade was in Diepholz oder Twistringen klemmt.

    1. Je länger Zugläufe werden, je mehr Knoten Sie dabei durchqueren müssen, desto unzuverlässiger werden Sie.

      Dem kann ich mich nur anschließen. Die Zuverlässigkeit wird massiv gesenkt und profitieren kann nur eine vergleichsweise kleine Personenzahl von dem entfallenden Umstieg.

      Ja, natürlich, mit mehr Infrastruktur lässt sich das abmildern, wäre auch schön, so langfristig wird der Vorschlag aber nicht gedacht sein.

      Die Durchbindung wird aber auch bei besserer Infrastruktur weniger zuverlässig sein als die Linie in Bremen zu brechen. Der Nachteil durch diese reduzierte Zuverlässigkeit dürfte die Vorteile durch den entfallenden Umstieg in jedem Fall überwiegen.

  3. Ich finde Idee im Gegensatz zu meinen Vorrednern deutlich positiver. Die Idee, mehr und längere Direktverbindungen anzubieten, unterschreibe ich sofort, wenn es nur wenige Engpässe gibt – allerdings sind sowohl Hamburg als auch die Rollbahn welche, wobei letztere in deiner Idee kaum ins Gewicht fallen würde. Es gibt da aber einige Aspekte, die ich gerne wie folgt beurteilen möchte:

    Fahrzeug-Kompabilität und Auslastung:

    Auf der einen Seite wird der Metronom natürlich die meisten Linien weiterhin betreiben (außer RE2 – der geht an DB Regio), allerdings stehen da mit der Abgabe des RE2 auch mehr Fahrzeuge zur Verfügung, sodass Ausfälle zumindest im restlichen Hanse-Netz vermindert werden können.

    Wie du richtig erwähnt hast, soll der RE9 als Teil des Expresskreuzes künftig mit Coradia Max fahren, sodass die Fahrzeugeinsätze untereinander inkompatibel wären (Metronom Dostos vs. Coradia Max beim RE9). Hier kommt aber noch hinzu, dass der RE9 als „schnellster Regionalexpress Norddeutschlands“ zu den Top 20 der beliebtesten Strecken für das D-Ticket zählt – daher gehe ich mal davon aus, dass dort Doppeltraktionen (2 Zugteile à 405 Sitzplätze) oder Mischtraktionen mit höchstmöglicher Zuglänge eingesetzt werden.

    Das wäre sicher die gleiche oder sogar größere Kapazität ggü. dem Metronom, sodass die Durchbindung alle 2h möglich wird. Durch die erhöhte Nachfrage würde die RB41 aber ungleich ausgelastet werden: Die Kurzläufer bis Bremen würden Fahrgäste verlieren, während die Langläufer bis Osnabrück ungewöhnlich viele Fahrgäste aufnehmen müssten und das zusätzlich zu der ohnehin schon hohen Nachfrage beim RE9.

    Andererseits würde der RE9 nur noch alle 2h als „schnellster Regionalexpress Norddeutschlands“ durchgehen, da die RB41 ja überall hält. Der (einst) sehr aussagekräftige Titel würde also nur noch für die Züge nach Bremerhaven gelten, sodass sich das Nachfragepotenzial etwas verringert.

     

    Umsteigezeit:

    Warum nicht der RE4? Weil es von den Zeiten her nicht passt:
    – RE9: HB Ank. um xx:44

    – RE4: HB Abf. um xx:33

    – RB41: HB  Abf. um xx:58

    Andersherum:

    – RB41: HB Ank. um xx:07

    – RE4: HB Ank. um xx:24

    – RE9: HB Abf. um xx:14

    Die knapp 10-15 Min. Umsteigezeit in Bremen erachte ich angesichts der Streckenlänge auch als vertretbar, wobei es von Hamburg aus nur 10 Min. Umsteigezeit sein – der Umstieg ist aber meistens bahnsteiggleich oder zumindest über zwei benachbarte Bahnsteige möglich, also auch kein Problem.

    Und wenn du irgendwann doch lieber den RE4 auf den RE9 durchbinden und damit die Fahrzeit von 3h verkürzen möchtest, könntest du die Taktlage des RE9 um ca. 20-30 Min. drehen (der RE4 geht wegen des groben T30 mit der RB41 schlecht), wobei der RE9 eh zu einem T30 verdichtet werden soll (SPNV-Konzept NDS). Aber so ist das auch ein guter Kompromiss, da hier ziemlich einfach neue Direktverbindungen etabliert werden könnten, ohne noch mehr Trassen zu beanspruchen – die 10-15 Min. Puffer in Bremen können auch weiterhin für eine Überholung durch den Fernverkehr genutzt werden.

     

    Alternativen:

    Wenn du das Problem mit dem unterschiedlichen Fahrzeugmaterial vermeiden und dennoch neue Direktverbindungen etablieren möchtest, dann würde ich die 10-15 Min. Umstieg in Bremen so belassen (weil jetzt schon gut machbar) und stattdessen RE2 und RE9 (evtl. alle 2h, wenn der RE9 erst in Bremen beginnt/endet) durchbinden, wodurch zwei Landeshauptstädte miteinander verbinden werden könnten (Bremen und Düsseldorf – hier sogar an den Düsseldorfer Flughafen, sodass Bremen einen weiteren Backup-Flughafen hätte (zusätzlich zu Bremen, Hamburg und Hannover); Bremen Hbf – Hamburg Hbf gibt es ja schon als RE + RB). Wobei auch hier die Umsteigezeit von 15-20 Min. gut angelegt sind, und auch diese Verbindung eher ein Nice-to-have wäre.

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